Innere Leere

Online seit dem 19.10.2007, Bibelstellen: Johannes 6,35

Ein bekannter deutscher Schriftsteller schreibt: „Manchmal, wenn das Telefon nicht ruft, wenn keiner etwas von dir will, nicht einmal du selber, wenn die Trompeter des Lebens pausieren und ihre Instrumente umkehren, damit die Spucke herausrinnt … dann horchst du in dich. Und was … dann ist da eine Leere.“

Mit diesem Gefühl der inneren Leere steht dieser Schriftsteller sicher nicht allein. Viele spüren, dass ihnen etwas Entscheidendes im Leben fehlt. Sie können das schlecht in Worte fassen, schwer erklären. Aber das Empfinden darüber ist ganz konkret. Gerade in einer ruhigen Minute. Dann seufzt mancher: „Ich fühle mich ausgebrannt. Und es ist mir nicht begreiflich, dass das ausgerechnet jetzt so ist. Haben sich nicht in letzter Zeit viele meiner Wünsche erfüllt, konnte ich nicht eine wichtige Etappe in meinen Leben erreichen? Dennoch diese Leere! Was ist nur los? Was muss ich tun, um wirklich glücklich und zufrieden zu werden?“

Wie wir den Hunger und Durst unseres Leibes stillen können, ist uns klar. Da gibt es viele Möglichkeiten und jeder tut das auf seine Weise. Doch um die Seele zu „füllen“ – dazu fehlt uns scheinbar das Rezept. Deshalb sind wir, trotz aller Erfolge und Vergnügungen, im tiefsten Innern unbefriedigt. Aber, Gott sei Dank, das muss nicht so bleiben! Es gibt eine Speise für die Seele, eine einzige – und das ist das Brot des Lebens, Jesus Christus. Wer dieses Brot isst, d.h. wer an Jesus Christus glaubt, ihn in sein Leben aufnimmt, der darf echte Erfüllung finden. Das Jagen hat ein Ende. Das Herz erlangt Ruhe. Das Leben bekommt einen Sinn.

Gerrid Setzer