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      <title>Bibelstudium.de Abonnement</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de</link>
      <description>Neue Artikel auf bibelstudium.de</description>
      <language>de-de</language>
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      <lastBuildDate>Sun, 13 Sep 2026 04:35:46 +0200</lastBuildDate>
              <item>
          <title>Genau lesen (145) – Der kostbare Tod der Frommen</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8739/genau-lesen-145-der-kostbare-tod-der-frommen.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 116,15</p>
<p><em>&bdquo;Kostbar ist in den Augen des HERRN der Tod
seiner Frommen&ldquo; (Psalm 116,15).</em></p>
<p>Dieser Vers spricht offenbar nicht davon, dass es f&uuml;r Gott kostbar ist, wenn ein Gl&auml;ubiger stirbt und
seine Seele in das Paradies eingeht (so wahr das auch ist). Denn in dem ganzen Psalm geht darum, dass der
Fromme vor dem Tod gerettet wird, was auch an vielen anderen Stellen im Alten Testament thematisiert wird.</p>
<p>Der Gedanke scheint hier
deshalb zu sein, dass der Tod eines Frommen schwer wiegt in den Augen Gottes. Gott geht mit dem Tod eines
Gl&auml;ubigen so behutsam um wie mit einer Kostbarkeit. Einen &auml;hnlichen Gedanken finden wir in Psalm 72,14: &bdquo;Von Bedr&uuml;ckung und Gewalttat
wird er ihre Seele erl&ouml;sen, und ihr Blut wird teuer sein in seinen Augen.&ldquo;</p>
<p>Den Sinn wiedergebend hat deshalb Luther diesen
Vers so &uuml;bersetzt: &bdquo;Der Tod seiner Heiligen wiegt schwer vor dem HERRN.&ldquo;</p>
<p>Wenn wir die Heilige Schrift &bdquo;genau lesen&ldquo; wollen, dann
geh&ouml;rt dazu auch, dass wir den Kontext einbeziehen. Wir d&uuml;rfen einen Vers nicht auslegen und anwenden, indem wir ihn einfach
isoliert betrachten.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Sun, 13 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Völlige Übereinstimmung</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8743/voellige-uebereinstimmung.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Johannes 1,18</p>
<p>Der Herr Jesus war als Mensch hier auf der
Erde der vollkommene Offenbarer Gottes, des Vaters. In seinem ganzen Leben gab es keinen einzigen Gedanken, kein Wort und keine
Handlung, die unabh&auml;ngig vom Vater geschah. Alles stand in vollkommener Harmonie mit Ihm. Die Heilige Schrift l&auml;sst diese &Uuml;bereinstimmung aus
verschiedenen Blickwinkeln erkennen und zeichnet so ein einzigartiges Bild der Herrlichkeit des Sohnes. Besonders im Johannesevangelium wird das in vielen
Versen deutlich.</p>
<p>Acht Worte, die im Deutschen mit &bdquo;W&ldquo; beginnen, k&ouml;nnen uns bei diesem Studium eine Leitlinie sein.</p>
<h3><strong>1. Wesen</strong></h3>
<p>Zun&auml;chst offenbarte der
Herr in seinem <em>Wesen</em> den Vater selbst. Wer Ihn sah, sah den Vater. In Ihm wurde sichtbar, dass Gott Licht
und Liebe ist und dass Er <em>einer</em> ist.</p>
<p><strong>1.a) Er offenbarte Gott, den Vater</strong></p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn,
der im Scho&szlig; des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht&ldquo; (Joh 1,18).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Vater?
Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich gekannt h&auml;ttet, w&uuml;rdet ihr auch meinen Vater gekannt
haben&ldquo; (Joh 8,19).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich
gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat&ldquo; (Joh 12,44.45).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wenn ihr mich erkannt h&auml;ttet, w&uuml;rdet ihr
auch meinen Vater erkannt haben; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen&ldquo; (Joh 14,7).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus spricht zu
ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat
den Vater gesehen, und wie sagst <em>du</em>: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass <em>ich</em> in dem Vater bin
und der Vater in mir ist? Die Worte, die <em>ich</em> zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst aus;
der Vater aber, der in mir bleibt, <em>er</em> tut die Werke. Glaubt mir, dass <em>ich</em> in dem Vater bin und
der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt mir um der Werke selbst willen&ldquo; (Joh 14,9&ndash;11).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ich nenne euch
nicht mehr Knechte, denn der Knecht wei&szlig; nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich
alles, was ich von meinem Vater geh&ouml;rt habe, euch kundgetan habe&ldquo; (Joh 15,15).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die
du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein
Wort gehalten&ldquo; (Joh 17,6).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du
mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen&ldquo; (Joh 17,26).</p>
</li>
</ul>
<p><strong>1.b) Gott ist Licht &ndash; der Sohn zeigte das
g&ouml;ttliche Licht vollkommen</strong></p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der
Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst&ldquo; (Joh 1,4.5).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden
Menschen erleuchtet&ldquo; (Joh 1,9).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben
die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren b&ouml;se. Denn jeder, der B&ouml;ses tut, hasst das Licht
und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht blo&szlig;gestellt werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem
Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind&ldquo; (Joh 3,19&ndash;21).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wiederum nun redete Jesus zu ihnen und
sprach: <em>Ich</em> bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird <em>nicht</em> in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht
des Lebens haben&ldquo; (Joh 8,12).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt&ldquo; (Joh 9,5).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sprach Jesus
zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt, w&auml;hrend ihr das Licht habt, damit nicht Finsternis
euch ergreife! Und wer in der Finsternis wandelt, wei&szlig; nicht, wohin er geht. W&auml;hrend ihr das Licht habt, glaubt an
das Licht, damit ihr S&ouml;hne des Lichts werdet. Dieses redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen&ldquo; (Joh
12,35.36).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;<em>Ich</em> bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe&ldquo; (Joh
12,46).</p>
</li>
</ul>
<p><strong>1. c) Gott ist Liebe &ndash; der Sohn zeigte die g&ouml;ttliche Liebe vollkommen</strong></p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass
er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott
hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet
werde&ldquo; (Joh 3,16.17).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Darum liebt mich der Vater, weil <em>ich</em> mein Leben lasse, damit ich es wiedernehme. Niemand nimmt es von
mir, sondern <em>ich</em> lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses
Gebot habe ich von meinem Vater empfangen&ldquo; (Joh 10,17.18).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus aber liebte Martha und ihre Schwester und Lazarus&ldquo; (Joh 11,5).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Vor dem
Fest des Passah aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt zu dem Vater
hingehen sollte &ndash; da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende&ldquo;
(Joh 13,1).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet, damit, wie ich euch geliebt habe, auch <em>ihr</em> einander
liebet&ldquo; (Joh 13,34).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch <em>ich</em> euch geliebt; bleibt in <em>meiner</em> Liebe&ldquo; (Joh 15,9).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Dies ist
<em>mein</em> Gebot, dass ihr einander liebet, wie ich euch geliebt habe&ldquo; (Joh 15,12).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Gr&ouml;&szlig;ere Liebe hat niemand als diese, dass jemand
sein Leben l&auml;sst f&uuml;r seine Freunde&ldquo; (Joh 15,13).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;... ich in ihnen und du in mir, damit sie in eins vollendet
seien und damit die Welt erkenne, dass <em>du</em> mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast&ldquo; (Joh
17,23).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast,
in ihnen sei und ich in ihnen&ldquo; (Joh 17,26).</p>
</li>
</ul>
<p><strong>1. d) Gott ist <em>einer</em> &ndash; Vater und Sohn sind vollkommen eins</strong></p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Jesus
aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und <em>ich</em>&nbsp;wirke. Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu t&ouml;ten,
weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, sich selbst Gott gleichmachend. Da antwortete
Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, au&szlig;er
was er den Vater tun sieht; denn was irgend <em>er</em> tut, das tut auch in gleicher Weise der Sohn. Denn
der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm gr&ouml;&szlig;ere Werke
als diese zeigen, damit <em>ihr</em> euch verwundert&ldquo; (Joh 5,17&ndash;20).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wenn <em>ich</em> aber auch richte, so ist <em>mein</em> Gericht wahr, weil ich
nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat&ldquo; (Joh 8,16).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sprachen sie zu ihm: Wo ist
dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich gekannt h&auml;ttet, w&uuml;rdet ihr auch meinen
Vater gekannt haben&ldquo; (Joh 8,19).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;... und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand
wird sie aus meiner Hand rauben. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist gr&ouml;&szlig;er als alles, und niemand kann
sie aus der Hand meines Vaters rauben. Ich und der Vater sind eins&ldquo; (Joh 10,28&ndash;30).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wenn ich nicht die Werke meines
Vaters tue, so glaubt mir nicht; wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken &ndash; wenn ihr auch mir
nicht glaubt &ndash;, damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist und ich in ihm&ldquo; (Joh 10,37.38).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus
aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und
wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat&ldquo; (Joh 12,44.45).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;... (und alles, was mein ist, ist dein, und was
dein ist, mein), und ich bin in ihnen verherrlicht&ldquo; (Joh 17,10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir
und ich in dir, damit auch <em>sie</em> in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass <em>du</em> mich gesandt hast&ldquo;
(Joh 17,21).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe <em>ich</em> ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins
sind&ldquo; (Joh 17,22).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;... ich in ihnen und du in mir, damit sie in eins vollendet seien und damit die Welt
erkenne, dass <em>du</em> mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast&ldquo; (Joh 17,23).</p>
</li>
</ul>
<h3><strong>2. Wille</strong></h3>
<p>Sein <em>Wille</em> war v&ouml;llig
mit dem Willen des Vaters eins. Der Herr suchte niemals einen eigenen Weg. Gottes Willen zu tun war Seine Speise,
und Er f&uuml;hrte den Auftrag des Vaters bis zum Kreuz vollkommen aus.</p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Jesus spricht zu ihnen: <em>Meine</em> Speise ist, dass ich
den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe&ldquo; (Joh 4,34).</p>
</li>
<li>
<p><em>&bdquo;Ich</em> kann nichts von mir selbst aus
tun; so, wie ich h&ouml;re, richte ich, und <em>mein</em> Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht <em>meinen</em> Willen, sondern den
Willen dessen, der mich gesandt hat&ldquo; (Joh 5,30).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um <em>meinen</em> Willen zu tun, sondern
den Willen dessen, der mich gesandt hat. Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von
allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag. Denn dies ist der Wille meines
Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und <em>ich</em> werde ihn auferwecken am
letzten Tag&ldquo; (Joh 6,38&ndash;40).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erh&ouml;ht habt, dann werdet ihr erkennen,
dass <em>ich</em> es bin und dass ich nichts von mir selbst aus tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat,
das rede ich&ldquo; (Joh 8,28).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Darum liebt mich der Vater, weil <em>ich</em> mein Leben lasse, damit ich es wiedernehme. Niemand nimmt
es von mir, sondern <em>ich</em> lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es
wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen&ldquo; (Joh 10,17.18).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Aber damit die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe
und so tue, wie mir der Vater geboten hat. &ndash; Steht auf, lasst uns von hier weggehen!&ldquo; (Joh 14,31).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wenn ihr
meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie <em>ich</em> die Gebote meines Vaters gehalten habe und in
seiner Liebe bleibe&ldquo; (Joh 15,10).</p>
</li>
<li>
<p><em>&bdquo;Ich</em> habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben
hast, dass ich es tun sollte&ldquo; (Joh 17,4).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke das Schwert in die Scheide! Den Kelch,
den mir der Vater gegeben hat, soll ich den <em>nicht</em> trinken?&ldquo; (Joh 18,11).</p>
</li>
</ul>
<h3><strong>3. Worte</strong></h3>
<p>Ebenso redete Er nur die <em>Worte</em>, die
der Vater Ihm gegeben hatte. Quelle, Inhalt sowie Art und Weise Seines Redens standen vollst&auml;ndig unter der Leitung des Vaters.</p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Denn
der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott gibt den Geist nicht nach Ma&szlig;&ldquo; (Joh 3,34).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da antwortete
ihnen Jesus und sprach: <em>Meine</em> Lehre ist nicht <em>mein</em>, sondern dessen, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen tun
will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob <em>ich</em> von mir selbst aus
rede. Wer von sich selbst aus redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt
hat, dieser ist wahrhaftig, und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm&ldquo; (Joh 7,16&ndash;18).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Vieles habe ich &uuml;ber euch zu reden und zu
richten, aber der mich gesandt hat, ist wahrhaftig; und <em>ich</em>, was ich von ihm geh&ouml;rt habe, das rede ich zu
der Welt&ldquo; (Joh 8,26).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erh&ouml;ht habt, dann werdet ihr erkennen,
dass <em>ich</em> es bin und dass ich nichts von mir selbst aus tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat,
das rede ich&ldquo; (Joh 8,28).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;<em>Ich</em> rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und <em>ihr</em> nun tut, was ihr von
eurem Vater geh&ouml;rt habt&ldquo; (Joh 8,38).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;jetzt aber sucht ihr mich zu t&ouml;ten, einen Menschen, der die Wahrheit zu euch geredet
hat, die ich von Gott geh&ouml;rt habe; das hat Abraham nicht getan&ldquo; (Joh 8,40).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Denn <em>ich</em> habe nicht aus mir selbst
geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, <em>er</em> hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich
reden soll&ldquo; (Joh 12,49).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;und ich wei&szlig;, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Was <em>ich</em> nun rede, rede ich so, wie
mir der Vater gesagt hat&ldquo; (Joh 12,50).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Glaubst du nicht, dass <em>ich</em> in dem Vater bin und der Vater in mir
ist? Die Worte, die <em>ich</em> zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst aus; der Vater aber, der in
mir bleibt, <em>er</em> tut die Werke&ldquo; (Joh 14,10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wer mich nicht liebt, h&auml;lt meine Worte nicht; und das Wort, das ihr
h&ouml;rt, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat&ldquo; (Joh 14,24).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der
Knecht wei&szlig; nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem
Vater geh&ouml;rt habe, euch kundgetan habe&ldquo; (Joh 15,15).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und
<em>sie</em> haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, dass <em>du</em> mich gesandt
hast&ldquo; (Joh 17,8).</p>
</li>
<li>
<p><em>&bdquo;Ich</em> habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt
sind, wie <em>ich</em> nicht von der Welt bin&ldquo; (Joh 17,14).</p>
</li>
</ul>
<h3><strong>4. Werke</strong></h3>
<p>Auch Seine <em>Werke</em> waren die Werke des Vaters. Der Sohn
handelte nie unabh&auml;ngig, sondern wirkte genau das, was der Vater Ihm gegeben hatte. Insbesondere Seine Wunder bezeugten diese innige Gemeinschaft.</p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Jesus
spricht zu ihnen: <em>Meine</em> Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe&ldquo;
(Joh 4,34).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und <em>ich</em> wirke&ldquo; (Joh 5,17).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da antwortete Jesus und sprach zu
ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, au&szlig;er was er den Vater
tun sieht; denn was irgend <em>er</em> tut, das tut auch in gleicher Weise der Sohn. Denn der Vater hat den
Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm gr&ouml;&szlig;ere Werke als diese zeigen, damit
<em>ihr</em> euch verwundert&ldquo; (Joh 5,19.20).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;<em>Ich</em> aber habe das Zeugnis, das gr&ouml;&szlig;er ist als das des Johannes; denn die Werke, die
der Vater mir gegeben hat, damit ich sie vollbringe, die Werke selbst, die ich tue, zeugen von mir, dass der
Vater mich gesandt hat&ldquo; (Joh 5,36).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es
kommt die Nacht, da niemand wirken kann&ldquo; (Joh 9,4).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht.
Die Werke, die <em>ich</em> in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir&ldquo; (Joh 10,25).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus antwortete ihnen: Viele gute
Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt; f&uuml;r welches Werk unter diesen steinigt ihr mich?&ldquo; (Joh 10,32).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wenn ich nicht
die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht; wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken &ndash; wenn
ihr auch mir nicht glaubt &ndash;, damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist und ich in
ihm&ldquo; (Joh 10,37.38).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan h&auml;tte, die kein anderer getan hat, so h&auml;tten sie keine
S&uuml;nde; jetzt aber haben sie gesehen und doch gehasst sowohl mich als auch meinen Vater&ldquo; (Joh 15,24).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;<em>Ich</em> habe dich verherrlicht
auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte&ldquo; (Joh 17,4).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Als
nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und &uuml;bergab den Geist&ldquo;
(Joh 19,30).</p>
</li>
</ul>
<h3><strong>5. Weg</strong></h3>
<p>Der <em>Weg</em> des Herrn f&uuml;hrte vom Vater in die Welt und nach vollbrachtem Erl&ouml;sungswerk wieder zum Vater zur&uuml;ck.
Dieser Weg verlief nach dem g&ouml;ttlichen Ratschluss und schloss Menschwerdung, Leben, Leiden, Kreuz, Auferstehung und Herrlichkeit ein. Der von Gott
vorgezeichnete Weg war ein g&ouml;ttliches &bdquo;Muss&ldquo;, das zugleich v&ouml;llig seinem eigenen Herzen entsprach.</p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Und wie Mose in der W&uuml;ste die Schlange
erh&ouml;hte, so muss der Sohn des Menschen erh&ouml;ht werden&ldquo; (Joh 3,14).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Er musste aber durch Samaria ziehen&ldquo; (Joh 4,4).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;denn ich bin
vom Himmel herabgekommen, nicht um <em>meinen</em> Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat&ldquo; (Joh 6,38).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus nun
rief im Tempel, lehrte und sprach: Ihr kennt mich und wisst auch, woher ich bin; und ich bin nicht von
mir selbst aus gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, den <em>ihr</em> nicht kennt&ldquo; (Joh 7,28).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus antwortete und sprach
zu ihnen: Auch wenn <em>ich</em> von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr, weil ich wei&szlig;, woher ich gekommen bin
und wohin ich gehe; <em>ihr</em> aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe&ldquo; (Joh 8,14).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus sprach zu ihnen:
Wenn Gott euer Vater w&auml;re, w&uuml;rdet ihr mich lieben, denn <em>ich</em> bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin
auch nicht von mir selbst aus gekommen, sondern <em>er</em> hat mich gesandt&ldquo; (Joh 8,42).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;steht Jesus, wissend, dass der Vater ihm
alles in die H&auml;nde gegeben hatte und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hingehe&ldquo; (Joh 13,3).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;In dem
Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so w&auml;re, h&auml;tte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin,
euch eine St&auml;tte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine St&auml;tte bereite, so komme ich wieder und werde
euch zu <em>mir</em> nehmen, damit, wo <em>ich</em> bin, auch <em>ihr</em> seiet&ldquo; (Joh 14,2.3).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich
glaubt, der wird auch die Werke tun, die <em>ich</em> tue, und wird gr&ouml;&szlig;ere als diese tun, weil <em>ich</em> zum Vater
gehe&ldquo; (Joh 14,12).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ihr habt geh&ouml;rt, dass <em>ich</em> euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch. Wenn ihr
mich liebtet, w&uuml;rdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist gr&ouml;&szlig;er als ich&ldquo; (Joh 14,28).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jetzt
aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat, und niemand von euch fragt mich: Wohin gehst du?&ldquo; (Joh
16,5).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater hingehe und ihr mich nicht mehr seht&ldquo; (Joh 16,10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ich bin von dem Vater
ausgegangen und bin in die Welt gekommen; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater&ldquo; (Joh 16,28).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Und ich bin
nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und <em>ich</em> komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie
in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien wie wir&ldquo; (Joh 17,11).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jetzt aber komme ich zu
dir; und dieses rede ich in der Welt, damit sie <em>meine</em> Freude v&ouml;llig in sich haben&ldquo; (Joh 17,13).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Denn sie kannten
die Schrift noch nicht, dass er aus den Toten auferstehen musste&ldquo; (Joh 20,9).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus spricht zu ihr: R&uuml;hre mich nicht an,
denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber hin zu meinen Br&uuml;dern und sprich zu ihnen: Ich
fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und meinem Gott und eurem Gott&ldquo; (Joh 20,17).</p>
</li>
</ul>
<h3><strong>6. Warten</strong></h3>
<p>Bemerkenswert ist au&szlig;erdem Sein
<em>Warten</em> auf den richtigen Zeitpunkt. Der Herr handelte nie voreilig und nie versp&auml;tet. Nicht die Bed&uuml;rfnisse, Erwartungen oder Drohungen der
Menschen bestimmten Sein Handeln, sondern allein die Stunde des Vaters.</p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Und Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu
schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen&ldquo; (Joh 2,4).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und
in drei Tagen werde ich ihn aufrichten&ldquo; (Joh 2,19).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da nun Jesus erkannte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um
ihn zum K&ouml;nig zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zur&uuml;ck, er allein&ldquo; (Joh 6,15).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Und danach wandelte Jesus
in Galil&auml;a; denn er wollte nicht in Jud&auml;a wandeln, weil die Juden ihn zu t&ouml;ten suchten&ldquo; (Joh 7,1).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da spricht Jesus
zu ihnen: <em>Meine</em> Zeit ist noch nicht da, <em>eure</em> Zeit aber ist stets bereit&ldquo; (Joh 7,6).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Geht <em>ihr</em> hinauf zu dem
Fest; <em>ich</em> gehe nicht hinauf zu diesem Fest; denn <em>meine</em> Zeit ist noch nicht erf&uuml;llt. Nachdem er aber dies zu
ihnen gesagt hatte, blieb er in Galil&auml;a. Als aber seine Br&uuml;der hinaufgegangen waren zu dem Fest, da ging auch <em>er</em>
hinauf, nicht &ouml;ffentlich, sondern wie im Verborgenen&ldquo; (Joh 7,8&ndash;10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da suchten sie ihn zu greifen; und niemand legte die Hand an
ihn, weil seine Stunde noch nicht gekommen war&ldquo; (Joh 7,30).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Diese Worte redete er in der Schatzkammer, als er im Tempel
lehrte; und niemand griff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen&ldquo; (Joh 8,20).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sandten die Schwestern zu ihm und
lie&szlig;en ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank. Als aber Jesus es h&ouml;rte, sprach er: Diese
Krankheit ist nicht zum Tod, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde. Jesus
aber liebte Martha und ihre Schwester und Lazarus. Als er nun h&ouml;rte, dass er krank sei, blieb er noch zwei
Tage an dem Ort, wo er war. Danach spricht er dann zu den J&uuml;ngern: Lasst uns wieder nach Jud&auml;a gehen!&ldquo;
(Joh 11,3&ndash;7).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus aber antwortet ihnen und spricht: Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht werde&ldquo; (Joh 12,23).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jetzt
ist meine Seele best&uuml;rzt, und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in
diese Stunde gekommen&ldquo; (Joh 12,27).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Vor dem Fest des Passah aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er
aus dieser Welt zu dem Vater hingehen sollte &ndash; da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte,
liebte er sie bis ans Ende&ldquo; (Joh 13,1).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Dies redete Jesus und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die
Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche&ldquo; (Joh 17,1).</p>
</li>
</ul>
<h3><strong>7. Wohlgefallen</strong></h3>
<p>Seine gr&ouml;&szlig;te Freude war das <em>Wohlgefallen</em> des
Vaters. Er tat nicht nur gehorsam, was dem Vater gefiel; das Wohlgefallen Gottes zu tun war seine eigene Lust. Und
deshalb ruhte das uneingeschr&auml;nkte Wohlgefallen des Vaters auf Ihm.</p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Jesus spricht zu ihnen: <em>Meine</em> Speise ist, dass ich den Willen dessen
tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe&ldquo; (Joh 4,34).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat
mich nicht allein gelassen, weil <em>ich</em> allezeit das ihm Wohlgef&auml;llige tue&ldquo; (Joh 8,29).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Darum liebt mich der Vater, weil <em>ich</em> mein
Leben lasse, damit ich es wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern <em>ich</em> lasse es von mir selbst. Ich habe
Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen&ldquo; (Joh 10,17.18).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jetzt ist
meine Seele best&uuml;rzt, und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in diese
Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und werde ihn
auch wiederum verherrlichen&ldquo; (Joh 12,27.28).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Als er nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht, und Gott
ist verherrlicht in ihm&ldquo; (Joh 13,31).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;<em>Ich</em> habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir
gegeben hast, dass ich es tun sollte&ldquo; (Joh 17,4).</p>
</li>
</ul>
<h3><strong>8. Wort Gottes</strong></h3>
<p>Schlie&szlig;lich stand Sein gesamtes Leben in vollkommener &Uuml;bereinstimmung mit dem
<em>geschriebenen Wort Gottes.</em> Von Seinem Dienst bis zu den Einzelheiten Seines Leidens, Seines Todes und Seiner Auferstehung erf&uuml;llte sich die
Heilige Schrift durch Ihn.</p>
<ul>
<li>
<p>&bdquo;Ihr erforscht die Schriften, denn <em>ihr</em> meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und <em>sie</em> sind es,
die von mir zeugen&ldquo; (Joh 5,39).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Denn wenn ihr Mose glaubtet, so w&uuml;rdet ihr mir glauben, denn <em>er</em> hat von mir
geschrieben&ldquo; (Joh 5,46).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Seine J&uuml;nger aber erinnerten sich daran, dass geschrieben steht: &sbquo;Der Eifer um dein Haus wird mich verzehren.&lsquo;&ldquo; (Joh
2,17). &ndash; &bdquo;Denn der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt, und die Schm&auml;hungen derer, die dich schm&auml;hen, sind auf
mich gefallen&ldquo; (Ps 69,10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Als er nun aus den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine J&uuml;nger daran, dass er dies gesagt
hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte&ldquo; (Joh 2,22).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Jesus aber fand einen jungen Esel
und setzte sich darauf, wie geschrieben steht: &sbquo;F&uuml;rchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein K&ouml;nig kommt, sitzend auf einem Eselsfohlen.&lsquo;
Dies verstanden seine J&uuml;nger zuerst nicht; jedoch als Jesus verherrlicht war, da erinnerten sie sich daran, dass dies von ihm
geschrieben war und sie ihm dies getan hatten&ldquo; (Joh 12,14&ndash;16). &ndash; &bdquo;Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein
K&ouml;nig wird zu dir kommen: Gerecht und ein Retter ist er, dem&uuml;tig und auf einem Esel reitend, und zwar auf
einem Fohlen, einem Jungen der Eselin&ldquo; (Sach 9,9).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht
an ihn,&nbsp;damit das Wort des Propheten Jesaja erf&uuml;llt w&uuml;rde, das er sprach: &sbquo;Herr, wer hat unserer Verk&uuml;ndigung geglaubt, und wem
ist der Arm des Herrn offenbart worden?&lsquo; Darum konnten sie nicht glauben, weil Jesaja wiederum gesagt hat: &sbquo;Er hat ihre
Augen verblendet und ihr Herz verh&auml;rtet, damit sie nicht sehen mit den Augen und verstehen mit dem Herzen und sich
bekehren und ich sie heile.&lsquo; Dies sprach Jesaja, weil er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete&ldquo; (Joh 12,37&ndash;41).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Wer hat
unserer Verk&uuml;ndigung geglaubt, und wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden?&ldquo; (Jes 53,1). &bdquo;Und er sprach: Geh hin und
sprich zu diesem Volk: H&ouml;rend h&ouml;rt, und versteht nicht; und sehend seht, und erkennt nicht! Mache das Herz dieses Volkes
fett, und mache seine Ohren schwer, und verklebe seine Augen: damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen
Ohren nicht h&ouml;rt und sein Herz nicht versteht und es nicht umkehrt und geheilt wird&ldquo; (Jes 6,9.10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Ich rede nicht von
euch allen, <em>ich</em> wei&szlig;, welche ich auserw&auml;hlt habe; aber damit die Schrift erf&uuml;llt w&uuml;rde: &sbquo;Der mit mir das Brot isst,
hat seine Ferse gegen mich erhoben.&lsquo;&ldquo; (Joh 13,18). &ndash; &bdquo;Sogar der Mann meines Friedens, auf den ich vertraute, der mein
Brot a&szlig;, hat die Ferse gegen mich erhoben&ldquo; (Ps 41,10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Aber damit das Wort erf&uuml;llt w&uuml;rde, das in ihrem Gesetz geschrieben
steht: &sbquo;Sie haben mich ohne Ursache gehasst.&lsquo;&ldquo; (Joh 15,25). &ndash; &bdquo;Lass sich nicht &uuml;ber mich freuen, die mir ohne Grund
feind sind, nicht zwinkern mit den Augen, die mich ohne Ursache hassen!&ldquo; (Ps 35,19). &bdquo;Mehr als die Haare meines Hauptes
sind die, die ohne Ursache mich hassen; m&auml;chtig sind meine Vertilger, die mir ohne Grund feind sind; was ich nicht
geraubt habe, muss ich dann erstatten&ldquo; (Ps 69,5).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Als ich bei ihnen war, bewahrte <em>ich</em> sie in deinem Namen, den du
mir gegeben hast; und ich habe sie beh&uuml;tet, und keiner von ihnen ist verloren gegangen &ndash; als nur der Sohn
des Verderbens, damit die Schrift erf&uuml;llt w&uuml;rde&ldquo; (Joh 17,12).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Da sprachen sie zueinander: Lasst uns dies nicht zerrei&szlig;en, sondern darum losen,
wem es geh&ouml;ren soll &ndash; damit die Schrift erf&uuml;llt w&uuml;rde, die spricht: &sbquo;Sie haben meine Kleider unter sich verteilt, und
&uuml;ber mein Gewand haben sie das Los geworfen.&lsquo; Die Soldaten nun haben dies getan&ldquo; (Joh 19,24). &ndash; &bdquo;Sie teilen meine
Kleider unter sich, und &uuml;ber mein Gewand werfen sie das Los&ldquo; (Ps 22,19).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Danach, da Jesus wusste, dass alles schon vollbracht
war, spricht er &ndash; damit die Schrift erf&uuml;llt w&uuml;rde &ndash;: Mich d&uuml;rstet!&ldquo; (Joh 19,28). &ndash; &bdquo;Und sie gaben in meine
Speise Galle, und in meinem Durst gaben sie mir Essig zu trinken&ldquo; (Ps 69,22).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Denn dies geschah, damit die Schrift erf&uuml;llt
w&uuml;rde: &sbquo;Kein Bein von ihm wird zerbrochen werden.&lsquo;&ldquo; (Joh 19,36). &ndash; &bdquo;In <em>einem</em> Haus soll es gegessen werden; du sollst
nichts von dem Fleisch aus dem Haus hinausbringen, und ihr sollt kein Bein an ihm zerbrechen&ldquo; (2. Mo 12,46). &bdquo;Sie
sollen nichts davon &uuml;brig lassen bis zum Morgen und sollen kein Bein an ihm zerbrechen; nach allen Satzungen des Passahs
sollen sie es feiern&ldquo; (4. Mo 9,12). &bdquo;Er bewahrt alle seine Gebeine, nicht eins von ihnen wird zerbrochen&ldquo; (Ps 34,21).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Und
wiederum sagt eine andere Schrift: &sbquo;Sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben.&lsquo;&ldquo; (Joh 19,37). &ndash; &bdquo;Und ich werde &uuml;ber
das Haus David und &uuml;ber die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgie&szlig;en; und sie werden
auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden &uuml;ber ihn wehklagen gleich der Wehklage &uuml;ber den einzigen Sohn und
bitterlich &uuml;ber ihn Leid tragen, wie man bitterlich &uuml;ber den Erstgeborenen Leid tr&auml;gt&ldquo; (Sach 12,10).</p>
</li>
<li>
<p>&bdquo;Denn sie kannten die Schrift noch
nicht, dass er aus den Toten auferstehen musste&ldquo; (Joh 20,9).</p>
</li>
</ul>
<p><strong>Zusammenfassung der acht Punkte (mit einer Auswahl von Beispielstellen)</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>1.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Wesen</strong></p>
</td>
<td
width="216">
<p>Er offenbarte vollkommen den Vater und zeigte, was Gott seinem Wesen nach ist: Licht, Liebe und Einheit.</p>
</td>
<td width="211">
<p>Joh 1,18; 14,9&ndash;11</p>
<p>Joh
8,12; 15,9; Joh 10,28&ndash;30</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>2.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Wille</strong></p>
</td>
<td width="216">
<p>Der Wille des Vaters war seine Speise und bestimmte sein ganzes Leben.</p>
</td>
<td width="211">
<p>Joh 4,34;
5,30; 6,38</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>3.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Worte</strong></p>
</td>
<td width="216">
<p>Er redete nur das, was Er vom Vater empfing.</p>
</td>
<td width="211">
<p>Joh 8,28; 12,49.50; 14,10.24</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>4.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Werke</strong></p>
</td>
<td width="216">
<p>Er
tat die Werke, die der Vater Ihm gab und zeigte.</p>
</td>
<td width="211">
<p>Joh 5,19.36; 10,37.38; 14,10</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>5.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Weg</strong></p>
</td>
<td width="216">
<p>Er ging den vom
Vater vorgezeichneten Weg durch das g&ouml;ttliche Muss, durch Kreuz, Tod und Auferstehung zur&uuml;ck zum Vater und in die Herrlichkeit.</p>
</td>
<td width="211">
<p>Joh
3,14; 16,28; 20,17</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>6.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Warten</strong></p>
</td>
<td width="216">
<p>Er handelte nach der Zeit des Vaters &ndash; nie zu fr&uuml;h und nie zu sp&auml;t.</p>
</td>
<td
width="211">
<p>Joh 2,4; 7,6.8&ndash;10; 11,6.7; 12,23.27; 13,1; 17,1</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>7.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Wohlgefallen</strong></p>
</td>
<td width="216">
<p>Was dem Vater wohlgefiel, daran hatte Er selbst seine Freude; Er
tat allezeit das dem Vater Wohlgef&auml;llige.</p>
</td>
<td width="211">
<p>Joh 4,34; 8,29; 17,4</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="34">
<p><strong>8.</strong></p>
</td>
<td width="139">
<p><strong>Wort Gottes</strong></p>
</td>
<td width="216">
<p>Sein ganzer Weg bis zum Tod und
zur Auferstehung stand in vollkommener &Uuml;bereinstimmung mit dem geschriebenen Wort Gottes.</p>
</td>
<td width="211">
<p>Joh 13,18; 19,24.28.36.37; 20,9</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese acht Gesichtspunkte zeigen gemeinsam die
einzigartige Herrlichkeit des Herrn Jesus: Was Er war, entsprach dem Vater; was Er wollte, sagte und tat, kam vom Vater;
wann Er handelte und welchen Weg Er ging, bestimmte der Vater; woran Er Freude hatte, war das Wohlgefallen des Vaters;
und der ganze Weg entsprach zugleich bis in die kleinste Einzelheit dem geschriebenen Wort Gottes.</p>
<p>Und gerade hierin wird seine g&ouml;ttliche
Vollkommenheit sichtbar. Anbetungsw&uuml;rdiger Herr, Dir sei alle Ehre in Ewigkeit!</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Manuel Thomas</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Genau lesen (144) – Die Auferweckung eines Soldaten</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8738/genau-lesen-144-die-auferweckung-eines-soldaten.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. K&ouml;nige 13,20.21</p>
<p>Wenn man von dem Wunder der Auferstehung redet
und die Personen aufz&auml;hlen will, die f&uuml;r eine Zeit ins irdische Leben zur&uuml;ckkehren durften, wird meistens der Soldat aus 2.
Könige 13,20.21 vergessen. Und wenn doch daran gedacht wird, hei&szlig;t es, dass ein Mann von der syrischen Streifschar auferweckt worden
sei.</p>
<p>Aber wenn man den Text genau liest, sieht man, dass es sich um einen israelitischen Soldaten handelt, der hastig in
das Grab Elisas geworfen wurde, als man moabitische Soldaten zu sehen bekam.</p>
<p>Der Soldat war offenbar im Kampf gefallen. Und weil
er dann&nbsp;die sterblichen &Uuml;berreste des Propheten ber&uuml;hrte, kehrte er zum Leben zur&uuml;ck.</p>
<p>Bei den anderen Totenauferweckungen, die wir in der Bibel
finden, war Krankheit die Ursache des Todes. Das wird jeweils ausdr&uuml;cklich gesagt, und bei dem J&uuml;ngling von Nain w&uuml;rde ich
das voraussetzen. Hier war es jemand, der sehr wahrscheinlich durch Gewalteinwirkung gestorben ist. Doch die Barmherzigkeit Gottes ist da, und
der Mann kehrt ins Leben zur&uuml;ck.</p>
<p>Er kehrte zur&uuml;ck, weil ein anderer vorher gestorben war. Das ist auch eine einzigartige Besonderheit
bei den Auferstehungen. Das verweist uns auf Christus, der starb, damit wir leben k&ouml;nnen.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Bedeutsame Aspekte im Leben des Herrn Jesus</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8740/bedeutsame-aspekte-im-leben-des-herrn-jesus.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Apostelgeschichte 10,38-43</p>
<p><em>&bdquo;Jesus, den von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem
Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und alle heilend, die von dem Teufel &uuml;berw&auml;ltigt waren; denn Gott
war mit ihm. Und wir sind Zeugen alles dessen, was er sowohl im Land der Juden als auch in Jerusalem
getan hat; den sie auch umgebracht haben, indem sie ihn an ein Holz h&auml;ngten. Diesen hat Gott am dritten Tag
auferweckt und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erw&auml;hlten Zeugen, uns, die wir
mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war. Und er hat uns befohlen, dem Volk
zu predigen und ernstlich zu bezeugen, dass dieser der von Gott bestimmte Richter der Lebenden und der Toten ist. Diesem
geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der S&uuml;nden empf&auml;ngt durch seinen Namen&ldquo; (Apg 10,38&ndash;43).&nbsp;</em></p>
<p>In seiner
Rede im Haus des r&ouml;mischen Hauptmanns Kornelius gibt Petrus einen kurzen, aber zu Herzen gehenden &Uuml;berblick &uuml;ber das Leben und
Sterben des Herrn Jesus. In pr&auml;gnanten Worten skizziert er seinen Dienst, seinen Tod, seine Auferweckung und seine zuk&uuml;nftige Herrlichkeit. Dabei
erw&auml;hnt er einige bedeutsame Aspekte im Leben des Herrn Jesus.</p>
<p><strong>Sein Name</strong></p>
<p>Petrus beginnt seine Ansprache &ndash; wie er es auch in
seinen vorangegangene Reden in der Apostelgeschichte getan hat &ndash; mit dem Namen Jesus (Apg 2,22; 3,13; 4,10; 5,30). Ja, &uuml;ber
diese Person will Petrus reden, um diesen niedrigen und verachteten Menschen Jesus soll es jetzt gehen. Schon vor seiner Geburt
wurde sowohl zu Joseph als auch zu Maria gesagt: &bdquo;Du sollst seinen Namen Jesus nennen&ldquo; (Mt 1,21; Lk 1,31).</p>
<p><strong>Seine Herkunft</strong></p>
<p>&bdquo;Jesus,
den von Nazareth&ldquo; &ndash; Er kam nicht aus der wohlangesehenen Stadt Jerusalem, sondern aus dem verachteten Ort Nazareth im verachteten
Land Galil&auml;a (Joh 1,46; Mt 4,15). Aber nicht nur von der Stadt und dem Land, aus denen Er kam, hielt
man nichts. Auch Er selbst war von den Menschen verachtet (Jes 53,3).</p>
<p><strong>Die Kraft f&uuml;r seinen Dienst</strong></p>
<p>Er diente Gott nicht in
eigener Kraft, sondern in der Kraft des Geistes. Gott salbte Ihn nach seiner Taufe am Jordan mit Heiligem Geist und
Kraft. Der Heilige Geist kam wie eine Taube auf Ihn herab und blieb auf Ihm (Mt 3,16; Mk 1,10; Lk
3,22). Diese Kraft von oben bef&auml;higte Ihn auf vollkommene Weise zu dem Dienst, den Gott f&uuml;r Ihn vorgesehen hatte.</p>
<p><strong>Die Art
seines Dienstes</strong></p>
<p>Der Herr lie&szlig; sich nicht an einem bestimmten Ort nieder und wartete, bis die Menschen zu Ihm kamen, sondern
Er ging umher, wohltuend und heilend. In seiner wohlt&auml;tigen Liebe begab Er sich dorthin, wo die Menschen waren, die seine
Hilfe ben&ouml;tigten. Er zog unter den Menschen im Land umher und war immer f&uuml;r alle zug&auml;nglich.</p>
<p><strong>Die Gnade in seinem Dienst</strong></p>
<p>Sein
Dienst war durch Gnade und Macht gekennzeichnet. Die Gnade kam darin zum Ausdruck, dass Er wohltuend und heilend umherging. Von
morgens bis abends tat Er den Menschen nur Gutes und verbreitete Segen. Jedem, der zu Ihm kam, begegnete Er in
G&uuml;te, und keinen, der Hilfe bei Ihm suchte, wies Er ab.</p>
<p><strong>Die Macht in seinem Dienst</strong></p>
<p>Der Herr wollte nicht nur helfen,
Er konnte es auch. Er hatte alle Macht dazu. So zog Er umher und heilte alle, die vom Teufel &uuml;berw&auml;ltigt
waren. Er drang in das Haus des Starken ein und raubte dessen Hausrat, indem Er die betroffenen Menschen aus der
Macht Satans befreite (Mt 12,29; Mk 3,27). Viele von D&auml;monen besessene Menschen wurden geheilt.</p>
<p><strong>Die Best&auml;tigung f&uuml;r seinen Dienst</strong></p>
<p>Die wunderbaren Ergebnisse
seines Dienstes machten deutlich, dass Gott mit Ihm war. Selbst Nikodemus musste dies anerkennen, als er nachts zu Ihm kam:
&bdquo;Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust,
wenn Gott nicht mit ihm ist&ldquo; (Joh 3,2).</p>
<p><strong>Der Bereich seines Dienstes</strong></p>
<p>Petrus bezeichnet den Bereich, in dem unser Herr gedient hat,
als das &bdquo;Land der Juden&ldquo; und &bdquo;Jerusalem&ldquo;. Das Land der Juden umfasst hier wohl Galil&auml;a und Jud&auml;a. Gerade in Galil&auml;a
tat Jesus viele Wunderwerke. Aber auch in Jerusalem &ndash; in der Stadt, in der Er schlie&szlig;lich zum Tod verurteilt und
gekreuzigt wurde &ndash; diente Er Gott und den Menschen.</p>
<p><strong>Sein Tod</strong></p>
<p>Die Juden brachten Jesus um, indem sie Ihn an ein Holz
h&auml;ngten. Damit ist sein Tod am Kreuz von Golgatha gemeint. &bdquo;Hingegeben nach dem bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis Gottes&ldquo;, wurde
Er &bdquo;durch die Hand von Gesetzlosen an das Kreuz geschlagen und umgebracht&ldquo; (Apg 2,23). Die Kreuzigung war eine der schmachvollsten
und schrecklichsten Hinrichtungsarten, die es damals gab. Aber gerade sein Tod am Kreuz ist die Grundlage unserer Errettung.</p>
<p><strong>Seine Auferweckung</strong></p>
<p>Das, was
Gott getan hat, steht hier in krassem Gegensatz zu dem, was die Juden getan haben: Die Juden haben den Herrn
umgebracht, aber Gott hat Ihn auferweckt. {Bei der Auferweckung steht Er als Mensch vor uns, bei der Auferstehung als Sohn
Gottes (Apg 10,41; Röm 1,4).}</p>
<p>Die Juden haben geurteilt, dass Er durch das, was Er getan hat, den Tod verdient hat.
Aber Gott hat durch die Auferweckung des Herrn Jesus sein ganzes Wohlgefallen an Ihm ausgedr&uuml;ckt. Nach seiner Auferweckung erschien Er
den Aposteln, die zusammen mit Ihm gegessen und getrunken haben.</p>
<p><strong>Der Richter der Lebenden und Toten</strong></p>
<p>Der Mensch, den Gott auferweckt hat,
wird einmal der von Gott bestimmte Richter der Lebenden und der Toten sein (Apg 17,31). Der Vater richtet niemand, sondern
hat das ganze Gericht dem Sohn gegeben (Joh 5,22). Er hat Ihm die Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil Er
des Menschen Sohn ist (Joh 5,27). Jeder Mensch, der Ihn heute nicht als Retter annimmt, wird Ihm einmal als Richter
begegnen m&uuml;ssen.</p>
<p><strong>Der Heiland</strong></p>
<p>Jesus Christus ist nicht nur der Richter, sondern auch der Heiland. Jeder, der an Ihn glaubt, empf&auml;ngt die
Vergebung der S&uuml;nden durch seinen Namen. Das, was die Gl&auml;ubigen des Alten Testaments noch nicht wissen konnten, d&uuml;rfen wir kennen,
die wir nach dem vollbrachten Erl&ouml;sungswerk des Herrn Jesus leben: Jedem, der an Ihn glaubt, werden die S&uuml;nden vergeben. Auf
diese wunderbare Wahrheit wiesen bereits alle Propheten des Alten Testaments hin, obwohl sie die Tragweite der Errettung in der christlichen
Zeit nicht erkannten (1. Pet 1,10).</p>
<p>(Aus der Monatszeitschrift<em>&nbsp;Halte fest)</em></p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Daniel Melui</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Genau lesen (143) – Die erste Liebe verlassen</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8736/genau-lesen-143-die-erste-liebe-verlassen.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Offenbarung 2,4</p>
<p><em>&bdquo;Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste
Liebe verlassen hast&ldquo; (Off 2,4).</em></p>
<p>In diesem Verweis kommt die Liebe Christi zu den Seinen zum Ausdruck, da Liebe nur durch
Liebe zufriedengestellt werden kann. Er will nicht (nur) unsere Arbeit, sondern uns. W&uuml;rde ein Mann, der seine Frau liebt, damit
zufrieden sein, wenn sie hervorragend kocht, den Haushalt gut f&uuml;hrt, aber in den Zuneigungen erkaltet ist? Niemals.</p>
<p>Die Epheser, an die
dieses Wort gerichtet ist,&nbsp;haben die erste Liebe verlassen. Sie haben die erste Liebe nicht ungl&uuml;cklich verloren, sondern bewusst <em>verlassen</em>. Sie
haben etwas anderes entdeckt, was auch ihr Herz scheinbar ausf&uuml;llen k&ouml;nnte.</p>
<p>An dieser Stelle wird oft gesagt: Die &bdquo;erste Liebe&ldquo; ist
die qualitativ beste Liebe, die beste Art unserer Zuneigungen, nicht die zeitlich erste Liebe. So wird beim verlorenen Sohn auch
vom &bdquo;besten Kleid&ldquo; gesprochen &ndash; und &bdquo;beste&ldquo; ist dasselbe griechische Wort wie &bdquo;erste&ldquo;.</p>
<p>Doch die zeitliche Komponente k&ouml;nnen wir nicht einfach
aus dieser Aussage in Offenbarung 2 streichen. Das wird klar durch drei&nbsp;&Uuml;berlegungen:</p>
<ul>
<li>Der Vergleich mit Israel: In Jeremia 2,2.3 wird eine
erste Liebe (die des Volkes Israel) mit einer zeitlichen Komponente verbunden: &bdquo;Geh und rufe vor den Ohren Jerusalems und sprich:
So spricht der HERR: Ich gedenke dir die Zuneigung deiner Jugend, die Liebe deines Brautstandes, dein Wandeln hinter mir her
in der W&uuml;ste, im unbes&auml;ten Land. Israel war heilig dem HERRN, der Erstling seines Ertrags; alle, die es verzehren wollten,
wurden schuldig: Ungl&uuml;ck kam &uuml;ber sie, spricht der HERR.&ldquo; Die Parallele zu Offenbarung 2 ist naheliegend.</li>
<li>Einen Vers sp&auml;ter spricht der
Apostel von den ersten Werken (Off 2,5). Hier wird nie von den &bdquo;besten Werken&ldquo; gesprochen. Es ist so: Wo die
erste Liebe vorhanden ist, werden auch die ersten Werke getan.</li>
<li>Die &bdquo;beste Liebe&ldquo; kann kein technischer Begriff sein, der die Liebe
in verschiedene Kategorien einteilt. Wann sollen wir denn die h&ouml;chste Liebe erreicht haben? Unsere Liebe l&auml;sst sich doch immer noch
steigern.</li>
</ul>
<p>Es geht offenbar um die Frische der Zuneigung. Eine Braut denkt am Anfang nur an den Br&auml;utigam, er ist der
erste Gedanke beim Aufstehen und der letzte beim Zubettgehen. Das verflacht meistens mit der Zeit. Nat&uuml;rlich lernt sie ihren Verlobten,
ihren Mann, besser kennen und ihn auch mehr sch&auml;tzen. Aber das ist nicht der Punkt: Es geht um das Feuer,
das den Anfang charakterisiert, und dieses Feuer soll bleiben.</p>
<p>Das gilt auch f&uuml;r unsere Beziehung zum Herrn. Zweifellos ist es normal,
wenn man an Erkenntnis und Erfahrung zunimmt und Unbesonnenheit ablegt, aber wichtig ist, dass unsere Herzen brennend bleiben und unsere
Liebe nicht erkaltet.</p>
<p>Es ist nicht einfach, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob wir die erste Liebe verlassen haben,
weil es eine Sache unseres (tr&uuml;gerischen) Herzens ist. Aber es ist n&uuml;tzlich, sich einmal folgende Fragen zu stellen:</p>
<ul>
<li>War ich schon
einmal n&auml;her beim Herrn?</li>
<li>Habe ich fr&uuml;her intensiver gebetet?</li>
<li>Habe ich mit mehr Hingabe sein Wort erforscht?</li>
<li>Ihn freudiger bezeugt?</li>
</ul>
<p>Es geht jetzt nicht
um die &bdquo;Tagesform&ldquo;, sondern es geht darum, dass wir eine Entwicklung entdecken und darauf richtig reagieren. Um unsere Liebe zu
Christus neu zu entfachen, ist es &uuml;brigens auch wichtig, dass wir seine Liebe kennen und wertsch&auml;tzen. Im Epheserbrief hatte Paulus
schon die Epheser darauf hingewiesen:</p>
<p>&bdquo;&hellip; dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in Liebe gewurzelt
und gegr&uuml;ndet seid, damit ihr v&ouml;llig zu erfassen verm&ouml;gt mit allen Heiligen, welches die Breite und L&auml;nge und H&ouml;he und
Tiefe sei, und zu erkennen die die Erkenntnis &uuml;bersteigende Liebe des Christus, damit ihr erf&uuml;llt sein m&ouml;gt zu der ganzen
F&uuml;lle Gottes&ldquo; (Eph 3,17&ndash;19).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Mit brennenden Herzen</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8741/mit-brennenden-herzen.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Lukas 24,32</p>
<p><em>&bdquo;Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf
dem Weg zu uns redete und uns die Schriften &ouml;ffnete?&ldquo; (Lk 24,32).&nbsp;</em></p>
<p>Entt&auml;uscht verlie&szlig;en die zwei J&uuml;nger Jerusalem und gingen in
Richtung Emmaus. Ihre Herzen waren traurig und beschwert, denn gerade war eine Welt f&uuml;r sie zusammengebrochen: Ihr Herr und Heiland
war in Jerusalem gekreuzigt worden. Warum sollten sie also noch dort bleiben? War es nicht naheliegend, nach Emmaus zur&uuml;ckzukehren?</p>
<p>Obwohl sie
sich bereits auf dem Weg befanden, blieben sie gedanklich in Jerusalem zur&uuml;ck. Sie konnten einfach nicht verstehen, was dort geschehen
war. Alle ihre Gedanken kreisten nur um ein Thema: &bdquo;Das von Jesus&ldquo; (Lk 24,19). Wenn ihre Traurigkeit auch eine Folge
ihres Unglaubens war, so war ihr Herz dennoch von Christus erf&uuml;llt. Das zeigte sich auch in dem intensiven Austausch, den
sie miteinander f&uuml;hrten. Welche Themen pr&auml;gen eigentlich unsere Gespr&auml;che &ndash; als Geschwister, als Freunde oder in der Familie?</p>
<p>Da, wo Herzen
sich um den Herrn Jesus bewegen und von Ihm erf&uuml;llt sind, wird Er sie mit seiner Gegenwart segnen. Das war
auch bei diesen beiden J&uuml;ngern so: W&auml;hrend sie sich eingehend unterhielten, n&auml;herte Jesus selbst sich ihnen und ging mit ihnen
(Lk 24,15). Auf uns angewandt d&uuml;rfen wir mit tiefer Freude sagen, dass es auch in unserem Leben den Moment gab,
in dem der Herr sich uns anschloss. Das war der Augenblick unserer Bekehrung &ndash; und von diesem Zeitpunkt an geht
Er mit uns.</p>
<p>Obwohl der Herr alles wusste, was die beiden J&uuml;nger bewegte, war es Ihm dennoch ein gro&szlig;es Anliegen, dass
sie es vor Ihm aussprachen. Das darf auch uns dazu ermuntern, unsere Sorgen und Probleme nicht f&uuml;r uns zu behalten,
sondern Ihm alles zu sagen, was uns belastet. Manchmal sind wir in unserem Gedankenkarussell so gefangen, dass wir allein nicht
mehr herausfinden. Dann ist es gut, wenn wir dem Herrn unsere N&ouml;te konkret hinlegen, indem wir sie im Gebet vor
Ihm aussprechen.</p>
<p>Als die beiden J&uuml;nger dann vor dem Herrn auspackten, wurde schnell klar, dass die Ereignisse der vergangenen Tage in
Jerusalem nicht zu ihren Erwartungen und Hoffnungen passten (Lk 24,20.21). Sie hatten nicht an &bdquo;alles&ldquo; geglaubt, was die Propheten in
den Schriften vorausgesagt hatten, sondern nur an einen Teil: n&auml;mlich, dass der Herr Israel erl&ouml;sen und als K&ouml;nig herrschen w&uuml;rde.
Dass Er zuvor leiden, sterben und in seine Herrlichkeit eingehen musste, hatten sie nicht geglaubt (Lk 24,26). Darum waren sie
so traurig und niedergeschlagen. Das ist bei uns nicht anders: Wenn sich unsere Hoffnung und Erwartung nicht auf das gr&uuml;ndet,
was die Schrift sagt, sind Unverst&auml;ndnis und Entt&auml;uschung die unausweichliche Folge.</p>
<p>Was tat nun der Herr, um die Hoffnung der J&uuml;nger
wieder in &Uuml;bereinstimmung mit dem Wort Gottes zu bringen? Er erkl&auml;rte ihnen in allen Schriften das, was Ihn selbst betraf,
und machte ihnen deutlich, dass Er zuerst leiden und sterben musste, bevor das Reich aufgerichtet werden konnte (Lk 24,26.27). Die
Besch&auml;ftigung mit seiner Person in den Schriften f&uuml;hrte schlie&szlig;lich dazu, dass ihre Herzen anfingen zu brennen. Durch das Anschauen des
Herrn wurden aus traurigen Herzen brennende Herzen (Lk 24,32). Die Folge war, dass sie noch in derselben Stunde aufstanden und
nach Jerusalem zur&uuml;ckkehrten (Lk 24,33).</p>
<p>W&auml;hrend die beiden J&uuml;nger zuerst aus Jerusalem geflohen waren, kehrten sie jetzt dorthin zur&uuml;ck. Hatten sich
die Umst&auml;nde irgendwie ge&auml;ndert? Oder hatte sich die Situation insgesamt gewandelt? Nein, aber ihre Herzen hatten sich ver&auml;ndert, weil der
Herr ihnen auf dem Weg begegnet war und ihnen anhand der Schriften seinen Weg &uuml;ber das Kreuz in die Herrlichkeit
erkl&auml;rt hatte. Oft meinen wir, die Umst&auml;nde m&uuml;ssten sich &auml;ndern &ndash; doch wir lernen hier, dass nicht die Umst&auml;nde, sondern
unsere Herzen Ver&auml;nderung brauchen.</p>
<p>Bevor die beiden J&uuml;nger nach Jerusalem zur&uuml;ckkehrten, sagten sie zueinander: &bdquo;Brannte nicht unser Herz in uns, als
er auf dem Weg zu uns redete und uns die Schriften &ouml;ffnete?&ldquo; (Lk 24,32). Das wird auch unsere Erfahrung sein,
wenn wir unseren Weg &uuml;ber diese Erde in Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus gehen und uns von Ihm die Schriften
&ouml;ffnen lassen.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Daniel Melui</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Buchbesprechung: „Standhaft im Glauben“</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8742/buchbesprechung-standhaft-im-glauben.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p><strong>Rezension zu&nbsp;<em>Standhaft im Glauben</em>&nbsp;von Ernst-August Bremicker</strong></p>
<p>Welcher gl&auml;ubige Christ hat nicht den Wunsch im
Herzen, standhaft im Glauben zu sein? Viele religi&ouml;se Str&ouml;mungen k&ouml;nnen den Glauben verwirren. Wie erkenne ich falsche Lehren? Der Christ
muss sich heutzutage enormen Herausforderungen stellen.</p>
<p>Die vorliegende Betrachtung ist dabei eine gro&szlig;e Hilfe. Der Autor besch&auml;ftigt sich ausf&uuml;hrlich mit dem
zweiten Petrusbrief.</p>
<p>Sie beginnt mit einer verst&auml;ndlichen Einleitung &uuml;ber das Reich Gottes, den Verfasser, die Entstehungszeit und den Entstehungsort, die Briefempf&auml;nger
usw., die den Einstieg in das erste Kapitel erleichtert.</p>
<p>Es folgt eine Vers-f&uuml;r-Vers-Auslegung der drei Kapitel. Besonders wichtige Begriffe sind in
grauen K&auml;stchen erkl&auml;rt, sodass man sie sich gut merken kann. Zur Untermauerung der Gedanken zeigt der Autor viele parallele Bibelstellen
auf.</p>
<p>Es ist ein wertvolles Buch f&uuml;r alle, die dem Herrn Jesus treu nachfolgen m&ouml;chten und sein Wort, die Bibel als
Grundlage f&uuml;r ihr Leben akzeptieren und befolgen m&ouml;chten.</p>
<p>Das Buch hat ein detailliertes Inhaltsverzeichnis, einen Hardcover-Einband und ein Leseb&auml;ndchen.</p>
<p>Ich empfehle es
sehr gerne weiter zum pers&ouml;nlichen Bibelstudium. Reicher Segen ist vorprogrammiert.</p>
<p><em>Eine Rezension von AW</em></p>
<p><em>Das Buch ist hier erh&auml;ltlich: <a title="Standhaft im
Glauben" href="https://www.csv-verlag.de/neues-testament/33632-standhaft-im-glauben-2-petrus.html">Standhaft im Glauben</a></em></p></span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Gott macht einen Unterschied</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8729/gott-macht-einen-unterschied.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Mose 11,6.7; 13,13; R&ouml;mer 3,22.23</p>
<p>Kurz bevor die letzte Plage
&uuml;ber &Auml;gypten kommt, l&auml;sst Gott durch Mose dem Pharao unter anderem Folgendes sagen:</p>
<p>&bdquo;<em>Und es wird ein gro&szlig;es Geschrei sein im
ganzen Land &Auml;gypten, wie nie gewesen ist und wie nicht mehr sein wird. Aber gegen alle Kinder Israel wird nicht
ein Hund seine Zunge spitzen, weder gegen Menschen noch gegen Vieh; damit ihr wisst, dass der Herr einen Unterschied macht
zwischen den &Auml;gyptern und den Israeliten</em>&ldquo; (2. Mose 11,6.7).</p>
<p>Gott spricht hier davon, dass er einen Unterschied macht zwischen den &Auml;gyptern
und den Israeliten. Was war das f&uuml;r ein Unterschied? Und wieso war das so?</p>
<p>Nun, der Pharao hatte sich schon vorher
als ein gottloser Mann gezeigt. Er hatte unter anderem sinngem&auml;&szlig; gesagt: &bdquo;Wer ist Gott, dass ich mich ihm unterwerfen sollte?&ldquo;
Aber auch das Volk Israel hatte gezeigt, was f&uuml;r einen Charakter es hatte. Die Menschen des Volkes hatten sich gegen
Mose und Aaron gewandt und gemurrt, weil die Erleichterung, die sie sich erhofft hatten, noch nicht eingetroffen war. Im Gegenteil,
der Pharao hatte ja sogar das, was sie zu arbeiten hatten, erh&ouml;ht. Und am Anfang des zweiten Buches Mose lesen
wir zwar wohl davon, dass das Volk schreit, aber wir lesen nichts davon, dass es zu Gott geschrien h&auml;tte. Sie
hatten wegen der Treiber geschrien, wegen der Last, aber sie hatten nicht ausdr&uuml;cklich zu Gott geschrien.</p>
<p>Und jetzt, kurz bevor das
Volk ausziehen soll, kommt diese Aussage Gottes. &bdquo;Ich werde einen Unterschied machen zwischen den &Auml;gyptern und den Israeliten.&ldquo; Nun, von
Natur gab es also keinen Unterschied. Von Natur waren es alles s&uuml;ndige Menschen und schuldig vor Gott. Und so ist
es heute nicht anders. Römer 3,22.23 sagt: &bdquo;Es ist kein Unterschied, denn alle haben ges&uuml;ndigt und erreichen nicht die Herrlichkeit
Gottes.&ldquo;</p>
<p>Wodurch wurde nun der Unterschied hergestellt? Gott w&uuml;rde den Unterschied herstellen durch das Blut des Lammes. Die Israeliten sollten von
dem Blut des Lammes, das sie geschlachtet hatten, an die T&uuml;rpfosten und an die Oberschwelle streichen. Und Gott w&uuml;rde sagen:
&bdquo;Und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vor&uuml;bergehen; und es wird keine Plage zum Verderben unter euch
sein&ldquo; (2. Mose 12,13). Der Unterschied wurde also allein durch die Wirkung des Blutes des Lammes hervorgerufen, und es war
der Glaube der Israeliten, die sie dieses Blut streichen lie&szlig; &ndash; Glaube und Gehorsam gegen&uuml;ber dem Wort Gottes.</p>
<p>So ist die
s&uuml;hnende Wirkung des Blutes Christi die Grundlage f&uuml;r die Annahme der Gl&auml;ubigen bei Gott und f&uuml;r den Schutz vor dem
Gericht Gottes, das uns gerechterweise auch getroffen h&auml;tte. Wir finden bereits hier im zweiten Buch Mose beim Auszug der Kinder
Israels aus &Auml;gypten ein sch&ouml;nes Vorbild auf die Wirkung des Blutes des Herrn Jesus. Wir sind befreit von dem Gericht
Gottes durch das Blut des Lammes.</p>
<p>Römer 3 zeigt uns dann, dass Gott jetzt jeden Glaubenden rechtfertigt. Es ist ein Akt
der Gerechtigkeit Gottes, denn das Gericht ist vollzogen worden an dem Herrn Jesus. Das Gericht f&uuml;r meine Schuld hat er
bereits getragen. Und weil Gott gerecht ist, richtet er die S&uuml;nde nur ein einziges Mal. Und ich darf frei, ja
gerechtfertigt ausgehen.</p>
<p>Was f&uuml;r einen wunderbaren Unterschied, den Gott macht. Nicht meinetwegen, nicht weil in mir oder dir etwas Besonderes w&auml;re,
sondern weil wir unter dem Schutz des Blutes des Lammes Gottes stehen. Dieses Blut, das unendlich kostbar ist in den
Augen Gottes. Er, das Lamm ohne Fehl und ohne Flecken, hat es vergossen. Ihm sei ewig Dank daf&uuml;r.</p><p style="text-align: right;
padding-right: 50px;">Dirk M&uuml;tze</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Andere, aber du nicht</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8748/andere-aber-du-nicht.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Johannes 21,22</p>
<p>Wenn Gott dich berufen hat, um wirklich nur Jesus
zu sehen in deinem Leben, dann wird Er dich zu einem Leben in Selbstgericht und Niedrigkeit f&uuml;hren. Er wird einen
Gehorsam von dir fordern, der dir nicht erlaubt, anderen Christen in ihrem Tun nachzufolgen. In vielerlei Hinsicht wird es dir
dann so scheinen, als ob Gott andere Menschen gute Dinge tun l&auml;sst, die Er nicht von dir getan haben will.</p>
<p>Andere
Christen und Diener Gottes, die sehr gottesf&uuml;rchtig und n&uuml;tzlich scheinen, m&ouml;gen sich in den Vordergrund dr&auml;ngen und gro&szlig;e Pl&auml;ne schmieden,
aber du kannst das nicht tun. Und wenn du es doch probierst, wird der Herr es dir misslingen lassen und
dich tadeln, dass du es bitter bereust, anderen Christen in ihrem Verhalten gefolgt zu sein.</p>
<p>Manche Christen r&uuml;hmen sich selbst, ihren
Dienst, ihre Erfolge, ihre B&uuml;cher, aber der Heilige Geist wird nicht zulassen, dass du es genauso tust. Und wenn du
dennoch damit beginnst, wird Er dich so tief erniedrigen, dass du dich selbst und alle deine guten Werke zu verachten
lernst.</p>
<p>Wieder andere m&ouml;gen reich werden, indem sie eine gro&szlig;e Erbschaft machen, und k&ouml;nnen von da an bequem leben. Aber dich
h&auml;lt Gott in Armut, weil Er dir etwas viel Besseres geben will als Geld und Gold: eine st&auml;ndige Abh&auml;ngigkeit von
Ihm. Gott will dich erleben lassen, Tag f&uuml;r Tag deine Bed&uuml;rfnisse aus seiner unsichtbaren Schatzkammer zu stillen.</p>
<p>Der Herr wird zulassen,
wenn Er es f&uuml;r richtig h&auml;lt, dass andere geehrt werden und im Vordergrund stehen, w&auml;hrend du im Schatten bleibst. Dadurch
will Er in dir eine kostbare Frucht hervorkommen lassen f&uuml;r seine Herrlichkeit; eine Frucht, die nur auf diesem Weg wachsen
und reifen kann.</p>
<p>Andere l&auml;sst der Herr, wie es scheint, gro&szlig; werden, aber du bleibst irgendwie &bdquo;klein&ldquo;. Andere l&auml;sst Er ein
Werk f&uuml;r sich tun und auch die Ehre daf&uuml;r erhalten, aber dich l&auml;sst Er arbeiten und m&uuml;hen, ohne dass du
Erfolg siehst. Du meinst schlie&szlig;lich, deine M&uuml;he sei vergeblich. Um dich mehr zur Selbstverleugnung zu erziehen, l&auml;sst Er auch noch
anderen die Ehre f&uuml;r die Arbeit geben, die eigentlich du getan hast. Doch das soll deine Belohnung nur zehnmal gr&ouml;&szlig;er
machen, wenn der Herr Jesus wiederkommt.</p>
<p>Wenn du solche Dinge erlebst, dann wird es bitter f&uuml;r dich sein. Aber sei dir
sicher, dass Er auch darin seine Hand hat. Vertraue Ihm, denn Er will nur dein Bestes. Dein Vertrauen wird nicht
entt&auml;uscht werden und der Lohn f&uuml;r dein Ausharren wird gro&szlig; sein.</p>
<p>Der Heilige Geist wird &uuml;ber dich wachen und dich mit
sorgsamer Liebe streng tadeln wegen kleiner Worte und Gef&uuml;hle, die dich lange Zeit &uuml;ben. Andere Christen w&uuml;rden sich &uuml;ber dieselben
Dinge vielleicht keine Sorgen machen.</p>
<p>Wenn es dir also einmal schwer wird in der Schule Gottes und es wird sogar fast
unertr&auml;glich, dann sei gewiss, dass Gott unumschr&auml;nkt souver&auml;n ist und Er das Recht hat, mit den Seinen so umzugehen, wie
es Ihm gef&auml;llt. In tausend Dingen wird Er dir keine Erkl&auml;rung geben und du wirst sein Handeln nicht immer verstehen.
Er will, dass du dich an Ihn und sein Wort klammerst. Und wenn du dich Ihm &uuml;bergibst als dem&uuml;tiger Diener,
dann wird Er dich mit seiner bewahrenden Liebe umgeben, auch wenn Er andere Christen Dinge sagen und tun l&auml;sst, die
du nicht sagen und tun kannst. Er wird aus dir ein Werkzeug machen, das genau f&uuml;r den Dienst geeignet ist,
f&uuml;r den Er dich ausgew&auml;hlt hat.</p>
<p>Sei dir immer bewusst, dass du es mit dem Heiligen Geist zu tun hast, und
dass Er das Recht hat, deinen Mund zu schlie&szlig;en, deine H&auml;nde zu binden und deine Augen zu lenken. Und vielleicht
tut Er es gerade so, wie Er es bei anderen Gl&auml;ubigen nicht tut. Wenn du erf&uuml;llt bist von der Hingabe
an Gott und seinen Willen, dann wirst du dich &uuml;ber die Leitung und den Schutz des Heiligen Geistes freuen und
darin zur Ruhe zu kommen: Dann hast du den Vorraum zum Himmel gefunden.</p>
<p>&bdquo;Jesus spricht zu Petrus: Wenn ich will, dass
er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? <em>Folge du mir nach!</em>&ldquo; (Joh 21,22).</p>
<p>[Aus: &bdquo;Botschafter des Heils in
Christo&ldquo;, sprachlich &uuml;berarbeitet]</p></span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Kleine Dinge – große Wirkung</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/535/kleine-dinge-grosse-wirkung.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Mose 4,3; Josua 6,5; Richter 3,31; 7,15-25; 15,15; 1.
Samuel 17,50</p>
<p>Gott gebraucht&nbsp;kleine Dinge, um eine gro&szlig;e Wirkung zu erzielen.&nbsp;Er benutzt das Unscheinbare, um etwas zu tun, was nicht vergessen
werden wird. Daf&uuml;r finden sich viele Beispiele in der Schrift:</p>
<ul>
<li>
<p>Moses&rsquo; <strong>Hirtenstab</strong> wurde das entscheidende &bdquo;Instrument&ldquo; bei der Befreiung des Volkes
Israel aus &Auml;gypten (2. Mose 4,3).</p>
</li>
<li>
<p><strong>L&auml;rmh&ouml;rner</strong> spielten bei einem wichtigen Sieg des Volkes Gottes eine Schl&uuml;sselrolle (Josua 6,5).</p>
</li>
<li>
<p>Mit einem&nbsp;<strong>Rinderstachel</strong> wurde
Schamgar zu einem Retter Israels (Richter 3,31).</p>
</li>
<li>
<p>Gideon erlangte mit <strong>Posaunen, Fackeln und leeren Kr&uuml;gen</strong> einen beeindruckenden Sieg &uuml;ber die zahlreichen
Midianiter (Richter 7,15&ndash;22).</p>
</li>
<li>
<p>Simson benutzte sehr erfolgreich einen <strong>Eselskinnbacken</strong>, um die Feinde zu schlagen&nbsp;(Richter 15,15).</p>
</li>
<li>
<p>Eine <strong>Schleuder</strong> gen&uuml;gte David, um die Lichtgestalt
der Philister &ndash; Goliath &ndash; zur Strecke zu bringen (1. Samuel 17,50).</p>
</li>
</ul>
<p>Wollen wir uns durch diese Beispiele&nbsp;nicht Mut&nbsp;machen lassen, das
vertrauensvoll&nbsp;einzusetzen, was wir haben? Ja, es mag sehr wenig sein und gering erscheinen &ndash; aber durch Gottes Macht kann etwas
Gro&szlig;es daraus hervorkommen!</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Das Interesse der Engel</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8734/das-interesse-der-engel.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Hebr&auml;er 1,14; Hiob 38,7; Lukas 15,10; 1. Petrus 1,12; 1.
Korinther 4,9; 11,10; Epheser 3,10; 1. Timotheus 3,16; Offenabarung 5,11.12; Hebr&auml;er 1,6; Psalm 103,20-22</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Verehrung und Anbetung von
Engeln war zu allen Zeiten eine Gefahr f&uuml;r gl&auml;ubige Menschen. Paulus warnt die Kolosser ausdr&uuml;cklich davor (Kol 2,18). Die Juden,
die &bdquo;das Gesetz durch Anordnung von Engeln empfangen&ldquo; hatten, standen in besonderer Gefahr (Apg 7,53; Heb 2,2). Deshalb zeigt der
Geist Gottes im Hebr&auml;erbrief, wie viel besser als Engel Christus ist &ndash; auch als Mensch. Die Engel sind &bdquo;dienstbare Geister,
ausgesandt zum Dienst um derer willen, die die Errettung erben sollen&ldquo; (Heb 1,14). Engel anzubeten, geziemt sich nicht und wird
auch von ihnen nicht akzeptiert (Off 19,10).</p>
<p style="font-weight: 400;">Es gibt allerdings etwas, was man unbedingt von Engeln lernen kann, und
das ist ihr aufmerksames Interesse an allen Taten und Wegen Gottes.</p>
<ol>
<li>
<p>Als die Erde erschaffen wurde, sahen die Engel die Macht
Gottes und jubelten (Hiob 38,7).</p>
</li>
<li>
<p>Jede Bekehrung eines S&uuml;nders bewirkt Freude im Himmel, an der die Engel mit Interesse beteiligt sind
(Lk 15,10).</p>
</li>
<li>
<p>In die Dinge, die uns im Evangelium verk&uuml;ndigt worden sind, begehren die Engel hineinzuschauen, obwohl sie weder Empf&auml;nger noch
Verk&uuml;ndiger des Evangeliums sind (1. Pet 1,12; siehe auch Heb 2,16; Apg 11,13.14).</p>
</li>
<li>
<p>Die Wege, die Gott mit den Gl&auml;ubigen hier
auf der Erde geht, und die oft mit Leiden und Verachtung verbunden sind, verfolgen die Engel mit Interesse (1. Kor
4,9).</p>
</li>
<li>
<p>Engel interessieren sich f&uuml;r die Sch&ouml;pfungsordnung Gottes genauso wie f&uuml;r die mannigfaltige Weisheit Gottes, die in der Versammlung zu sehen
sein soll. Sie beobachten mit Interesse die Kopfbedeckung der Frauen und wie das gro&szlig;e Geheimnis des Herzens Gottes von Christus
und der Versammlung hier auf der Erde praktisch verwaltet, das hei&szlig;t verwirklicht wird (1. Kor 11,10; Eph 3,9.10).</p>
</li>
<li>
<p>Und mit welcher
Freude und Aufmerksamkeit schauten die Engel zu, als Gott, der Sohn, der auch sie erschaffen hatte, als Mensch auf die
Erde kam, &bdquo;gesehen von den Engeln&ldquo; (1. Tim 3,16). Sie f&uuml;llten die Fluren Bethlehems und lobten Gott, dessen Wohlgefallen an
den Menschen sie in der Geburt Jesu bestaunten. Wir sehen Engel nach den Versuchungen in der W&uuml;ste und in Gethsemane.
Sie wussten um seinen Tod und bezeugten am Grab seine Auferstehung und auf dem Berg bei Bethanien seine Himmelfahrt und
sein Wiederkommen auf die Erde.</p>
</li>
<li>
<p>Sie sind nicht erl&ouml;st, sie haben nicht die Beziehung zu dem Herrn Jesus, die wir Gl&auml;ubige
haben, sie bilden den &auml;u&szlig;eren Kreis, wenn sie den Thron Gottes umgeben, wir den inneren. Aber sie wissen darum, dass
Er als das Lamm Gottes geschlachtet worden ist und sich die W&uuml;rde der Herrschaft &uuml;ber das ganze Universum im Tausendj&auml;hrigen
Reich erworben hat &ndash; und beten Ihn an (Off 5,11.12).</p>
</li>
<li>
<p>Und auch wenn der Herr Jesus diese Herrschaft dann tats&auml;chlich antreten
wird, werden die Engel wieder anwesend sein, um Ihm zu dienen und Ihn anzubeten (Heb 1,6; Ps 97,7).</p>
</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Welche
Hochachtung vor Gott zeigt sich bei diesen &bdquo;T&auml;tern seines Wortes&ldquo;, die aufmerksam und gehorsam der &bdquo;Stimme seines Wortes&ldquo; zuh&ouml;ren (Ps
103,20). Mit Interesse verfolgen sie das Handeln und die Wege Gottes, freuen sich dar&uuml;ber und beten an. Wir singen:</p>
<p><em>Die Engel
sind erhoben<br /></em><em>zum Dienen und zum Loben,</em><br /><em>doch S&ouml;hne sind sie nicht.</em></p>
<p><em>Kein Tod hat sie gekettet,</em><br /><em>kein hoher Preis gerettet,</em><br
/><em>kein Arm gef&uuml;hrt aus Nacht zum Licht.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Aber wie steht es mit unserem Interesse und unserer Freude an den
Dingen Gottes? Stehen wir da nicht manchmal in unserer Gleichg&uuml;ltigkeit und Freudlosigkeit hinter den Engeln zur&uuml;ck?</p>
<p style="font-weight: 400;">David fordert in
Psalm 103 die Engel auf, den Herrn zu preisen. Doch dieser Psalm, der die vielf&auml;ltigen Taten der G&uuml;te Gottes zugunsten
von uns Menschen (nicht der Engel) beschreibt, endet mit den Worten: &bdquo;Preise den HERRN, meine Seele!&ldquo;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco
Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Gott sorgt für Witwen</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8735/gott-sorgt-fuer-witwen.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Lukas 2,36.37</p>
<p>Im Lukasevangelium, im Evangelium der Gnade Gottes, werden viele
Witwen erw&auml;hnt. Das ist sehr auff&auml;llig. Wir sehen: Diese Frauen durften und d&uuml;rfen mit der besonderen Zuwendung Gottes rechnen.</p>
<ul>
<li>
<p><strong>Einsamkeit und
Alter</strong>: Die alte Prophetin Anna (Lk 2,36.37). &ndash; Sie besuchte die Gottesdienste, betete viel, lobte Gott und nutzte ihre Zeit,
um mit anderen &uuml;ber geistliche Dinge zu reden. Sie durfte den Herrn Jesus sehen.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Hungersnot</strong>: Die hungernde Witwe aus Serepta (Lk
4,25.26). &ndash; Sie &uuml;bte Gastfreundschaft im Vertrauen auf Gott. Sie wurde best&auml;ndig versorgt.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Trauer</strong>: Die trauernde Witwe aus Nain (Lk 7,12).
&ndash; Sie begegnete dem Herrn Jesus und fand Trost in der Auferstehung.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Angriffe</strong>: Die bedr&auml;ngte Witwe und der ungerechte Richter (Lk
18,3&ndash;5) &ndash; Die Witwe blieb hartn&auml;ckig und lie&szlig; sich nicht einfach betr&uuml;gen. Ihr wurde Recht verschafft. In der Anwendung: Sie
blieb unbeirrt im Gebet und erlebte Erh&ouml;rung.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Geldsorgen</strong>: Die bettelarme Witwe am Schatzkasten im Tempel (Lk 21,1&ndash;4). &ndash; Diese sehr arme
Frau gab ihren ganzen Lebensunterhalt f&uuml;r die Dinge Gottes. Sie bekommt die Anerkennung des Sohnes Gottes.</p>
</li>
</ul>
<p>F&uuml;r jede Witwe, und auch
f&uuml;r jeden Gl&auml;ubigen, ist es ermunternd, die Gnade zu sehen, die sich den Hilflosen zuwendet. Gleichzeitig sehen wir auch ein
Arbeitsfeld, das sich f&uuml;r sie auftut:</p>
<ol>
<li>Gottesdienste besuchen</li>
<li>Flehen</li>
<li>Gott loben</li>
<li>zu anderen Gutes reden</li>
<li>Gastfreundschaft &uuml;ben</li>
<li>sich durch die Auferstehung tr&ouml;sten lassen</li>
<li>hartn&auml;ckig sein (im Gebet)</li>
<li>gro&szlig;z&uuml;gig
spenden</li>
</ol><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Gesammelte Gedanken</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8733/gesammelte-gedanken.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p>Wenn wir Silber weggeben und wissen, dass wir daf&uuml;r das Doppelte an Gold
zur&uuml;ckbekommen, ist das Weggeben leicht. Und wenn wir Geld f&uuml;r Gott geben, dann ist uns der gro&szlig;e Lohn sicher.</p>
<p style="text-align:
center;">*</p>
<p>Fr&uuml;her kannte man noch Geheimschrift, die erst in der W&auml;rme lesbar wurde. Vorher war nichts zu sehen. Und wir erkennen
manche Gedanken Gottes erst, wenn wir dem lodernden Feuer der Pr&uuml;fung nahekommen.</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Wir legen unsere Finger immer wieder in
unsere eigenen Wunden, und das schmerzt und schw&auml;cht uns. Wir sollten aber unsere Finger in die Wunden Jesu legen, dann
werden wir im Glauben gest&auml;rkt.</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Wir sollen neugierige Bibelleser sein, aber dort stehenbleiben, wo das Wort schweigt. Ein Stoppschild
finden wir in Matthäus 11: Niemand erkennt den Sohn als nur der Vater.</p></span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Delila – wenn die Welt uns fesseln will</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8677/delila-wenn-die-welt-uns-fesseln-will.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Richter 16; 1. Johannes 2</p>
<h2>Einleitung</h2>
<p>Simson war der letzte Richter Israels.
Er war von Gott berufen, ein Nasir zu sein &ndash; abgesondert f&uuml;r Ihn und ausger&uuml;stet mit au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Kraft. Doch am
Ende sitzt dieser starke Mann blind, gebunden und erniedrigt im Gef&auml;ngnis der Feinde des Volkes Gottes.</p>
<h2>Wie konnte das geschehen?</h2>
<p>Das Tragische
ist, dass es kein pl&ouml;tzlicher Angriff war, der ihn zu Fall brachte. Es war kein Heer der Philister, sondern eine
einzige Frau. Delila wurde zum Werkzeug Satans, um Simson innerlich zu l&auml;hmen und &auml;u&szlig;erlich zu binden. So wurde er als
Richter f&uuml;r lange Zeit unbrauchbar.</p>
<p>Diese Geschichte ist erschreckend aktuell. Sie warnt uns nicht nur vor dem Missbrauch der Sexualit&auml;t &ndash;
obwohl sie das auch tut. Aber wie die &bdquo;fremde Frau&ldquo; im Buch der Spr&uuml;che (z.B. Spr 7) ist sie ein
Bild der Welt, die uns durch Lust und Begierde f&uuml;r sich gewinnen will. Die Welt kommt selten offen feindlich daher.
Sie erscheint auf den ersten Blick attraktiv, angenehm, verst&auml;ndnisvoll und faszinierend. Doch das Ziel ist immer dasselbe: Satan benutzt die
Welt, um uns zu Fall zu bringen, um uns kraftlos, blind und unbrauchbar f&uuml;r Gott zu machen. Das &bdquo;Fleisch&ldquo; in
uns ist dabei sein wichtigster Kollaborateur.</p>
<p>Schauen wir uns an, mit welchen Mitteln Delila arbeitete, um Simson zu Fall zu bringen.</p>
<h3>1.
Delila ist verf&uuml;hrerisch und sinnlich &ndash; die Welt ist attraktiv</h3>
<p>Delila war offensichtlich eine anziehende Frau. Simson f&uuml;hlte sich zu ihr
hingezogen, obwohl ihm schnell klar sein musste, was sie im Schilde f&uuml;hrte. Gerade darin liegt die Gefahr. Die Welt pr&auml;sentiert
sich in der Regel nicht h&auml;sslich, sondern reizvoll. Ihr wahres Gesicht zeigt sie erst dann, wenn sie uns im Griff
hat &ndash; niemals vorher. Es ist entscheidend, dass wir das realisieren.</p>
<p>Johannes schreibt: &bdquo;Denn alles, was in der Welt ist, die
Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist
von der Welt&ldquo; (1. Joh 2,16). Die Welt spricht unsere Sinne an: Sie verspricht Sch&ouml;nheit, Genuss, Unterhaltung, Wohlstand, Anerkennung und
Bequemlichkeit. Sie verspricht Erf&uuml;llung, aber in Wahrheit zieht sie das Herz von dem Weg ab, der uns allein erf&uuml;llen kann
&ndash; von unserem Herrn. Die Welt ist nicht anders als ihr F&uuml;rst, der Teufel. Auch Satan erscheint nicht immer als
abschreckender Feind, sondern nimmt sogar &bdquo;die Gestalt eines Engels des Lichts an&ldquo; (2. Kor 11,14). Die gr&ouml;&szlig;te Gefahr liegt oft
nicht im offen B&ouml;sen, sondern im angenehm Verlockenden.</p>
<h3>2. Delila ist l&uuml;gnerisch und t&auml;uschend &ndash; die Welt ist nicht echt</h3>
<p>Delila spielte
Liebe vor, w&auml;hrend sie Simson bereits verriet. Er wollte N&auml;he und k&ouml;rperliche Befriedigung, sie wollte Geld. Ihre Worte waren nicht
ehrlich; hinter der Fassade arbeitete sie l&auml;ngst mit den Philistern zusammen. So ist auch die Welt: Sie verspricht Freiheit und
bringt am Ende Bindung; sie verspricht Gl&uuml;ck und hinterl&auml;sst Leere. Sie verspricht Leben und f&uuml;hrt geistlich in den Tod. Auch
hier gleicht die Welt ihrem F&uuml;rsten, der ein L&uuml;gner und sogar &bdquo;der Vater der L&uuml;ge&ldquo; ist (Joh 8,44).</p>
<p>Die Welt arbeitet
mit T&auml;uschung. Vieles wirkt harmlos, modern oder notwendig. Aber dahinter steckt stets eine Denkweise, die Gott ausschlie&szlig;t. Wie viele Christen
haben schon gedacht: &bdquo;Ich habe das im Griff&ldquo; &ndash; und merkten dabei nicht, dass die Welt l&auml;ngst <em>sie</em> im Griff
hatte und ihr geistliches Leben bereits erkaltet war.</p>
<h3>3. Delila ist beharrlich und zerm&uuml;rbend &ndash; die Welt hat einen langen Atem</h3>
<p>Dreimal
bedr&auml;ngt Delila Simson. Dreimal erfolglos. Aber sie gab nicht auf. Sie setzte alles daran, ihm schlie&szlig;lich sein Geheimnis zu entlocken
und ihn den Philistern auszuliefern. &bdquo;Und es geschah, als sie ihn alle Tage mit ihren Worten dr&auml;ngte und ihn plagte,
da wurde seine Seele sterbensmatt&ldquo; (Ri 16,16).</p>
<p>Das ist typisch f&uuml;r die Welt. Sie gibt nicht so schnell auf. Sie berieselt
uns st&auml;ndig und &uuml;bt dauerhaften Druck aus. Tag f&uuml;r Tag wirken Medien und soziale Netzwerke auf uns ein. Permanent werden
wir mit Werbung und Unterhaltung konfrontiert. Der Zeitgeist umgibt uns wie die Luft, die wir atmen. Die Welt arbeitet selten
mit dem schnellen Frontalangriff; sie zerm&uuml;rbt uns langsam. Wenn wir diesem Druck St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck nachgeben, folgt der geistliche Niedergang
schleichend.</p>
<h3>4. Delila ist emotional und subtil &ndash; die Welt manipuliert uns</h3>
<p>Delila nutzte nicht nur ihre k&ouml;rperlichen Reize, sondern auch emotionale
Waffen. Sie klagte: &bdquo;Wie kannst du sagen: Ich habe dich lieb &ndash; und dein Herz ist doch nicht mit mir?&ldquo;
(Ri 16,15). So versuchte sie, Schuldgef&uuml;hle zu erzeugen und Simson innerlich unter Druck zu setzen.</p>
<p>Diese Methode ist bis heute erfolgreich.
Wir kennen die Fragen: &bdquo;Warum bist du so extrem? Warum gehst du nicht mit der Zeit? Kann ein bisschen Spa&szlig;
denn gleich S&uuml;nde sein?&ldquo; Der Wunsch, akzeptiert zu werden und Teil der &bdquo;Community&ldquo; zu sein, kann geistlich brandgef&auml;hrlich werden. Salomo
schreibt: &bdquo;Menschenfurcht legt einen Fallstrick&ldquo; (Spr 29,25). Wer unbedingt von der Welt anerkannt werden will, wird unweigerlich Kompromisse eingehen.</p>
<h3>5. Delila
ist berechnend und k&auml;uflich &ndash; die Welt fordert alles und gibt nichts</h3>
<p>Delila liebte Simson nicht. Sie liebte das Geld. Der
Deal war von Anfang an geplant und wurde eiskalt durchgef&uuml;hrt. Salomo warnt seinen Sohn vor der &bdquo;fremden Frau, die ihre
Worte gl&auml;ttet&ldquo; (Spr 2,16). Delila spricht von Liebe, und Simson f&auml;llt darauf herein. Es geht ihm wie dem jungen Mann
in Sprüche 7, der durch das Zureden der Frau verleitet und durch die &bdquo;Gl&auml;tte ihrer Lippen&ldquo; fortgerissen wurde.</p>
<p>Die Welt ist
niemals neutral. Hinter ihrer gl&auml;nzenden Oberfl&auml;che stehen kalte Interessen. Sie benutzt Menschen, solange sie n&uuml;tzlich sind, und l&auml;sst sie danach
fallen. Der verlorene Sohn meinte, in der Ferne Freiheit zu finden &ndash; am Ende h&uuml;tete er Schweine. Die Welt raubt
uns Zeit, Kraft, Reinheit, Hingabe und geistliche Energie, gibt aber keine echte Erf&uuml;llung zur&uuml;ck. Die Lust der Welt verwandelt sich
schnell in Frust. &bdquo;Und die Welt vergeht und ihre Lust&ldquo; (1. Joh 2,17).</p>
<h3>6. Delila nutzt Schw&auml;chen brutal aus &ndash; Satan
kennt unsere wunden Punkte</h3>
<p>Delila tastete sich immer n&auml;her an Simsons Geheimnis heran. Schlie&szlig;lich traf sie seine schw&auml;chste Stelle und &uuml;berredete
ihn, ihr sein Herz zu &ouml;ffnen. Satan kennt unsere Neigungen genau: unseren Stolz, unsere Bequemlichkeit, unseren Wunsch nach Anerkennung oder
unseren Hang zum Materialismus. Deshalb fordert Petrus uns auf, &bdquo;n&uuml;chtern und wachsam&ldquo; zu sein (1. Pet 5,8). Genau das war
Simson nicht. Er war v&ouml;llig unachtsam und schlief auf dem Scho&szlig; Delilas ein, sodass sie am Ende ein leichtes Spiel
hatte. Gerade starke Christen untersch&auml;tzen oft die Gefahr. Sie spielen mit der Versuchung, bis die Versuchung sie &uuml;berw&auml;ltigt. Wir sollten
nicht denken, Erfahrungen in der Vergangenheit w&uuml;rden uns immun machen.</p>
<h3>7. Delila ist skrupellos &ndash; die Welt kennt kein Erbarmen</h3>
<p>Als Simson
seine Kraft verloren hatte und die Philister ihm die Augen ausstachen, zeigte Delila keinerlei Mitleid. Das Letzte, was Simson sah,
waren vielleicht Delilas eiskalte Augen, die das Geld z&auml;hlten. Die Welt kennt letztlich keine Barmherzigkeit. Solange Christen kompromissbereit sind, werden
sie toleriert. Sind sie jedoch gefallen, folgt oft der Spott. Satan zerst&ouml;rt ohne Mitgef&uuml;hl. &bdquo;Der Dieb kommt nur, um zu
stehlen und zu schlachten und zu verderben&ldquo; (Joh 10,10). Die S&uuml;nde verspricht Genuss und hinterl&auml;sst Verw&uuml;stung. Mose kannte etwas von
dem &bdquo;zeitlichen Genuss der S&uuml;nde&ldquo;. Den hatte er in &Auml;gypten kennengelernt. Aber ihm war etwas anderes wichtig (Heb 11,25).</p>
<h3>8. Delila
handelt zielorientiert &ndash; die Welt will uns geistlich unbrauchbar machen</h3>
<p>Das Ziel Delilas war von Anfang an klar. Es ging ihr
nicht um Gemeinschaft mit Simson. Es ging nicht um Liebe. Es ging ihr nicht einmal darum, Sex mit ihm zu
haben. Sie wollte nur eins &ndash; ihn aufs Kreuz legen, den Philistern ausliefern und daf&uuml;r kassieren. Und sie ist erfolgreich.
Am Ende wird der starke Mann in den Armen einer Frau schwach.</p>
<p>So verfolgt auch die Welt ein eindeutiges Ziel. Sie
will uns das rauben, was Simson am Ende verlor: sein Geheimnis, sein Herz, seine Kraft, sein Augenlicht, seine Hingabe, seine
Freiheit und seinen Dienst. Statt Glaubenssiege f&uuml;r sein Volk zu erringen, musste er als Gefangener f&uuml;r die Philister Korn mahlen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die
Geschichte Simsons ist ein Ruf zur Wachsamkeit. Die Welt will nicht blo&szlig; unsere Aufmerksamkeit &ndash; sie will unser Herz. Deshalb
sagt Johannes: &bdquo;Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist&ldquo; (1. Joh 2,15). Unser Schutz liegt nicht in
Gesetzlichkeit und Askese, sondern in einer lebendigen Liebe zu Christus und der gleichzeitigen Flucht vor der Gefahr. Wer von Ihm
erf&uuml;llt ist, wird die lockende Stimme Delilas und ihre s&uuml;&szlig;en Worte leichter erkennen und &ndash; wie Joseph &ndash; rechtzeitig die
Flucht ergreifen.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">E.-A. Bremicker</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Das Passahlamm essen</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8727/das-passahlamm-essen.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Mose 12,4</p>
<p>W&auml;hrend [in der Passahnacht] drau&szlig;en am&nbsp;Haus das S&uuml;hnungsblut
zu Gott sprach, hatte Er im Inneren f&uuml;r etwas&nbsp;gesorgt, was sie s&auml;ttigen und sie f&uuml;r den Weg bef&auml;higen w&uuml;rde, den
sie nun gemeinsam mit Ihm beschreiten sollten.</p>
<p>Das Lamm steht ihnen als Nahrung zur Verf&uuml;gung, und Gott ist darauf bedacht, dass
sie diese Gabe seiner Liebe genie&szlig;en. Sie sollen nicht nur Schutz finden, sondern auch versorgt werden. Das Lamm soll vollst&auml;ndig
verzehrt werden. Wenn der Haushalt zu klein f&uuml;r das Lamm w&auml;re (wir lesen nichts davon, dass das Lamm zu klein
f&uuml;r den Haushalt w&auml;re), &bdquo;so nehme er es und sein Nachbar, der N&auml;chste an seinem Haus, entsprechend der Zahl der
Seelen; jeden sollt ihr nach dem Ma&szlig; seines Essens rechnen&nbsp;auf das Lamm&ldquo; (2. Mo 12,4).</p>
<p>So m&ouml;chte Gott, dass wir Christus
erfassen. Er m&ouml;chte, dass unsere Seelen gest&auml;rkt werden; Er m&ouml;chte, dass Christus geehrt wird. Wir sollen essen, um uns das,
was Christus ist, zu eigen zu machen. Essen ist Aneignung f&uuml;r unseren Bedarf; und das, was wir uns aneignen, wird
Teil von uns selbst; so m&ouml;chte Gott, dass Christus sozusagen Teil von uns selbst wird &ndash; dass wir durch das
gepr&auml;gt werden, was Er ist. Wie Er selbst sagte: &bdquo;Wer mich isst, der wird leben meinetwegen&ldquo; (Joh 6,57). Und wenn
wir Christus f&uuml;r unsere Seele so erfassen, wird Er in uns widergespiegelt. In dem Ma&szlig;e, in dem wir uns geistlich
von Christus n&auml;hren, wird unser Leben seinen Charakter tragen.</p>
<p>Ach, dass wir das doch gr&uuml;ndlicher verstehen w&uuml;rden! Wie w&uuml;rden sich die
biblischen Wahrheiten in uns verwandeln &ndash; von harten, dogmatischen, unsch&ouml;nen Formen zu jenen sanften und sch&ouml;nen Z&uuml;gen des Lebens selbst!
Christus selbst ist es, den wir brauchen, inmitten eines Pragmatismus, f&uuml;r den jede Salb&ouml;lflasche auf sein Haupt &bdquo;Verschwendung&ldquo; ist (vgl.
Mk 14,4).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">F. W. Grant</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Auf den Herrn warten</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8726/auf-den-herrn-warten.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Lukas 12,35-39</p>
<p><em>&bdquo;Es seien eure Lenden umg&uuml;rtet und die Lampen brennend;
und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wann irgend er aufbrechen mag von der Hochzeit, damit, wenn
er kommt und anklopft, sie ihm sogleich aufmachen. Gl&uuml;ckselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird!
Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umg&uuml;rten und sie sich zu Tische legen lassen und wird hinzutreten und sie
bedienen.&nbsp;</em><em>Und wenn er in der zweiten und wenn er in der dritten Wache kommt und sie so findet &ndash; gl&uuml;ckselig
sind sie!&ldquo; (Lukas 12,35&ndash;39).&nbsp;</em></p>
<p>Der Herr des Hauses geht zur Hochzeit. Das kann schon mal etwas sp&auml;ter werden. Machen es sich
die Knechte jetzt bequem und legen sie sich schlafen? Nein, das tun sie nicht. Das Licht bleibt an und die
Lenden bleiben umg&uuml;rtet. Man kann sagen: Der Dienst geht weiter. Das ist richtig, aber das ist nicht der Hauptpunkt.</p>
<p>Der Hauptpunkt
ist, dass die treuen Knechte auf ihren Herrn warten wollen. Sie wissen: Ihr Dienst ist erst zu Ende, wenn er
es sagt. So bleiben sie wach und bereit, seinen Bed&uuml;rfnissen zu entsprechen, wenn er zur&uuml;ckkommt. Das ist schon eine sehr
beachtliche Haltung, denn wer von der Hochzeit kommt, der will eigentlich nur noch schlafen.</p>
<p>Doch die Knechte&nbsp;sind f&uuml;r ihren Herrn da&nbsp;&ndash;&nbsp;auch
als der Herr zur zweiten Nachtwache (die bei den Juden bis 2 Uhr ging) abwesend ist. Schlie&szlig;lich graut der Morgen&nbsp;&ndash;
und die Knechte warten weiter. Endlich klopft es an der T&uuml;r. Und so schnell, wie die Knechte dann die T&uuml;r
&ouml;ffnen, wird klar: Sie haben gewartet.</p>
<p>Der Hausherr ist von der Treue und Liebe dieser Knechte bewegt. Er sieht ihre umgebundenen
Sch&uuml;rzen&nbsp;&ndash; und bindet sich selbst eine um. Obwohl er m&uuml;de sein muss, macht dieser gro&szlig;z&uuml;gige Herr seinen Knechten ein fulminantes
Fr&uuml;hst&uuml;ck. Sie haben ihn gl&uuml;cklich gemacht, und jetzt will er sie gl&uuml;cklich machen.</p>
<p>Was haben diese Knechte eigentlich Gro&szlig;artiges getan? Sie
haben nur gewartet. Aber gerade das zeigte ihre Hingabe!</p>
<p>Und wenn wir t&auml;glich auf unseren Herrn warten, und nichts in unserem
Leben ist, was einer Begegnung mit ihm im Weg steht&nbsp;&ndash; gl&uuml;ckselig sind wir! Er wird uns eine besondere Freude in
der Herrlichkeit schenken.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Sun, 30 Aug 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Gesammelte Gedanken</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8725/gesammelte-gedanken.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p>Die Krone des Lebens ist nicht f&uuml;r den, der nicht gezittert hat, sondern
f&uuml;r den, der trotz seines Zitterns nicht losgelassen hat. (W. Kelly)</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Mut ist nicht die Abwesenheit von Verzweiflung oder
Angst, sondern die Entscheidung, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst &ndash; n&auml;mlich der Gehorsam gegen&uuml;ber Gott und das
Vertrauen auf seine Verhei&szlig;ung. (J. Piper)</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Es kommt nicht darauf an, wie gro&szlig; die Schwierigkeit ist, sondern wo man
Gott platziert: ob vor der Schwierigkeit oder dahinter. (Hudson Taylor)</p></span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Eine gute Ehe</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8026/eine-gute-ehe.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 1. Mose 24,57-67</p>
<p>In 1. Mose 24,57&ndash;67 finden wir, dass Rebekka
sich endg&uuml;ltig daf&uuml;r entscheidet, zu Isaak zu ziehen, und sie Mann und Frau werden. Heute wird vieles anders laufen, aber
wir k&ouml;nnen doch einige Grunds&auml;tze sehen, die f&uuml;r eine Verlobung bzw. Ehe gelten, und diese auf uns anwenden:</p>
<ol>
<li>
<p>Isaak will keine
Frau von den G&ouml;tzendienern. Isaak, der Sohn des gl&auml;ubigen Abraham, sollte keine Frau aus dem Volk der Kanaaniter nehmen. Diese
lebten fern vom wahren Gott in ihren S&uuml;nden. &ndash; Wer Gott durch den Herrn Jesus Christus kennt, sollte sich mit
jemandem verbinden, der denselben Glauben teilt und denselben Herrn hat. Das ist die Grundlage f&uuml;r eine gl&uuml;ckliche und gesegnete Ehe
nach Gottes Gedanken. Gott will <strong>kein ungleiches Joch</strong> (vgl. 2. Kor 6). Die Heirat sollte geschehen &bdquo;im Herrn&ldquo; (1. Kor
7).</p>
</li>
<li>
<p>Rebekka wird gefragt, ob sie zu Isaak gehen will (1. Mo 24,58). Es ist eine <strong>freiwillige Entscheidung</strong>, die aus dem
Herzen hervorkommt und nicht unter Druck oder durch Manipulation geschieht. &ndash; So sollte das auch heute sein. Die Liebe muss
den Ausschlag geben und zu einer klaren Entscheidung f&uuml;hren.</p>
</li>
<li>
<p>Rebekka z&ouml;gert nicht und kann nicht aufgehalten werden. Wenn die Entscheidung deutlich
geworden ist, wird das Ganze nicht k&uuml;nstlich in die L&auml;nge gezogen. Rebecca zeigt eine <strong>Entschlossenheit</strong>, die Ehe einzugehen (1. Mo
24,58). Das zeugt davon, dass die Ehe wichtig ist und nicht etwas, womit man spielen und experimentieren kann.</p>
</li>
<li>
<p>Die Angeh&ouml;rigen w&uuml;nschen
ihr einen <strong>reichen Kindersegen</strong> (1. Mo 24,60).&nbsp;Eine Ehe wird geschlossen mit einer Offenheit daf&uuml;r, dass es Nachwuchs geben k&ouml;nnte.</p>
</li>
<li>
<p>Rebekka ist
bereit, f&uuml;r ihren Mann viel aufzugeben: ihr reiches Elternhaus und ihre gewohnte Umgebung. Sie bricht alle Br&uuml;cken hinter sich ab
und zieht zu einem fremden Mann. Die Tatkraft von Rebekka stellt sie ihrem Mann zur Verf&uuml;gung. <strong>Sie wird ihm zur
Hilfe</strong> (1. Mo 2,18&ndash;29). Sie versteht: Er hat Pl&auml;ne und Projekte, und meine Aufgabe ist es, ihm zu helfen und
nicht mein eigenes Ding zu machen. &ndash; Das ist auch heute essenziell.</p>
</li>
<li>
<p>Es wird ausdr&uuml;cklich erw&auml;hnt, dass Isaak an einem Brunnen
war. Er liebte Brunnen. Sp&auml;ter wird gesagt, dass er an einem Brunnen wohnt. Auch Rebekka liebte Brunnen, dort hatte der
Knecht sie ja getroffen. &ndash; F&uuml;r eine Ehe ist es wichtig, dass beide den Brunnen, <strong>das Wort Gottes, lieben</strong>.</p>
</li>
<li>
<p>Bei Isaak
wird der Name des Brunnens genannt. Der Brunnen bekam seinen Namen, als Hagar mit Ismael am Verdursten war und Gott
ihr den Brunnen zeigte. Sie sagte, dass Gott sie gesehen und sich gezeigt hatte. Deshalb wurde der Brunnen Beer-Lachai-Roi genannt.
Wir f&uuml;hren unser gemeinsames <strong>Leben unter den wachsamen Augen Gottes</strong>. F&uuml;r den Mann bedeutet das auch, dass er daran denkt,
dass er ein Haupt &uuml;ber sich hat.</p>
</li>
<li>
<p>Isaak ging aufs Feld, um nachzudenken. Es geht um Besonnenheit und Gemeinschaft mit Gott.
Isaak traf gereifte Entscheidungen. Frauen, die ja meistens emotionaler sind, sch&auml;tzen ein durchdachtes Urteil. <strong>Der Mann soll besonnen</strong> <strong>sein</strong>.</p>
</li>
<li>
<p>Rebekka zeigt
Respekt. Als sie Isaak sieht, auch wenn sie bisher nicht wusste, dass er es ist, steigt sie nicht einfach ab,
sondern wirft sich vom Kamel. Sie will keinesfalls von oben herabreden. Dominant zu sein, kommt ihr nicht in den Sinn.
Als Schwester Labans ist sie sicher kein Kind von Traurigkeit, aber Dominanz liegt ihr fern. &ndash; Wir denken daran, dass
eine <strong>Frau Respekt vor ihrem Mann</strong> haben und sich ihm unterordnen soll. In den drei gro&szlig;en Abschnitten des Neuen Testaments
&uuml;ber die Ehe wird dieser Punkt betont (1. Pet 3,1&ndash;6; Kol 3,18 und Eph 5,22&ndash;24).</p>
</li>
<li>
<p>Isaak kommt Rebekka entgegen. Er l&auml;sst
sie nicht den ganzen Weg allein gehen, sondern bewegt sich auf sie zu. Das ist wichtig f&uuml;r M&auml;nner: Wir m&uuml;ssen
aus unserem Ohrensessel aufstehen und auch mal etwas tun, was sonst eher die Frauen machen. <strong>M&auml;nner sollen Frauen Ehre geben</strong>
&ndash; das sagt 1. Petrus 3,7. Herablassende Bemerkungen und Selbstverliebtheit sind fehl am Platz.</p>
</li>
<li>
<p>Als sie h&ouml;rt, dass er es ist,
verh&uuml;llt sie sich. Der Schleier erinnert daran, dass sie sich ganz ihrem Mann widmet. Sie will von keinem anderen mehr
begehrlich angesehen werden. Ihre <strong>Sch&ouml;nheit ist f&uuml;r ihn</strong>.<strong>&nbsp;</strong>Ihm geh&ouml;rt ihre ganze Zuneigung und Hingabe.</p>
</li>
<li>
<p>Bei der Begegnung f&auml;llt auf: Sie textet
Isaak nicht zu. Es spricht der Knecht, sie bleibt zur&uuml;ckhaltend. Es ist der <strong>stille und sanfte Geist der Frau</strong>, der
vor Gott sehr kostbar ist (1. Pet 3,4).</p>
</li>
<li>
<p>Isaak f&uuml;hrte Rebekka. So sollte es in einer Ehe von Anfang an sein.
F&uuml;hren bedeutet, nachzudenken, Risiken einzugehen, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und Konsequenzen zu tragen. Die Frau darf solche F&uuml;hrung erwarten, ebenso kreative
Ideen und Entscheidungsfreude. <strong>M&auml;nner m&uuml;ssen liefern.</strong></p>
</li>
<li>
<p>Er liebte sie. <strong>Die Liebe des Mannes</strong> wird besonders in Epheser 5,25&ndash;33 betont. Dort hei&szlig;t
es, dass wir M&auml;nner unsere Frauen so lieben sollen, wie Christus die Versammlung geliebt hat &ndash; er hat sich selbst
f&uuml;r sie hingegeben. Und falls das zu hoch erscheint, wird noch ein Ma&szlig;stab genannt: Die M&auml;nner sollen die Frauen lieben
wie sich selbst. Und was tut man nicht alles f&uuml;r sich selbst! Und so sollen die M&auml;nner auch f&uuml;r ihre
Frauen sorgen &ndash; bis zur Selbstaufgabe.</p>
</li>
<li>
<p>Er wurde getr&ouml;stet. Genauer sagt: Er tr&ouml;stet sich &uuml;ber den Verlust seiner Mutter. Die <strong>Freude</strong>
an dem Ehepartner wird zu einem <strong>Trost</strong> f&uuml;r die Seele. Die gelebte Beziehung in einer Ehe hilft &uuml;ber Not und
Schwierigkeiten hinweg. Zwei sind besser dran als einer.</p>
</li>
<li>
<p>Er f&uuml;hrt sie in das Zelt seiner verstorbenen Mutter Sara. Es wird kein
anderes Zelt aufgeschlagen, nur weil die neue Frau da ist. Daraus kann man ableiten: <strong>Die Eltern werden nicht vergessen.</strong> Man
wird sie weiterhin ehren &ndash; und das Ehren geht auch &uuml;ber den Tod hinaus. Auch wenn man verheiratet ist, bleibt
der Kontakt zu den Eltern bestehen.</p>
</li>
<li>
<p>Sie waren zusammen im Zelt. Es ist ein <strong>echtes Miteinander</strong>, das viele Aspekte hat. Einer
davon ist, dass man miteinander betet. Leider finden wir im Folgenden nicht, dass sie zusammen gebetet haben. Wir lesen, dass
Isaak f&uuml;r Rebekka betet, als sie unfruchtbar ist, und Rebekka allein betet, als sie schwanger ist (1. Mo 25), aber
nicht gemeinsam. Wenn man das Miteinander nicht pflegt, wird es zum Nebeneinander und schlie&szlig;lich zum Gegeneinander und manchmal sogar zum
Auseinander. Das kann durch das gemeinsame Gebet wirksam verhindert werden.</p>
</li>
</ol><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Das Gericht über Nebukadnezar</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8716/das-gericht-ueber-nebukadnezar.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Daniel 4,29.31</p>
<p>Wir haben&nbsp;in dem ersten Artikel etwas &uuml;ber den Hochmut
von Nebukadnezar und die Gerichtsank&uuml;ndigung Gottes geh&ouml;rt. Das Gericht sollte darin bestehen, dass das K&ouml;nigtum von Nebukadnezar weichen w&uuml;rde.</p>
<p>Und dann
sagt Gott: &bdquo;Man wird dich von den Menschen aussto&szlig;en, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein, und
man wird dir Kraut zu essen geben wie den Rindern und dich vom Tau des Himmels benetzt werden lassen. Und
es werden sieben Zeiten &uuml;ber dir vergehen, bis du erkennst, dass der H&ouml;chste &uuml;ber das K&ouml;nigtum der Menschen herrscht und
es verleiht, wem er will&ldquo; (Dan 4,29).</p>
<p>Gott sagt also: Das Gericht steht fest, und es hat das Ziel, dass Nebukadnezar
erkennen sollte, dass der H&ouml;chste, dass Gott selbst herrscht und das K&ouml;nigtum verleiht, wem Er will. Gott setzt K&ouml;nige ein
und er setzt sie ab. Und nach sieben Zeiten, vermutlich sieben Jahren, sollte ihm das K&ouml;nigtum wieder werden, sobald er
erkannt haben w&uuml;rde, dass die Himmel herrschen. Dieses Gericht ist schon einzigartig und sehr au&szlig;ergew&ouml;hnlich. Er wird von den Menschen
ausgesto&szlig;en und lebt wie ein Tier. Wohlgemerkt, es hei&szlig;t: &bdquo;wie ein Tier&ldquo;. Er blieb ein Mensch, aber der Verstand war
von ihm gewichen und er verhielt sich eben wie ein Tier.</p>
<p>Die geistliche Botschaft ist, dass der Mensch ohne Beziehung zu
Gott wie ein Tier ist. Ein Tier blickt zur Erde. Aber der Mensch ist von seinem Wesen her auf eine
Beziehung zu Gott angelegt. Wenn er diese Beziehung ablehnt, wenn er sie verneint, wenn er sie aus dem Auge verliert,
verh&auml;lt er sich wie ein Tier und sinkt moralisch auch auf dieses Niveau herab. Ja, noch mehr, er ist moralisch
verderbt. Das Neue Testament sagt von Menschen ohne Gott, dass sie verfinstert sind am Verstand (s. Eph 4,18). Der Judasbrief
spricht von Menschen, die sich eingeschlichen haben in die Mitte der Gl&auml;ubigen, obwohl sie kein Leben aus Gott haben. Sie
sind im Gegenteil gottlos, halten sich aber in der Mitte des christlichen Bekenntnisses. In Judas 10 lesen wir: &bdquo;Diese aber
l&auml;stern, was sie nicht kennen; was irgend sie aber von Natur wie die unvern&uuml;nftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich.&ldquo;
Also auch hier benutzt der heilige Schreiber den Vergleich mit unverst&auml;ndigen Tieren. Und in der Zeit, in der wir leben,
hat man mehr und mehr den Eindruck, dass das wirklich Praxis ist.</p>
<p>Aber es ist so, dass es bei Nebukadnezar einen
Wendepunkt im Leben gab. Wenn es auch Gericht war, so war es damals ein zeitliches Gericht. Ein Gericht, das das
Ziel hatte, dass er doch noch umkehren w&uuml;rde. Und bei Nebukadnezar k&ouml;nnen wir sagen, dass, nachdem er vorher vom Handeln
Gottes immer mal wieder &auml;u&szlig;erlich beeindruckt gewesen war, jetzt wirklich eine Umkehr stattfindet.</p>
<p>In Daniel 4,31 hei&szlig;t es: &bdquo;Am Ende der
Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder; und ich pries den H&ouml;chsten, und
ich r&uuml;hmte und verherrlichte den ewig Lebenden.&ldquo; Und der Lobpreis Gottes geht da noch weiter. Entscheidend ist hier: In dem
Moment, in dem er seine Augen, also seine Blickrichtung, zum Himmel erhebt und damit anerkennt, dass Gott im Regiment sitzt,
dass die Himmel herrschen, kam&nbsp;sein Verstand ihm wieder. Sein K&ouml;nigtum wird ihm wieder, und zwar sogar noch umfangreicher oder die
Gr&ouml;&szlig;e noch ausnehmender, als sie vorher gewesen war. Es zeigt etwas von der Langmut und G&uuml;te Gottes, aber auch, dass
Gott eben &uuml;ber allem steht, dass Er der H&ouml;chste ist. Das ist Er heute unver&auml;ndert und das wird Er bleiben
in Ewigkeit.</p>
<p>Aber allein Menschen, die eine Lebensbeziehung zu Gott haben, k&ouml;nnen wirklich verst&auml;ndig sein. Wir werden im Neuen Testament aufgefordert,
&bdquo;verst&auml;ndig zu sein, was der Wille des Herrn ist&ldquo; (Eph 5,17). Der Epheserbrief zeigt uns, dass gl&auml;ubige Menschen durch die
Bekehrung &bdquo;erleuchtet sind an den Augen ihrer Herzen&ldquo; (Eph 1,18). Wir sind in der Lage, die Gedanken Gottes zu verstehen.</p>
<p>Der
Herr schenke, dass wir im t&auml;glichen Leben wirklich in Gemeinschaft, in einer lebendigen Lebensverbindung mit dem Herrn Jesus und unserem
Gott und Vater leben.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Dirk M&uuml;tze</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
              <item>
          <title>Der Hochmut Nebukadnezars und die Folgen</title>
          <link>https://www.bibelstudium.de/articles/8718/der-hochmut-nebukadnezars-und-die-folgen.html</link>
          <description>
            <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Daniel 2&ndash;4</p>
<p>Nebukadnezar, der K&ouml;nig von Babel, war wohl der Herrscher
mit der gr&ouml;&szlig;ten Machtf&uuml;lle, die es je gegeben hat. Doch Gott l&auml;sst in seinem Wort keinen Zweifel daran, dass Er
es ist, der ihn in diese Position gebracht hatte. Gott hatte wiederholt zum Herz und Gewissen dieses K&ouml;nigs gesprochen, um
ihn von seinem falschen Weg abzubringen, und vor allem, um sein Herz zu ver&auml;ndern. Bereits in dem Traum mit dem
Standbild in Daniel 2 hatte Er eine Botschaft an den K&ouml;nig. Daniel sagte ihm den Traum und die Deutung und
dort weist Gott direkt darauf hin, dass Er, der Gott des Himmels, das K&ouml;nigtum, die Macht und die Gewalt und
die Ehre ihm gegeben hat (Dan 2,37). Doch leider sehen wir, dass das keine nachhaltigen Auswirkungen auf Nebukadnezar hatte.</p>
<p>In Daniel
3 l&auml;sst er dieses gro&szlig;e Standbild zu seiner Ehre aufrichten, ein G&ouml;tzenbild, und zwingt alle, sich davor niederzuwerfen. Doch die
drei Freunde Daniels tun das nicht und kommen daf&uuml;r in den feurigen Ofen. Dort bewahrt Gott sie auf wunderbare Weise.
Unter dem Eindruck des Augenblicks preist Nebukadnezar den Gott Sadrachs, Mesachs und Abednegos, aber wir sehen keine wirkliche innere Umkehr
bei ihm. Und das wird besonders unterstrichen dadurch, dass Gott in Daniel 4 noch einmal eine pers&ouml;nliche Botschaft an ihn
hat und Er den Traum, den kein anderer zu deuten vermag, Daniel mitteilt, der ihm diesem Traum deutet.</p>
<p>Gott lie&szlig; ihm
sagen, dass das Gericht &uuml;ber ihn kommen werde, bis er erkannt haben w&uuml;rde, dass der H&ouml;chste &uuml;ber das K&ouml;nigtum der
Menschen herrscht und es verleiht, wem Er will, und dass die Himmel herrschen. Daniel fordert den K&ouml;nig auf: Brich mit
deinen Ungerechtigkeiten, mit deinen S&uuml;nden, wenn dein K&ouml;nigtum Bestand und Dauer haben soll. Und so kam dann nach Verlauf von
zw&ouml;lf Monaten das Gericht &uuml;ber den K&ouml;nig. Als er auf dem Palast umherging, sprach er: &bdquo;Dies ist das gro&szlig;e Babel,
das ich zum k&ouml;niglichen Wohnsitz erbaut habe durch die St&auml;rke meiner Macht und zu Ehren meiner Herrlichkeit.&ldquo; Er hatte v&ouml;llig
vergessen oder wollte es nicht wahrhaben, dass er das K&ouml;nigtum von Gott hatte. Und dieses Wort war noch im Mund
des K&ouml;nigs &ndash; so sagt es uns der Bibeltext in Daniel 4 &ndash;, da kam eine Stimme vom Himmel herab
und sagte: &bdquo;Das K&ouml;nigtum ist von dir gewichen.&ldquo; Und in demselben Augenblick wurde auch das Gericht ausgef&uuml;hrt. Der Kern war
der Hochmut von Nebukadnezar und Gott gibt seine Ehre keinem anderen. Das Gericht, das Er angek&uuml;ndigt hat, l&auml;sst Er ausf&uuml;hren.
Aber die Langmut Gottes zeigt sich darin, dass Er erstens dem Nebukadnezar wiederholt eine Aufforderung zur Umkehr gibt und dass
Er eine Frist gibt, in diesem Fall zw&ouml;lf Monate, wo es eine M&ouml;glichkeit zur Umkehr gab.</p>
<p>Die Liebe Gottes z&ouml;gert mit
der Ausf&uuml;hrung des Gerichtes. Das ist seine Langmut. Er gibt Chancen zur Umkehr. Aber seine Gerechtigkeit bewirkt, dass sein Z&ouml;gern
nicht ewig dauert. Es gibt eben einen Punkt, an dem das Gericht kommt und dann kommt es schnell. So wie
es damals bei Nebukadnezar war, so wird es auch in Zukunft sein &uuml;ber eine christuslose Christenheit und &uuml;ber die Welt
&uuml;berhaupt.</p>
<p>Aber zum Schluss einen Gedanken, der auch bewegend ist: Wenn Petrus in seinem zweiten Brief sagt: &bdquo;Er ist langm&uuml;tig gegen
euch&ldquo;, dann setzt er hier den Schwerpunkt nicht auf die Langmut Gottes gegen&uuml;ber den Ungl&auml;ubigen, sondern gegen&uuml;ber den Gl&auml;ubigen. Und
er will uns damit vielleicht sagen, dass die Langmut Gottes noch Gelegenheit gibt, von Ihm zu zeugen, von dem Retter-Heiland,
damit noch m&ouml;glichst viele umkehren, ja dass alle umkehren und keiner verloren geht. Eine Aufforderung an jeden von uns.</p><p style="text-align:
right; padding-right: 50px;">Dirk M&uuml;tze</p>
</span>        ]]>
          </description>
          <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
        </item>
      
    </channel>

  </rss>
