Wenn Gott Sünde tolerieren würde, wäre das nicht Liebe, sondern Gleichgültigkeit gegenüber dem Bösen. Das würde den Charakter Gottes verunehren. Es wäre eine Liebe, wie es sich die Ungläubigen vorstellen. Doch Gott hat in seiner Liebe seinen Sohn gegeben, der durch sein Blut Sühnung getan hat.

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Der Vorhang ist zerrissen. Gott steht in seiner ganzen Heiligkeit gegenüber der Welt. Wie kann es sein, dass die Welt nicht vernichtet wird? Weil Jesus Christus die Sünde auf sich genommen und vor dem Angesicht Gottes weggetan hat.

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Am großen Sühnungstag bekannte der Hohepriester die Sünden des Volkes auf einen Ziegenbock, der dann in die Wüste geschickt wurde (3. Mo 16). Das ist ein Bild davon, was Christus am Kreuz getan hat. „Es ist eine große Erleichterung für uns, zu wissen, dass alle unsere Sünden vor Gott bereits bekannt worden sind. Das veranlasst uns, sie zu bekennen. Wenn wir befürchten müssten, dabei verurteilt zu werden, wäre es uns nicht möglich, dieses Bekenntnis abzulegen.“

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Ich kenne das Herz Gottes besser als mein eigenes Herz. Denn mein Herz ist unergründlich schlecht (Jer 17,9).

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Diese Gedanken gehen zurück auf das Buch: Am Wasser gepflanzt von John Nelson Darby. Darby ist oft nicht einfach zu verstehen, es gibt aber auch immer wieder Aufsätze, die sich leicht erschließen lassen. In dem genannten Buch ist das sehr deutlich zu sehen. Dieses bearbeitete und neu aufgelegte Buch ist wertvoll und kann hier bestellt werden: Am Wasser gepflanzt (JND)