Die Herde Gottes

Online seit dem 26.01.2008, Bibelstellen: Hesekiel 34

In Psalm 80 spricht Asaph von Gott als dem Hirten Israels und vergleicht Sein Volk mit einer Herde. In Psalm 100 bezeichnet sich Israel selbst als das Volk des HERRN und als „Schafe seiner Herde“. Jeremia liegt auf derselben Linie, wenn er von Gottes Volk als von einer „herrlichen Herde“ spricht (Jer 13,20). Doch obwohl Gott immer der große Hirte Israels blieb, übertrug Er doch auch Autorität an Unterhirten, die verantwortlich waren, für die Herde zu sorgen.

In der Ausübung dieser Verantwortung haben die Hirten kläglich versagt, was die Zerstörung und Zerstreuung der Herde zur Folge hatte. In Hesekiel 34 finden wir, dass diese Unterhirten ernst verurteilt werden, weil sie das ihnen entgegengebrachte Vertrauen missbraucht haben. In den ersten vier Versen werden drei verschiedene Anklagepunkte gegen sie erhoben.

Erstens wird ihnen vorgeworfen, dass sie ihre Stellung auf Kosten der Herde missbraucht haben, um sich selbst zu erhöhen. „So spricht der Herr, HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? Ihr esst das Fett und kleidet euch mit der Wolle, das fette Vieh schlachtet ihr; die Herde weidet ihr nicht.“ Sie weideten sich selbst, sie verwöhnten sich selbst, sie kleideten sich selbst und ließen dabei die Herde aus Mangel an Nahrung umkommen (Vers 2–3).

Zweitens wird den Hirten vorgeworfen, dass sie die Herde völlig vernachlässigt hatten. Es gab schwache Schafe, aber sie hatten sie nicht gestärkt; es gab kranke Schafe, aber sie hatten sie nicht geheilt; es gab verwundete Schafe, aber sie hatten ihre Wunden nicht verbunden; es gab versprengte Schafe, aber sie hatten sich nicht die Mühe gemacht, sie wieder zurückzuführen; es gab verirrte Schafe, aber sie waren den Verlorenen nicht nachgegangen (Vers 4). Nur mit sich selbst beschäftigt, hatten sie das Wohl der Schafe völlig vernachlässigt.

Drittens wird diesen Hirten vorgeworfen, dass sie „mit Strenge und mit Härte“ über Gottes Herde geherrscht hatten. Die Schafe waren nicht nur vernachlässigt, sondern auch zur Erreichung der selbstsüchtigen Ziele der Hirten bedrängt und unterdrückt worden.

Doch das Versagen der Hirten Israels hat sich leider bei den Hirten des heutigen Volkes Gottes wiederholt. Denn auch in unseren Tagen hat Gott Seine Herde. Als der Herr Jesus durch diese Welt ging, sammelte Er eine Schar von jüdischen Gläubigen um sich und führte sie aus dem jüdischen Schafhof hinaus. Zu diesen wurden später die Gläubigen aus den Nationen hinzugefügt, und es gab „eine Herde und einen Hirten“, wie der Herr es selbst ausdrückte (Joh 10,16). Der Herr selbst ist der gute Hirte, der Sein Leben für die Schafe gab, und als der aus den Toten Auferstandene auch der große Hirte, der die Macht des Todes besiegt hat und sagen kann: „Sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben“ (Joh 10,28). Doch der Herr ist darüber hinaus auch der Erzhirte und hat als solcher erneut die Aufsicht Seiner Herde an Unterhirten übertragen. In seiner Abschiedsrede an die Ältesten der Versammlung in Ephesus in Apostelgeschichte 20,28–35 wendet sich Paulus mit einer ernsten Ermahnung an die Unterhirten. Er ermahnt sie, auf sich selbst Acht zu haben und auf die ganze Herde, über die sie der Heilige Geist als Aufseher gesetzt hatte. Er gibt ihnen im Hinblick auf die Herde eine dreifache Aufforderung, die der dreifachen Verurteilung der Hirten Israels entspricht.

1.      Statt sich selbst zu erhöhen, werden sie aufgefordert, „die Versammlung Gottes zu hüten“ (Vers 28).

2.      Statt die Schafe zu vernachlässigen, sollen sie „wachen“ und sich „der Schwachen annehmen“ (Vers 31+35).

3.      Statt mit Strenge und Härte zu herrschen, sollten sie daran denken, dass Geben seliger ist als Nehmen (Vers 35).

Auch der Apostel Petrus wendet sich mit einer dreifachen Ermahnung an die Unterhirten (1. Pet 5,1–4).

1.      Sie werden aufgefordert, die Herde Gottes zu hüten.

2.      Sie sollen für die Herde sorgen, „indem ihr die Aufsicht nicht aus Zwang führt, sondern freiwillig, auch nicht um schändlichen Gewinn, sondern bereitwillig.“

3.      Sie werden ermahnt, nicht über ihre Besitztümer zu herrschen. Sie sollen die Herde nicht treiben, sondern sie als „Vorbilder der Herde“ führen.

Doch das sind, wie wir gesehen haben, genau die Dinge, in denen die damaligen Hirten so sehr versagten. Statt die Herde zu weiden, weideten sie sich selbst; statt die Aufsicht zu übernehmen, vernachlässigten sie die Herde; statt ein Vorbild zu sein, herrschten sie mit Härte und Strenge. Und wie die Hirten Israels versagten in gleichem Maße leider auch die Hirten der christlichen Herde, mit dem gleichen Ergebnis. Wenn wir uns wieder Hesekiel 34 zuwenden, sehen wir, dass der Prophet in den Versen 5 und 6 den bedauernswerten Zustand der Herde Gottes als Folge des Versagens der Hirten schildert.

Die Schafe sind verstreut, weil kein Hirte da ist, der sie leitet. Und weil sie verstreut sind, werden sie zur Beute der Tiere des Feldes. Von den Raubtieren bedrängt, irren sie „auf allen Bergen und auf jedem hohen Hügel“ umher. Statt einer Herde – einer wunderschönen Herde – finden wir die Schafe zerstreut, bedrängt und verirrt, ohne dass jemand sie sucht oder nach ihnen fragt. Was für ein ernstes und eindrückliches Bild von dem Zustand des Volkes Gottes heute! Infolge des Versagens der Führer wurde das Volk Gottes verfolgt und fiel dadurch in die Hand des Feindes. Zusammen hätten sie dem Eindringen des Feindes widerstehen können, aber als Zerstreute wurden sie zur leichten Beute für jedes Böse; und unter der Gewalt des Bösen hungern sie und irren auf einsamem Weg durch diese öde Welt.Nachdem der Herr den beklagenswerten Zustand der Schafe dargestellt hat, fährt Er fort, das Urteil über die verantwortlichen Hirten zu fällen: „So spricht der Herr HERR: Siehe, ich will an die Hirten, und ich werde meine Schafe von ihrer Hand fordern“ (Vers 7–10).

Doch wenn Gott gegen die Hirten ist, dann ist Er für die Schafe. Er sagt: „Ich werde meine Schafe von ihrem Munde erretten, dass sie ihnen nicht mehr zur Speise seinen.“ Und in den folgenden Versen finden wir eine wunderbare Beschreibung davon, wie Gott Seine Herde hütet. Und wie der Erzhirte es tut, so sollten es auch die Unterhirten tun. So haben wir in den Versen 11–16 das vollkommene Beispiel für einen aufrichtigen Hirten, sei es in Israel, oder im Volk Gottes heute. Wir tun wohl daran, uns die siebenfache Tätigkeit des Erzhirten zu Herzen zu nehmen, die in diesen ergreifenden Versen vorgestellt wird.

Erstens sagt Gott: „Siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen.“ Sie sind zerstreut worden, und sie waren verirrt, aber es sind „meine Schafe“, sagt Gott, und „ich will nach ihnen fragen.“ Vergessen wir nicht, dass sie Christus gehören, egal in welchem Zustand sie sich befinden. Von Ewigkeit her denkt Er an sie, und wir können ihnen nur die kurze Zeit unseres Lebens zur Verfügung stellen. Er verließ Seine Heimat der Herrlichkeit, um nach Seinen Schafen zu sehen; sollten wir da nicht auch unsere armseligen Häuser verlassen, um nach ihnen zu sehen? Er legte die größtmögliche Entfernung bis zum Kreuz zurück, um Seine Schafe zu finden, und wir gehen kaum bis in die nächste Straße, um sie aufzusuchen.

Zweitens: Nachdem Er nach ihnen gefragt hat, nimmt Er sich ihrer an. „Ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen. Wie ein Hirte sich seiner Herde annimmt an dem Tag, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist.“ Seine Schafe sind die Gegenstände Seiner zarten Fürsorge. Nachdem der barmherzige Samariter den armen, verwundeten Mann gefunden und seine Wunden verbunden hatte, brachte er ihn in eine Herberge und „trug Sorge für ihn.“ Es scheint, als wolle der Herr der Volksmenge sagen: „Tut, was ich getan habe.“ Unmittelbar danach kommt Martha zu dem Herrn und wir hören sie sagen: „Kümmert es dich nicht.“ O doch, Martha, Er kümmert sich, wie du bald erleben wirst, wenn dich der Tod deines Bruders in tiefe Trauer stürzen wird, und Er dann kommt und mit dir geht und mit dir weint. Ja, gepriesen sei Sein Name, Er kümmert sich, doch wie wenig kümmern wir uns. Wir haben es versäumt, die Rolle der Volksmenge zu übernehmen. Wir haben es versäumt, uns der Herde anzunehmen. Doch der Herr nimmt sich nicht nur ihrer an, sondern Er tut das in einer sehr schönen Weise. Nicht wie jemand, der weit entfernt von irgendeiner hohen Position aus Anweisungen für die Versorgung der Schafe gibt, sondern wie ein Hirte „unter seinen zerstreuten Schafen.“ Wir sprechen immer wieder von dem Herrn, der in der Mitte der zwei oder drei ist, die zu Seinem Namen hin versammelt sind, und das ist auch eine herrliche Tatsache, aber es ist gut, sich ebenso daran zu erinnern, dass der Herr auch „unter Seinen zerstreuten Schafen“ ist. Wenn wir sie vertrieben haben, wird Er sie im Stich lassen? Niemals. Wenn wir sie zerstreut haben, wird Er sie aufgeben? Niemals. Wird Er sie verlassen, weil sie nicht mit uns nachfolgen? Ganz sicher nicht. Er wird sie niemals aufgeben. Sind sie zerstreut? Er ist „unter seinen zerstreuten Schafen.” Wir reden manchmal so, als ob die „zwei oder drei”, die zu seinem Namen hin versammelt sind, eine Gruppe von Gläubigen meint, die abseits des Ruins der Christenheit stehen, doch lasst uns nicht vergessen, dass, wie herrlich die zukünftige Bestimmung der Versammlung auch ist, die eine Versammlung Gottes, die Versammlung, zu der wir gehören, zurzeit eine ruinierte und zerstreute Versammlung ist, was die Darstellung nach außen angeht.

Drittens sagt der Herr weiter: „Ich werde sie erretten, aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wolkendunkels.“ Während die Führer damit beschäftigt sind, den Himmel mit ihren Kontroversen zu verdunkeln, ist der Feind damit beschäftigt, die Schafe zu zerstreuen. Während die Hirten zanken, irren die Schafe umher. Wir können zerstreuen, aber wie wenig Kraft haben wir, zu erretten. Doch der Herr wird erretten. Keins von Seinen Schafen wird zurückgelassen werden, wenn Er mit errettender Macht tätig wird.

Viertens errettet der Herr Sein Volk nicht aus der Macht des Feindes, um sie dann sich selbst zu überlassen, sondern Er „sammelt” sie, wie wir lesen: „Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln.“ „Absonderung“ muss mit „Sammeln“ einhergehen. Absonderung ohne Sammeln bläht nur auf und führt zu einem pharisäischen Geist und zu weiterer Zerstreuung. Wenn der Herr Sein Volk vom Bösen absondert, versammelt Er es um sich selbst. Christus ist der große Sammelpunkt Gottes. Wir mögen Christen zusammenbringen, aber wenn es nicht ein Sammeln um Christus und mit Christus ist, werden wir lediglich zu weiterer Zerstreuung beitragen. Wir mögen Leute um eine bestimmte Wahrheit versammeln, oder zur Vertiefung der Geistlichkeit, oder zur Steigerung der Heiligkeit versammeln. Wir mögen Christen zusammenrufen, um die Wahrheit von dem einen Leib auszudrücken und um eine schriftgemäße Praxis aufrechtzuerhalten. Wir mögen Gläubige sammeln, um das Evangelium zu verkündigen. Wir werden jedoch, wenn wir es unterlassen, die Menschen um Christus als den lebendigen Mittelpunkt zu sammeln, nur zur Zerstreuung beitragen, ganz gleich, wie gut unsere Absicht dabei ist. Jemand hat sehr treffend gesagt: „Es sind nicht die Christen, sondern Christus, der Gottes Mittelpunkt ist. Wir mögen Christen zusammenbringen, aber wenn wir nicht im Geist Christi handeln, ist es Zerstreuung. Bei Gott gibt es keinen Mittelpunkt der Einheit außer Christus. Was nicht für Ihn und durch Ihn um diesen Mittelpunkt sammelt, ist Zerstreuung. Jemand sammelt vielleicht, aber wenn es nicht „mit mir“ geschieht, ist es Zerstreuung. Von Natur aus sind wir so grundlegend sektiererisch, dass wir es nötig haben, davor auf der Hut zu sein. Ich kann Christus nicht zum Mittelpunkt meiner Bemühungen machen, wenn Er nicht der Mittelpunkt meiner Gedanken ist“ (JND). Der Herr hat selbst gesagt: „Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut“ (Lk 11,23).

Fünftens: Was tut Gott mit Seinen erretteten und gesammelten Heiligen? Er wird sie in ihr Land bringen (Vers 13). Es gibt eine Schar die wir „die Unsrigen“ nennen dürfen (Apg 4,23), und es gibt ein Land, das wir „unser Land“ nennen dürfen. Es ist ein himmlisches Land, doch ach, infolge der Zerstreuung der Schafe ist die himmlische Berufung des Volkes Gottes nahezu unbekannt, und das Volk Gottes hat seinen Fremdlingscharakter verloren, hat sich in dieser Welt niedergelassen, und versucht nun, aus der Welt, die Christus ans Kreuz genagelt hat, einen ehrenwerten und bequemen Ort zu machen. Israel wurde zerstreut und hat sein Land verloren, die Christen wurden zerstreut und haben die Wahrheit ihrer himmlischen Berufung verloren. Doch wenn Gott Sein Volk an die Hand nimmt, sei es das irdische oder das himmlische, dann wird Er „sie in ihr Land bringen.“ Und was ist in unseren Tagen wichtiger, als danach zu streben, im Volk Gottes das Bewusstsein der himmlischen Berufung zu erwecken. Wenn wir von dem Herrn gesammelt wurden, dann um von dem Herrn in unser Land gebracht zu werden.

Sechstens: Nachdem Er Seine Herde in ihr Land gebracht hat, weidet der Herr sie „auf guter Weide“. Die echte Speise für den Christen gibt es in dem himmlischen Land. Als Israel in sein Land gebracht wurde, aßen sie von den Erzeugnissen des Landes (Jos 5,11–12). Als Reisende durch die Wüste brauchen wir Christus als das Manna, aber als ein himmlisches Volk nähren wir uns von Christus als dem „Erzeugnis des Landes“. Wir müssen uns von all den Herrlichkeiten und Vollkommenheiten Christi an dem Platz nähren, wo Er ist. Und wovon wir uns nähren, das prägt uns. Wenn wir uns von Christus auf Seinem irdischen Weg der Erniedrigung nähren, wird das unsere Zuneigungen gewinnen, aber wenn wir uns von Christus in der Herrlichkeit nähren, wird das unser Wesen ändern. „Wir alle aber mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt werden nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist“ (2. Kor 3,18).

Siebtens und letztens gibt Er Seinem Volk Ruhe in diesem himmlischen Land: „Ich will sie lagern“ (Vers 15). In dieser Welt gibt es keine bleibende Ruhe für das Volk Gottes. Dem Christen geht es wie der Taube, die aus der Arche flog und „keinen Ruheplatz für ihren Fuß“ fand. Der Rabe fand Aas, von dem er sich ernähren konnte, aber die Taube fand nichts als Tod. „Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes aufbewahrt“ (Heb 4,9). Und wenn Gott Sein Volk zur Ruhe bringt, dann tut Er das auf „fetten Weiden“ (Vers 14). Hungrige Schafe werden sich auf einer fetten Weide nicht lagern, sie werden weiden. Wenn sie lagern, ist das ein sicherer Beweis, dass sie gesättigt sind. Der große Hirte der Schafe bringt sie an einen Ort gestillter Bedürfnisse. Wenn wir erwachen in Seinem Bild, werden wir gesättigt sein. Doch auch Er wird von der Mühsal Seiner Seele Frucht sehen und sich sättigen. Er wird uns in vollkommener Ruhe lagern lassen und Er wird schweigen in Seiner Liebe. 

Wie vollkommen sind die Wege des Erzhirten der Schafe. Mögen wir im Licht dieser vollkommenen Hirtenfürsorge die Gnade haben, unsere Fehler der Vergangenheit zu verurteilen und danach streben, in der kurzen Zeit, die uns vielleicht noch bleibt, unseren Dienst von diesem göttlichen Maßstab prägen zu lassen. Wie können wir der Herde besser dienen oder wie die Zustimmung des Erzhirten besser erlangen, als wenn wir

1.      nach den Schafen des Herrn fragen

2.      uns der Schafe annehmen

3.      die Schafe vom Bösen erretten

4.      die Schafe zum Herrn versammeln

5.      die Schafe in ihr Land bringen

6.      die Schafe weiden

7.      die Schafe zur Ruhe bringen.

Lasst uns die Worte des Herrn bedenken: „Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut“ (Joh 13,17). Und wenn wir es tun, werden wir, „wenn der Erzhirte offenbar geworden ist“, „die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen“ (1. Pet 5,4).

[Übersetzt von Marco Leßmann]

Hamilton Smith