Wo ich bin

Online seit dem 05.04.2019, Bibelstellen: Joh 7,34; 12,26; 14,4; 17,24

Im Johannesevangelium finden wir vier Stellen, wo der Herr Jesus sagt: „Wo ich bin“ (Joh 7,34; 12,26; 14,3; 17,24). Damit beschreibt Er den Ort, wo Er – der ewige „Ich bin, der ich bin“ – von Ewigkeit her war, jetzt ist und in alle Ewigkeit sein wird (vgl. 2. Mo 3,14). Und da, wo Er jetzt schon ist – im Haus des Vaters –, dürfen auch wir einmal sein. Es ist das besondere Teil der Gläubigen der Gnadenzeit, nach der Entrückung in das Haus des Vaters eingehen zu dürfen und in alle Ewigkeit dort zu sein, wo Er ist! Das ist das herrliche Ziel des Herrn mit all den Seinen. Nachfolgend seien die vier Stellen im Johannesevangelium kurz erwähnt:

  • „Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin, dahin könnt ihr nicht kommen“ (Joh 7,34). Dahin, wo Er ist, kann der natürliche Mensch nicht kommen. Das Haus des Vaters liegt außerhalb der Schöpfung und ist nur für solche zugänglich, die das ewige Leben besitzen.
  • „Wenn mir jemand dient, so folge er mir nach; und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein“ (Joh 12,26). Da, wo Er ist, wird auch sein Diener sein. Dies bezeiht sich nicht primär auf einen Ort auf dieser Erde, sondern auf die ewige Wohnstätte aller Diener des Herrn im Haus des Vaters.
  • „Wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet“ (Joh 14,3). Durch die Tatsache, dass der Herr Jesus als Mensch in den Himmel zurückgekehrt ist, ist der Himmel für Menschen geöffnet und die Stätte bereitet. Bald kommt der Herr Jesus wieder, um uns zu sich zu nehmen, damit, wo Er ist, auch wir seien.
  • „Vater, ich will, dass die, die du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt“ (Joh 17,24). Es ist der Wunsch und Wille des Herrn, dass alle, die der Vater Ihm gegeben hat, einmal dort sind, wo Er ist, damit sie seine Herrlichkeit sehen, die der Vater Ihm als Mensch gegeben hat.

Daniel Melui