Weltreligionen und der rote Fleck

Online seit dem 24.09.2008, Bibelstellen: Jesaja 11,9; 24,16; 42,10; 49,6

Mein Blick fällt auf eine Weltkarte, in der die Religionen dieser Welt mit verschiedenen Farben gekennzeichnet sind. Die Farben der Christenheit nehmen den größten Raum ein, aber auch die Farben für den Islam, den Buddhismus und den Hinduismus sind nicht zu übersehen.

Siehe da, so ziemlich in der Mitte ist ein kleiner roter Fleck ganz schwach zu erkennen. Es ist das Judentum. Zahlenmäßig völlig unbedeutend.

Doch das wird sich ändern. Gewaltig ändern! Nach der Entrückung der an Christus Gläubigen wird eine siebenjährige Drangsalszeit über die Erde kommen. Gott wird seinen Zorn über diese Menschheit ausgießen. Die, die nicht in den Gerichten umkommen, werden vor den Sohn des Menschen gestellt werden und ihr Urteil empfangen. Das Gericht wird die abtrünnige Christenheit treffen, das abtrünnige Judentum, aber auch alle anderen, die nicht dem wahren Gott dienen, sondern ihre eigene Religion haben.

Gleichzeitig wird Gott sich aber in Israel einen Überrest erwecken. Diese werden ihm wahrhaft dienen und an Jesus Christus glauben. Sie sind es, die erleben werden, dass Gott seine alten Verheißungen wahrmacht und das Friedensreich aufrichtet. Auch wenn dieses Reich – mit dem Messias Jesus als Herrscher - in Israel sein Zentrum hat, so wird der Einfluss und Segen des Reiches doch bis zum Ende der Erde gehen (Jes 24,16; 42,10; 49,6). Die Erkenntnis Jahwes wird dann die Erde bedecken so wie das Wasser den Grund des Meeres (Jes 11,9).

Die rote Farbe wird sich sozusagen über die ganzen Erde ausbreiten, während alle anderen Farben von der Karte verschwunden sein werden. Oder anders gesagt: In nur wenigen Jahren - und vielleicht sind nur noch sieben Jahre -wird es die vielen Weltreligionen nicht mehr geben. Der Buddismus, der Islam, der Hinduismus ... alles gehört der Vergangenheit an. Auch eine christliche Religion auf der Erde wird verschwunden sein (denn die wahren Christen sind im Himmel bei ihrem Erlöser).

Gewaltige religiöse Umwälzungen stehen dieser Erde bevor! Glückselig der, der sich heute in Christus, dem Retter, geborgen weiß!

Gerrid Setzer