Lukas spricht in seinen Schriften 77-mal über den Heiligen Geist. Wir sehen uns nachfolgend drei zentrale Stellen dazu an.
Die Aufforderung, um den Heiligen Geist zu beten
Lukas 11,13: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel ist, den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“
Diese Stelle zeigt uns die Aufforderung des Herrn, um den Heiligen Geist zu bitten. Der Herr sprach diese Aufforderung aus, als er hier auf dieser Erde war. Der Vater im Himmel war bereit, das Beste denen zu geben, die ihn bitten.
Die Bitte um den Heiligen Geist
Apostelgeschichte 1,4–5.14: „Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten ... ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach nunmehr nicht vielen Tagen ... Diese alle verharrten einmütig im Gebet.“
Auch wenn an dieser Stelle nicht ausdrücklich gesagt wird, dass die Jünger um den Heiligen Geist beteten, dürfen wir annehmen, dass gerade die große Verheißung des Vaters im Mittelpunkt ihrer Gebete stand (vgl. Apg 1,4). Diese Stelle zeigt also, wie die Jünger der Aufforderung des Herrn nachkamen und um das Herabsenden des Geistes beteten.
Die Erfüllung der Bitte
Apostelgeschichte 2,1–4: „Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Ort beisammen. Und plötzlich kam aus dem Himmel ein Brausen ... Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt.“
Hier finden wir nun, dass ihre Gebete erhört wurden. Am Tag der Pfingsten wurden sie mit Heiligem Geist getauft und anschließend von ihm erfüllt. Die Verheißung des Vaters hat sich an diesem Tag erfüllt.
Fazit
Daraus folgt: Wir müssen heute nicht mehr um den Heiligen Geist bitten. Er ist schon lange auf dieser Erde und wohnt in der Versammlung (Gemeinde) Gottes und in jedem, der an das Evangelium glaubt (Eph 1,13). Der andere Sachwalter ist gekommen. Wir Christen bitten nicht um den Geist, aber im Geist (Jud 20).
