Oft fällt es uns am schwersten, unseren Sündenkummer zu Gott zu bringen. Wie kann ich das tun, mag manche Seele sagen, da mein Kummer doch die Folge meiner Sünde ist? Wie kann ich sie zu Gott bringen? Wenn es Leiden um der Gerechtigkeit willen wäre, dann würde ich es tun, aber ich leide wegen meiner Sünde; und kann ich in der Aufrichtigkeit meines Herzens gegenüber Gott meine Leiden zu ihm bringen, obwohl ich weiß, dass ich sie verdiene? Ja: Christus hat sie vor Gott gebracht. Das ist die Grundlage, auf der ich stehen kann. Es hat eine vollkommene Sühne für alle meine Sünden gegeben; Christus ist für sie gerichtet worden. Wird Gott uns beide richten? Nein, ich gehe zu ihm auf der Grundlage der Sühne, und Gott kann mir in all meinem Leid begegnen, weil das Werk Christi so vollkommen vollbracht worden ist. Prinzipiell kommt alles Leid von der Sünde, und alle göttliche Hilfe gründet sich auf die Sühne. Es gäbe keine Möglichkeit für mich, auf Gott zu vertrauen, wenn nicht alle seine Handlungen mit der Sünde auf einen anderen gelegt worden wären. JND

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Paulus hatte gelernt, mit Mangel und mit Überfluss umzugehen (Phil 4). Haben wir das gelernt? Ist der Umgang mit Überfluss nicht, geistlich gesehen, schwieriger?

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Seit der Auferstehung Jesu hat die Todeswand ein Loch. Und wir haben Hoffnung.