Leuchte!

Online seit dem 23.10.2006, Bibelstellen: Matthäus 5,14-16

„Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einen Berge liegt, kann nicht verborgen sein“ (Matthäus 5,14). 

Ein Stadt, die auf dem Berg ist, kann nicht verborgen sein. Die weißen Kalkhäuser damals reflektierten das Sonnenlicht und in der Nacht waren die Lichter (Öllampen etc.) zu sehen. Aber das, was im natürlichen Bereich nicht sein kann, ist leider im geistlichen Bereich doch möglich. So „schaffen“ wir Jünger des Herrn es, über Jahre hinweg unerkannt zu bleiben und sind manches Mal vielleicht sogar noch froh darüber.

„Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Haus sind“

Stellen wir uns das vor: Jemand zündet eine Lampe an, um den Raum zu beleuchten, und dann verbirgt er die Lampe unter einem Scheffel. Der Scheffel war ein Gefäß das, im Gegensatz zur Tupperware oder so, völlig lichtundurchlässig war. Wie unsinnig wäre es also, die Lampe darunter zu verbergen! Nein, man setzt eine Lampe auf ein Gestell, damit das Licht sich gut verbreiten kann.  Gott hat in unsere Herzen mit dem Lichtglanz des Evangeliums geleuchtet. Er hat ein Licht angezündet. Und das hat er gewiss nicht getan, damit wir nun unser Licht verbergen und keiner etwas davon sieht oder hört, dass wir Jünger Jesu sind. Darum: „Ebenso lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“   

Gerrid Setzer