Offenbarung und Anbetung

Online seit dem 20.11.2006, Bibelstellen: Johannes 4,23; Matthäus 1,21; Lukas 1,31.32

Wir finden im Neuen Testament kein Gebot, dass wir als Kinder Gottes unseren Gott und Vater anbeten müssen. Die Schrift sagt, dass der Vater Anbeter sucht (Joh. 4,23). Er ist auf der Suche nach solchen, die sich mit dem beschäftigen, was er von sich offenbart hat – denn jede Anbetung fußt auf einer Offenbarung – und ihn und seinen Sohn aus vollem Herzen preisen.

Gott hat besonders Freude daran, uns die Herrlichkeit seines Sohnes vorzustellen. Er zeigt uns in seinem Wort seine Person und sein Werk. Das wird schon bei der Ankündigung der Geburt Jesu deutlich.

Zu Joseph sagte der Engel: „Sie wird aber einen Sohn gebären; und du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden“ (Mt 1,21). Hier geht es um das, was der Herr Jesus tun würde.

Zu Maria sagte der Engel: „Du wirst im Leib empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden“ (Lk. 1,31.32). Hier geht es um die Person des Herrn Jesus selbst.

Suchen wir Christus in den Schriften und bringen wir das vor den Vater, was wir gefunden haben?  

Gerrid Setzer