Nicht verlassen

Online seit dem 20.07.2014, Bibelstellen: 1. Mose 28,15; 5. Mose 31,6.8; Josua 1,5; Hebräer 13,5

Wir finden an vielen Stellen des Wortes Gottes, dass Gott diejenigen nicht verlässt, die ihm gehören. Es wird ihnen zugesagt oder es wird als (erlebte) Tatsache dargestellt. Siehe dazu die folgenden kostbaren Stellen: 1. Mo 28,15; 5. Mo 31,6.8; Jos 1,5; 1. Sam 12,12; 1. Kön 6,13; 1. Chr 28,20; Esra 9,9; Ps 9,11; Ps 37,25.28; 94,14; Jes 41,17; 2. Kor 4,9; Heb 13,5.

Konkret ermutigt, dass Gott sie nicht verlassen würde, wurden Jakob (1. Mo 28), Josua (5. Mo 31; Jos 1) sowie Salomo (1. Chr 28).

Hebräer 13,5 macht dann durch das Zitieren von Josua 1 und 5. Mose 31 klar, dass wir diese Verheißung, dass wir nicht verlassen werden, auf uns beziehen dürfen. Was auch immer geschehen mag: Gott verlässt uns nicht.

Im Alten Testament finden wir mehrfach, dass Gott sein irdischen Volk verlassen hat – einen Augenblick lang (Jes 54). Aber dieses Verlassen war natürlich kein absolutes, kein vollständiges Aufgeben. Aber nicht einmal dieses vorübergehende Verlassensein, wie es das irdische Volk kannte, brauchen wir, die wir zum himmlischen Volk gehören, zu fürchten.

Und das alles deshalb, weil der Herr Jesus als Einziger auf dieser Erde vollständig von Gott am Kreuz in den drei Stunden von Gott verlassen worden war (Ps 22,2). Ihm sei Dank!

Gerrid Setzer