Die Geschichte von der samaritischen Frau erinnert an die Geschichte vom verlorenen Sohn (Joh 4 und Lk 15). In Lukas 15 wartete der Vater auf den Sohn, der im fernen Land ist, und der Vater war völlig bereit für die Vergebung und für die Situation. In Johannes 4 geht der aus, der den Vater in allem offenbart, und sucht die verlorene Tochter in einem fernen Land. Sie ist gar nicht auf dieses Treffen vorbereitet. In Lukas finden wir die Gemeinschaft und Freude des ganzen Hauses. In Johannes finden wir die Freude des Sohnes und damit auch des Vaters in besonderer Weise. Und wir finden hier als Folge auch die Aktivität, andere herauszurufen, was in Lukas durch den Vater geschieht. Es ist bemerkenswert, die Details zu untersuchen, aber vor allem berührt uns: Der Vater sucht die verlorene Tochter und der Vater wartet auf den verlorenen Sohn, und es ist Freude da, wenn endlich Versöhnung geschieht.

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Die Menschen sagen oft: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“ Und viele meinen auch, dass dieser Spruch in der Bibel stünde. Doch die Bibel zeigt etwas anderes: Gott hilft den Hilflosen. Er hilft denen, die auf seine Hilfe vertrauen! – Jakob war einer, der in seinen frühen Jahren zur Selbsthilfe neigte, aber dann lernte, sich nicht nur auf seinen Stock, sondern auch auf seinen treuen Gott zu stützen. Mögen wir das auch lernen und sagen können: „Glückselig der, dessen Hilfe der Gott Jakobs, dessen Hoffnung auf den HERRN, seinen Gott, ist!“ (Ps 146,5).