„Und Asa tat, was gut und recht war in den Augen des Herrn, seines Gottes“ (2. Chr 14,1). 

Die Geschichte der Könige Israels war oft von Abkehr und Götzendienst geprägt. Doch inmitten dieser wechselhaften Epochen leuchteten neun Könige als besondere Vorbilder hervor. Ihnen wird in der Schrift das Zeugnis ausgestellt, dass sie taten, „was recht war in den Augen des Herrn“.

  • David (1. Kön 14,8; 15,5)
  • Asa (1. Kön 15,11; 2. Chr 14,1)
  • Josaphat (1. Kön 22,43; 2. Chr 20,32)
  • Joas (2. Kön 12,3; 2. Chr 24,2)
  • Amazja (2. Kön 14,3; 2. Chr 25,2)
  • Asarja bzw. Ussija (2. Kön 15,3; 2. Chr 26,4)
  • Jotham (2. Kön 15,34; 2. Chr 27,2)
  • Hiskia (2. Kön 18,3; 2. Chr 29,2)
  • Josia (2. Kön 22,2; 2. Chr 34,2)

Während David über ganz Israel herrschte, regierten die anderen acht Könige über das Südreich Juda. Trotz des positiven Gesamturteils über ihr Leben zeigten sich bei ihnen bei genauerer Betrachtung Unterschiede in der Qualität ihrer Treue und Hingabe.

  • David: Er ist der Maßstab. Gott selbst sagt von ihm, dass er nur tat, was recht war in seinen Augen (1. Kön 14,8).

  • Asa und Hiskia: Sie folgten uneingeschränkt dem Vorbild Davids. Von beiden heißt es, dass sie taten, was recht war in den Augen des Herrn wie ihr Vater David (1. Kön 15,11; 2. Kön 18,3).

  • Josaphat: Er blieb beständig auf den Wegen seines Vaters Asa. Die Schrift bestätigt ihm, dass er auf allen Wegen seines Vaters Asa wandelte, indem er tat, was recht war in den Augen des Herrn (1. Kön 22,43).

  • Joas: Seine Treue war abhängig von externer Führung durch den Priester Jojada. Solange Jojada ihn unterwies, tat er, was recht war in den Augen des Herrn (2. Kön 12,3).

  • Amazja: Ihm mangelte es an Hingabe. Er tat zwar, was recht war in den Augen des Herrn, jedoch nicht mit ungeteiltem Herzen (2. Chr 25,2).

  • Ussija und Jotham: Beide taten das Rechte, indem sie sich an ihren Vätern orientierten. In ihrer Hingabe blieben sie allerdings hinter den großen Vorbildern zurück (2. Kön 15,3; 15,34).

  • Josia: Er ragt durch absolute Beständigkeit heraus. Die Schrift würdigt ihn mit einer dreifachen Auszeichnung: Er tat, was recht war in den Augen des Herrn, wandelte auf allen Wegen seines Vaters David und wich weder zur Rechten noch zur Linken ab (2. Kön 22,2).

Welches Urteil würde Gott über unser Leben fällen?