Oft wird von einer Versammlung (Gemeinde, Kirche) an einem Ort gesprochen, wenn Christen sich an diesem Ort versammeln. Wenn sich an einem Ort Gläubige nicht versammeln, wird gesagt: „An diesem Ort gibt es keine Gemeinde.“ Es geht jetzt nicht um Wortklauberei, aber wir müssen einfach bedenken: Die Versammlung an einem Ort besteht aus allen Gläubigen. Also ist eine Versammlung am Ort, sobald Gläubige dort wohnen. Wichtig: Man versammelt sich nicht, um Versammlung zu werden, sondern weil man Gemeinde ist, soll man sich versammeln. Wir benötigen stets einen Blick für alle Gläubigen an einem Ort!

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An einem Ort darf in einer Versammlung nichts praktiziert werden, was im Widerspruch zu dem einen weltweiten Leib steht. Die Versammlung an einem Ort führt kein selbstständiges Dasein, in dem eigene (örtliche) Regeln festgelegt werden und gelten.

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Wenn jemand nach 1. Korinther 5 hinausgetan wurde, dann ist er immer noch im Haus Gottes und ist immer noch ein Stein im Haus Gottes (wenn diese Person gläubig sein sollte) – aber so jemand ist nicht mehr in der MITTE der Gläubigen (1. Kor 5,2) und kann die gemeinsamen Privilegien der Kinder Gottes nicht mehr wahrnehmen. Die Gemeinschaft der Gläubigen wird nicht mehr gelebt – bis zur Wiederherstellung.

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Bei der Auslegung des „Gleichnisses vom verlorenen Sohn“ werden oft zwei Fehler gemacht (Lukas 15). Erstens: Man sieht in dem verlorenen Sohn einen Gläubigen, der zurückkehrt. Aber es geht in dem Gleichnis um einen Sünder, der Buße tut. Zweitens: Man verlagert das Fest in den Himmel, aber es geht nicht darum, was einmal im Himmel geschehen wird, sondern es geht um die Freude, die im Himmel ist, und um die Gemeinschaft mit dem Himmel.