Wir haben noch nie vergessen, unsere Schuhe anzuziehen, wenn wir das Haus verlassen. Aber wie oft sind wir unseren Weg gegangen, ohne mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens beschuht zu sein (Eph 6).

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Es ist zuweilen die Behauptung aufgestellt worden, dass die Vorentrückungslehre auf den Jesuiten Lacunza oder auf eine böse Frau namens Margaret MacDonald zurückzuführen sei und dass John Nelson Darby sich bei diesen dunklen Quellen bedient habe. Diese unbewiesenen Behauptungen sind absurd und brauchen hier auch nicht weiter verfolgt werden. Wir glauben daran, dass zu allen Zeiten Christen auf den Herrn Jesus als den gewartet haben, der jederzeit kommen kann. Eine systematische Entfaltung der Lehre über die Entrückung sucht man zwar im Mittelalter vergeblich, aber es gab auch schon lange vor Darby solche Christen, die das vertreten haben. Dazu gehört Morgan Edwards, der im 18. Jahrhundert lebte (1722–1792). Das war ein Baptist, der in seinen Schriften deutlich davon sprach, dass der Herr Jesus vor der Drangsalszeit (die in seinen Augen allerdings nur 3,5 Jahre dauern würde) kommen würde. Wir dürfen dankbar sein, dass danach die Gedanken über das Kommen Christi anhand der Schrift immer schärfer gezeichnet werden konnten. Die große Frage ist aber, was wir heute mit diesem Licht machen, das der Herr uns geschenkt hat.