Apfelbaum

Online seit dem 31.10.2008, Bibelstellen: Hohelied 2,2

„Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter inmitten der Söhne; ich habe mich mit Wonne in seinen Schatten gesetzt, und seine Frucht ist meinem Gaumen süß“ (Hohelied 2,2).

Das sind die Worte der Braut über ihren Bräutigam. Wir erkennen darin die Wertschätzung, die ein Christ für seinen Herrn hat.

Die Bäume des Waldes geben Schatten. Sie tragen aber keine Früchte und können darum nicht zur Nahrung dienen. Tannenzapfen schmecken nun mal nicht. Ein Apfelbaum aber gibt Schatten und Speise.

Die irdischen Dinge können uns etwas geben. Swimmingpool, Musik, ein Glas Rotwein, Bewegung – das alles tut gut. Wie Schatten in der Hitze. Doch Nahrung für unsere Seelen finden wir hier nicht.  

Diese Nahrung finden wir nur bei dem Sohn Gottes, dem wahren „Apfelbaum“. Bei ihm dürfen wir zur Ruhe kommen und die Gemeinschaft mit ihm genießen. Der „innere Mensch“ freut sich darüber und wird gestärkt. 

Hast du dich heute schon mit Freude unter den „Apfelbaum“ gesetzt?

Gerrid Setzer