Mit Christus gestorben und auferweckt

Online seit dem 25.02.2007, Bibelstellen: Römer 6,1-7; Kolosser 3,1-5; Epheser 2,4-8; Galater 2,20

Nach einem alten und doch aktuellen Vortrag von Edward Dennett:

Wie ihr seht, meine lieben Freunde, sprechen mehrere dieser Stellen davon, dass wir mit Christus gestorben sind. Zunächst nun wollen wir die Frage erörtern: Wann war es, dass wir bildlich mit Christus gestorben sind? Der 3. und 4. Vers in Rö 6 sprechen sehr bestimmt über diesen Punkt: „Wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft worden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, damit, gleichwie Christus aus den Toten auferweckt worden durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in Neuheit des Lebens wandeln sollen.“

Ehe wir auf diese Stelle näher eingehen, führe ich Kolosser 2,10 und 11 an: „Und ihr seid vollendet in ihm, der das Haupt jedes Fürstentums und jeder Gewalt ist; in dem ihr auch beschnitten worden seid mit einer nicht mit Händen geschehenen Beschneidung, in dem Ausziehen des Leibes des Fleisches, in der Beschneidung des Christus.“

Wie bereits gesagt, berühren die meisten dieser Stellen dieselbe Wahrheit, nämlich die, dass wir mit Christus gestorben sind. Diese Tatsache bildet die Grundlage unserer Stellung vor Gott. Ihr seht sofort, dass es sich nicht darum handelt, was wir in „Wirklichkeit“ sind, sondern darum, was wir vor Gott sind. Wir lesen, dass wir auf den Tod Christi getauft worden sind und der Apostel führt diese Wahrheit in Rö 6 als ein Argument an, weshalb wir nicht in der Sünde verharren sollen.

Es ist eine wunderbare Wahrheit, dass man von dem Gläubigen sagen kann, er steht da vor Gott als einer, der mit Christus gestorben ist. Wir merken also sofort, dass es sich darum handelt, wie uns Gott ansieht, was er, als Richter, von uns denkt, die wir im Tod des Herrn Jesu Christi gestorben sind. Rö 6 bringt diese Wahrheit recht deutlich vor unsere Seelen. Wir sind mit Christus gestorben, und als Folge davon lesen wir im siebten Vers: „Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.“ Im vorhergehenden Vers lesen wir: „Indem wir dieses wissen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.“ Hier sehen wir, worin das ganze Geheimnis besteht. Der alte Mensch ist es, der mit Christus gekreuzigt worden ist. Alles, was ich der Natur nach als Kind Adams war, ist daher vollständig verschwunden, weil ich mit Christus gestorben oder gekreuzigt bin.

Die Sache ist höchst einfach; aber ist es nicht gerade das Einfache, das wir in der Kraft des Heiligen Geistes zu erfassen wünschen? Es ist sehr leicht für jeden Christen zu sagen: „Ich bin mit Christus gestorben“, aber wie wunderbar ist es, dass ich in dieser Welt sagen kann, ich habe als Kind Adams keinerlei Stellung mehr vor Gott, mein alter Mensch ist mit Christus gekreuzigt worden! Das ist die kostbare Wahrheit, die wir in den erwähnten Stellen finden; denn was anderes kann der Apostel mit den Worten meinen: „Ich bin mit Christus gekreuzigt“ als die Darstellung der folgenden Tatsache? Der Gläubige schaut zurück auf den Herrn Jesus Christus im Tod, betrachtet sich als mit ihm vereint in seinem Tod (natürlich durch Gottes Gnade) und indem er ihn dort als seinen Stellvertreter sieht, der für uns ins Gericht gegangen, nicht allein wegen unserer Sünde (d. h. der sündhaften Natur) sondern auch wegen unserer Sünden, kann er in Wahrheit sagen: Jener Tod war mein Tod; und deshalb ist es vor Gott wahr, dass ich mit Christus gekreuzigt worden bin.

Wir verlieren dabei nicht die Tatsache aus dem Auge, dass der Wandel und das Leben des Gläubigen sich offenbar oft im Widerspruch mit dieser Behauptung des göttlichen Wortes befinden und so taucht die Frage auf: Wie kann ich wissen, dass ich mit Christus gekreuzigt worden bin? Darf ich als Antwort die Gegenfrage stellen: Woher weiß ich, dass ich errettet bin? In erster Linie habe ich, (abgesehen vom Zeugnis des Geistes) diese Gewissheit, weil ich an das Zeugnis des göttlichen Wortes glaube. Woher weiß ich nun, dass ich mit Christus gekreuzigt worden bin? Weil Gottes Wort es sagt. Ich nehme es an und glaube es. Erfahrung und Wandel können mir diese Gewissheit nicht geben. Ich fühle nicht, dass ich mit Christus gekreuzigt worden bin, sondern ich glaube es einfach, weil Gott es sagt.

Besitze ich diese Wahrheit in der Kraft des Heiligen Geistes, so wird sie einen mächtigen Einfluss auf meinen Wandel ausüben. Was macht mir aber im alltäglichen Leben die meisten Sorgen? Ist es nicht die alte Natur? Ist es nicht das Fleisch, das noch in mir ist? Ja, es ist ganz richtig, dass ich das Fleisch noch in mir habe, aber Gott hat es in den Platz des Todes gesetzt. Dort ist es in Bezug auf ihn, und deshalb kann ich zurück auf das Kreuz des Herrn Jesus Christus blicken, und sagen: „Jawohl, ich bin mit Christus gekreuzigt worden, und somit bin ich, was meine alte Natur oder meine Stellung in Adam anbelangt, dem Auge Gottes ganz und gar entrückt“. Welch eine Kraft verleiht mir nicht diese Gewissheit? Hat Gott mein Fleisch in den Platz des Todes gesetzt, so ist für mich die Frage von Bedeutung: Wo soll ich es halten? Rö 6,10 und 11 gibt uns die Antwort: „Denn dass er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; dass er aber lebt, lebt er Gott. Also auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus.“

Kapitel 8,12 zeigt uns eine andere Seite derselben Wahrheit: „So denn, Brüder, sind wir Schuldner, nicht dem Fleisch, um nach dem Fleisch zu leben, denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.“ Die Anwendung auf meine Lebensführung ist also folgende: Gott hat mich, d. h. meinen alten Menschen in den Platz des Todes gesetzt. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden, und deshalb muss ich den alten Menschen durch den Geist dort „halten“, wohin Gott ihn gesetzt hat. Da ich von der Sünde gerechtfertigt bin, so hat die Sünde keinerlei Ansprüche an mich und das Fleisch ebenso wenig. In der Kraft des Heiligen Geistes gebe ich nicht dem Fleisch nach und erkenne seine Ansprüche nicht an. Gott hat mich davon frei gemacht und hat mir ganz außerhalb desselben eine Stellung gegeben, weil er mich als einen betrachtet, der im Tod Christi getötet worden ist. Der Zweck ist – und hierbei tritt die Verantwortung an uns heran – „dass der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.“ Hier also kommt unsere Verantwortlichkeit in Frage. Bin ich tot? Dann muss ich der Sünde nicht dienen. Diene ich der Sünde, so verleugne ich tatsächlich meine Stellung. Ist das Fleisch wirksam, so verleugne ich in derselben Weise die Wahrheit, dass ich mit Christus gekreuzigt worden bin.

Wir sehen also, welch einen großen Einfluss dieses Bewusstsein auf unsere tägliche Lebensführung ausüben muss. Manche unter uns kommen mit Dingen in Berührung, die uns ärgerlich machen. Vielleicht läuft im eigenen Haus oder im Geschäft nicht alles glatt ab? Lasse ich mich dadurch reizen, so ist das ein deutlicher Beweis, dass das Fleisch wirksam ist und somit verleugne ich die Wahrheit, dass ich ein toter Mensch bin. Ich habe der alten Natur nachgegeben und dadurch meine Stellung in Christus Jesus verleugnet; denn meine Stellung ist, wie wir gleich sehen werden, der Maßstab für meine Verantwortung. Sieht Gott mich als tot an, so soll auch ich mich als tot ansehen. Ich soll mich für tot „halten“. Es versteht sich von selbst, wäre ich in Wirklichkeit tot, so bräuchte ich mich nicht für tot zu halten; aber weil er mich als tot ansieht, muss ich mich für tot halten. Das heißt, dass meine Stellung vor Gott der Maßstab für meine Verantwortung ist. Gott betrachtet mich also als Jemanden, der der Sünde gestorben und der Sünde gegenüber tot ist und auf dieser Grundlage empfangen wir die Ermahnung: „Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus.“

Wir wollen jetzt den Gegenstand von einer anderen Seite betrachten, und zwar nach Kol 3. Es ist hier nicht allein vom Tod die Rede, sondern auch von der Auferstehung. Das sehen wir in Kapitel 2,12 und Kapitel 3. „Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt seid, so sucht, was droben ist.“ Unsere Verantwortung wird mit zwei Dingen in Verbindung gebracht, erstens mit der Tatsache, dass wir mit Christus auferweckt oder auferstanden sind und zweitens mit der Wahrheit, dass wir mit ihm gestorben sind.

Auf das „Wenn“, das Verantwortungs-Wenn, wie es genannt wird, brauche ich nicht näher einzugehen. Tatsache ist, dass Gott uns als „auferweckt mit dem Christus“ ansieht, nicht bloß als tot, sondern mit Christus auferstanden. Wir sehen also die zweifache Seite unserer Stellung. Daraufhin ist die Ermahnung gegründet: „Sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“ Im zweiten und dritten Vers finden wir eine weitere Erklärung dieser Wahrheit. „Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“ Weil ich also mit Christus auferweckt bin, so bin ich dafür verantwortlich, auf das zu sinnen, was droben ist. Mit dieser Welt habe ich nichts zu schaffen. Ich gehöre ihr nicht an, weil ich im Tod Christi daraus hinweggestorben bin. Durch die Auferstehung des Herrn Jesus bin ich in einen neuen Platz versetzt worden, auf einen neuen Schauplatz, der mein Leben hier auf der Erde kennzeichnen soll. Ich soll auf das sinnen, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Der Ausdruck meines Lebens hier soll in Übereinstimmung mit dem Platz sein, den Gott mir durch den Tod und die Auferstehung Christi gegeben hat.

Wir fühlen alle, wie wunderbar diese Wahrheit in unser tägliches Leben eingreift. Bin ich mit Christus auferweckt? Ist das so, dann frage ich mich, ob ich auf das sinne, was droben ist, wo Christus ist. Der Geist Gottes gestattet uns nicht die Worte: „Ich bin mit Christus auferweckt“ als Deckmantel für unsere Bosheit zu gebrauchen. Ganz im Gegenteil. Ich hatte eines Tages über diesen Gegenstand eine Unterhaltung mit einem Namenschristen, mit einem Mann, der sich damit besonders brüstete, gläubig zu sein, dessen Lebensführung aber mit seinem Bekenntnis in keinerlei Einklang stand. Er sagte mir: „Ich bin ein Kind Gottes“ und er benutzte dieses Bekenntnis, um damit seinen lauen, tadelhaften Wandel als verantwortlicher Mensch zu entschuldigen. Nein, der Geist Gottes erlaubt uns solches nicht. In Römer 8,13 lesen wir: „Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben.“ Der Wandel muss in gewissem Sinn Zeugnis von dem ablegen, was ich bin. Wenn jemand sagt: „Ich bin mit Christus auferweckt“ und sinnt dennoch auf das, was auf der Erde ist, so steht es übel mit ihm. Ich behaupte nicht, dass unser Wandel tadellos ist. Wir wissen, dass wir in manchen Stücken fehlen; aber ich wünsche zu betonen, dass ich kein Recht habe, auf Grund der genannten Stelle zu sagen, dass ich mit Christus auferweckt sei, wenn mein ganzes Leben auf dieser Erde den Stempel und das Gepräge der Welt trägt, die ich als Gast und Fremdling durchschreiten soll. Gewiss nicht. Haben wir Leben im auferstandenen Christus, so wird sich dieses Leben auch in unserem Wandel zeigen. Christus selbst ist mein Leben. Diese kostbare Wahrheit finden wir in der Stelle: „Wenn Christus, der unser Leben ist, usw.“ Ist er mein Leben, so muss er zum Ausdruck kommen; zeigt er sich nicht, so habe ich allen Grund zu bezweifeln, dass er überhaupt mein Leben ist. Ist dem nicht also? Es ist eine allseits bekannte Wahrheit; aber ist es nicht dringend nötig, dass wir sie jeden Tag von neuem vor Gott beherzigen? Was ist der Charakter meines Lebens auf dieser Erde? Sollte ich mich nicht in dieser Hinsicht eingehend prüfen? Sollte ich nicht bei jener Stelle verweilen und mir sagen: „Jawohl, ich bekenne, dass ich mit Christus auferstanden bin. Suche ich aber jetzt, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes?“ Eine Schwester, die ich neulich nach dem Grund fragte, weshalb sie und ihr Mann sich so selten in der Versammlung blicken ließen, gab mir zur Antwort: „Wir haben unseren Geschäften nachzugehen und müssen solches tun; das ist unsere erste Pflicht.“ Wohlan! Seid ihr denn mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist. Wie passen diese beiden Dinge zusammen? Wir dürfen uns nicht auf unsere Stellung berufen, ohne die Verantwortung dafür zu übernehmen. Der Maßstab für meine Verantwortlichkeit entspricht genau meiner Stellung. Bin ich in Christus, so erwartet er von mir, dass ich als ein Auferstandener lebe, so dass selbst meine Feinde wenigstens in etwa in mir eine Ähnlichkeit mit meinem gepriesenen Herrn herausfinden mögen.

Ein anderer Christ sagte mir vor einiger Zeit: „Aber trotz alledem sind wir noch auf der Erde?“ Gewiss sind wir noch auf der Erde. Das ist jedoch nicht die Frage, worum es hier geht. Die Frage ist: Sollten wir nicht hier auf der Erde das Leben Christi in unserem täglichen Wandel zur Schau tragen? Er ist mein Leben. In ihm bin ich auferstanden und deshalb, wenn ich nicht auf das sinne, was droben ist, so sollte ich mein eigenes Herz prüfen und mich fragen, ob ich in Wahrheit sagen kann, dass ich mit Christus auferstanden bin. Alles in Allem genommen, bleibt die einfache Frage: Womit ist mein Herz beschäftigt? Ist mein Herz mit dem Auferstandenen beschäftigt, so werde ich bald von den Dingen dieser Welt los sein. Ist mein Blick auf ihn gerichtet, so habe ich für die herrlichsten Bilder der Welt kein Auge, für die lieblichste Musik kein Ohr. Es handelt sich einzig und alleine darum, ob ich mit ihm beschäftigt bin, ob er mein Herz erfüllt. Bin ich mit ihm beschäftigt und beschäftigt er sich mit mir? Beide Dinge gehen Hand in Hand. Bin ich mit ihm beschäftigt, so ist er damit beschäftigt, sich selber mir zu offenbaren, und in diesem Fall werde ich hier alles tun, um ihm zu gefallen. Ich werde auf das sinnen, was droben ist, wo er sitzt zur Rechten Gottes.

Ich möchte weiter gehen. Kenne ich einen Platz, an den er mich gebracht hat? Sollte ich dann nicht mit jenem Platz sehr vertraut sein?  Sollte ich mit demselben nicht vertrauter sein als mit den Dingen dieser Welt? Dennoch rühmen sich so manche unter uns der Weisheit, die sie in irdischen Dingen besitzen. Ein anderer Christ erzählte mir, er habe die Gewohnheit gehabt, jeden Morgen die Zeitung zu lesen und bei genauer Berechnung herausgefunden, dass er der Zeitung mehr Zeit widmete als dem Wort Gottes. Der Herr gab ihm Gnade, diese Gewohnheit zu verurteilen und er legte sie ab. All das zeigt aber wie leicht wir dazu kommen können, tatsächlich die Wahrheit zu verleugnen, dass wir mit Christus gestorben und auferweckt sind. Daher geziemt es uns stets unserer Verantwortlichkeit zu gedenken als solche, die in diese Stellung versetzt sind.

Lasst uns jetzt die nächste Stelle betrachten: „Und hat uns mit auferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christus.“ (Eph 2,6). Wir sind also nicht allein durch den Tod zur Auferstehung gelangt, sondern wir sitzen in Christus in den himmlischen Örtern. Wo ist nun meine Stellung? Sie ist dort in Christus, wo er ist. Keine niedrigere genügt uns. Es handelt sich nicht bloß darum, dass ich mit Christus, hier auf der Erde, wo ich bin, auferweckt worden bin, sondern es handelt sich um mehr noch, nämlich darum, dass ich in Christus sitze, wo er ist, in der Herrlichkeit. Dort ist mein Platz. Oh, was für eine wunderbare Gnade, dass Gott in seiner Barmherzigkeit sich zu uns hernieder gelassen hat, um uns zu suchen, als wir tot waren in Vergehungen und Sünden, dass er uns lebendig gemacht hat, mit auferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in ihm! Stets vor ihm, stets in seiner Gegenwart.

Vielleicht sind wir mit keiner Stelle besser vertraut als mit der erwähnten. Wir, die wir so häufig von dem wunderbaren Platz der Segnungen reden, in den wir gebracht worden sind, wir sollten gerade diejenigen sein, die die Verantwortung in Bezug auf denselben am besten verstehen. Ja, ich bin ein himmlischer Mensch – denn das ist der Schwerpunkt – so muss ich wandeln als ein Himmlischer in Christus. Welch ein wunderbarer Platz! Ich erhebe mein Glaubensauge und schaue ihn verherrlicht zur Rechten Gottes. Will ich den ganzen Charakter meiner Erlösung verstehen, so muss ich alleine auf ihn blicken. Er ist der Maßstab. Wir sind zu Gott gebracht. Sind bei ihm zu Hause. Die Gegenwart Gottes ist unsere Heimat und weil das der Fall ist, deshalb sollten auch unserer Herzen dort sein. Was würdet ihr, menschlich gesprochen, von jemandem halten, dessen Herz nie im eigenen Heim wäre, dessen Herz, wenn im Geschäft, nie an das Daheim dächte, wo sich seine Lieben befinden? Es wäre ein seltsamer Gatte oder Vater. Aber was würdet ihr von einem Gläubigen halten, dessen Herz sich selten oder gar nicht nach dem Platz wenden würde, den er in Christus hat?

Ein gewisser Mann unterscheidet drei Klassen von Gläubigen. Er beschreibt eine Klasse, die so  sehr mit irdischen Dingen beschäftigt ist, dass sie dem Herrn Jesus den Rücken zuwendet; eine andere wendet ihr Gesicht nur ab und zu auf Christus, und die dritte Klasse steht da, wie er sagt, mit dem Gesicht stets nach oben im vollen Licht seiner Gegenwart. Zu welcher von diesen drei Klassen gehören wir? Wenn wir richtig den Platz verstehen, den wir durch den Tod und die Auferstehung erlangt haben, und was es heißt „er hat uns mitsitzen lassen in Christus“, dann werden unsere Herzen sicherlich immer bei Christus sein und unsere Augen werden stets auf ihn schauen. Gläubige singen nichts lieber als Lieder, die unsere Blicke auf den Herrn und seine Vollkommenheit lenken, und doch lassen sie sich im täglichen Leben in Gedanken und Werken so leicht von den Dingen dieser Welt beeinflussen und leiten.

Ja, meine lieben Freunde, hätten wir die richtige Idee von dem Platz, in welchen er uns gebracht hat, wohnten unsere Herzen in jenem Platz, schauten wir auf ihn und erhaschten nur einen Schimmer seines Glanzes, so würden wir uns sicherlich nicht nach anderem Glanz sehnen. Möchten wir doch die Verantwortung unseres Platzes und unserer Stellung verstehen!

Wir wollen jetzt dazu übergehen, die Verantwortung in einer konkreteren Form zu betrachten, wie wir sie in anderen Stellen vorfinden. Bisher habe ich nur vom Tod und der Auferstehung und von unserem Platz in Christus in himmlischen Örtern gesprochen. Was ist nun meine Verantwortlichkeit hier auf der Erde betreffs meiner Lebensführung infolge des Platzes und der Stellung, die in ihm einnehme? Um diese Frage zunächst im weiteren Sinn zu beantworten, lesen wir 1. Joh 2,6. Diese Worte haben zwar nichts mit der Stellung zu tun, aber sie geben den Gedanken, den ich auszudrücken wünsche wider. „Wer da sagt, dass er in ihm bleibe, der ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt hat“.

So bin ich also in Christus, wo er ist und das Gegenstück davon ist Christus in mir hier auf der Erde. „Wer da sagt, dass er in ihm bleibe, – das ist Gemeinschaft – der ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.“ Die allgemeine Verantwortlichkeit also ist so zu wandeln, wie Christus gewandelt ist. Wie ist er gewandelt? In Joh 3,13 lesen wir: „Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, als der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel ist. Als Jesus auf der Erde war, konnte er also sagen „im Himmel“, oder in anderen Worten, er wandelte als der Himmlische hier auf der Erde, als im Himmel, während er auf der Erde war. Was für ein Beispiel für uns! Wir haben also als solche zu wandeln, die nicht zu dieser Welt gehören, sondern zu jenem Platz, in dem wir in Christus sitzen. Dann wird es im Geist von uns wahr sein, wie es von Christus wahr war, – im Himmel während auf der Erde. Welch ein anderes Gepräge würde unser Wandel tragen, wäre das bei uns der Fall! Er würde eine Darstellung Christi sein, nicht allein in Worten, sondern auch in Werken, ja in allen Dingen, in unserem Wandel sowie in unserer Unterhaltung würde das Leben Christi in uns und durch uns zum Ausdruck gelangen. Wir finden in der Schrift noch bestimmtere Formen dieses Ausdrucks, z. B. in Eph 5,2, wo er auf der Tatsache ruht, dass wir Gottes Kinder sind. Wir finden hier ein Merkmal des Wandels angegeben und zwar ein sehr wichtiges. Der Apostel sagt: „Seid nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder, und wandelt in Liebe, gleichwie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ Auch in dieser Hinsicht soll ich wandeln, wie Christus gewandelt ist: „in Liebe, gleichwie auch er uns geliebt hat.“

In Joh 13,14 lesen wir: „Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen. Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit, gleichwie ich euch getan, auch ihr tut.“ Vers 17: „Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut.“ Euer Hauptaugenmerk wünsche ich indes auf Eph 5,2 zu lenken. Wir sollen Christus nachahmen aufgrund dessen, was wir sind und aufgrund des Platzes, den wir einnehmen. Dann wird uns sein Beispiel in folgenden wunderbaren Worten vor Augen geführt: „Er hat sich selbst für uns hingegeben als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ Der Apostel Johannes stellt diese Wahrheit in seinem ersten Brief dar, Kapitel 3,16: „Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben dargelegt hat,“ und dann „auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben darzulegen.“ So soll also die Liebe Christi als Muster für uns dienen – Liebe bis in den Tod. In dem Vers, den ich soeben aus dem Epheserbrief anführte, finden wir die wichtige Wahrheit, dass Christus uns geliebt und sich für uns dahingegeben hat als „Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ Wir müssen daher nicht den Gläubigen zum Gegenstand unserer Liebe machen, sondern Gott selbst; und dieser Liebe kann ich nur durch den Gehorsam und in keiner anderen Weise, den richtigen Ausdruck verleihen. Es ist äußerst wichtig, dass wir uns daran erinnern. Bei manchen Christen liegt die Versuchung nahe, zu glauben, dass  wir die Liebe unter allen Umständen zur Schau tragen müssen. Dem ist nicht so. Der Ausdruck meiner Liebe muss durch das Wort Gottes geregelt werden; daher nimmt die Herrlichkeit Gottes den ersten Platz ein. „Er hat sich selbst für uns hingegeben“, aber „als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“

Ich glaube kein Fallstrick ist größer als derjenige, niemanden vom Tisch des Herrn auszuschließen, um angeblich Liebe gegen alle zu zeigen. In gewisser Hinsicht ist dieses ganz richtig, aber wir müssten bei solchen eine Ausnahme machen, die Gottes Wort ausschließt. Die Liebe muss durch den Gehorsam gegen Gott ihren Ausdruck finden. Gott muss ihr Ziel sein. Verlasse ich sein Wort, so mache ich meinen Mitgläubigen, und nicht Gott, zum Gegenstand meiner Liebe. Hat sie nicht Gott zum Gegenstand, so ist es nicht die Liebe, die Jesus zeigte, als er sich für uns dahin gab. Wir müssen Christus nachahmen. Das ist unsere Verantwortung.

Es gibt noch eine andere Seite unserer Verantwortlichkeit, die ich indes hier nicht besprechen kann. Wir finden sie in 1. Pet 2,20; sie zeigt uns unsere Verantwortung gegen Feinde und Verfolger. Auch hierin sollen wir Christus nachahmen.

Zum Schluss bleibe ich noch einen Augenblick bei der letzten Stelle, die wir gelesen haben stehen. Gal 2,20: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“ Über den ersten Teil dieses Verses kann kaum eine Meinungsverschiedenheit bestehen; denn jeder, der an den Herrn Jesus Christus glaubt, kann sagen: „Ich bin mit Christus gekreuzigt.“ Aber kann er eben so gut sagen: „und nicht mehr lebe ich?“ Ist das heute bei mir der Fall gewesen? Hat sich das Fleisch nicht wirksam gezeigt; ist nichts vom alten Menschen zum Vorschein gekommen? Können wir heute von unserem Leben sagen: ich habe nicht gelebt, aber Christus hat in mir gelebt? Der Apostel hat es gesagt. Können auch wir es sagen? Wir sehen hier also von neuem die ganze Verantwortung unserer Stellung; sie ist Christus in uns hier auf der Erde, und weil er in mir ist, so muss er in allem, was ich bin, einen Ausdruck finden. Oh, welch wunderbare Heilige würden wir sein, wäre das bei uns der Fall! Könnten wir ineinander – Du in mir und ich in Dir – allein Christus erblicken! Und doch, wie oft hört man nicht die Worte; „wir müssen den Eigentümlichkeiten des Charakters, des Temperamentes und der Gemütslage Rechnung tragen!“ Aber bin ich nicht tot? Wo bleiben dann die Eigentümlichkeiten? Sind wir, was das alte „Ich“ angeht, im Grab Christi begraben? Gewiss nicht, wenn diese Dinge bei uns zu Tage treten. Vor Gottes Angesicht sind wir begraben und die kostbare Wahrheit ist, dass der alte Mensch vollständig abgetan ist; aber jetzt reden wir von der Verantwortung und ich wünsche dieselbe recht ernstlich an euer Herz, so wie an das meine, zu legen. Kann man in Wahrheit von mir und euch behaupten, dass wir nicht mehr leben, sondern dass Christus in uns lebt? Ist das bei unserem Umgang mit den Gläubigen wahr? Haben sie nur Christus in uns gesehen, wenn wir im Namen des Herrn Jesus, in der Kraft seines Geistes, versammelt sind? Haben wir alle Christus zur Schau getragen und nicht uns selbst? Ist das Wort, das gesprochen, das Lied, das gesungen, die Anbetung, die dargebracht wurde, ist alles ein Ausdruck Christi gewesen? Habe ich in der vergangenen Woche in meinem eigenen Haus Christus zur Schau getragen? Haben die Unbekehrten ausrufen müssen, als sie mich sahen: Welch eine Kraft macht sich in seinem Leben kund! Haben meine Genossen in meinem Geschäftslokal gestehen müssen: Was für ein wunderbares Leben ist das! Ich erinnere mich, dass ich im Lauf des Gesprächs eines Tages dem Prinzipal eines Geschäftes bemerkte, er habe in seinem Haus einen gewissen jungen Mann, der gläubig sei. Was war seine Antwort? „Das wusste ich nicht.“ Woher kam das? Vielleicht antwortest du, der Prinzipal hatte kein Auge, um den Unterschied zu sehen. Aber ich frage dich: Sollte sich irgendwo ein unerkannter Gläubiger befinden? Sollte es so sein? War es in den ersten Tagen so? Ach! Wirst du vielleicht antworten, die Zeiten waren so verschieden. Ja wohl, aber war der Ausdruck des Lebens Christi verschieden? Christus ist nicht anders geworden. Weshalb sollte der Ausdruck anderes werden? Willst du behaupten, die Welt gleiche jetzt Christus mehr als damals? Ohne Zweifel hat die Heftigkeit ihrer öffentlichen Feindschaft und ihres Widerstandes nachgelassen, aber die Welt ist deshalb nicht anders geworden. Sollte daher jetzt nicht dieselbe Absonderung von der Welt stattfinden wie damals? Ach! Wir laufen Gefahr zurückzugehen, weil wir glauben, wir befänden uns in einem abgesonderten Platz und seien geborgen. Möge das bei uns nicht der Fall sein! Die Wahrheit, womit ich euch bekannt machen möchte, ist einfach die: Ich habe Christus in meinem Leben darzustellen. Einer hat das in einer Weise getan wie vielleicht kein zweiter seit jener Zeit, nämlich der Apostel Paulus. Er konnte sagen: „Das Leben ist für mich Christus“, nichts anderes. Umfasst nun dieser Spruch mein ganzes Leben? Ist er der einzige Gegenstand? Ist es Christus in mir? Ist das nicht der Fall, dann kenne ich meine Verantwortung nicht. Was sollte ich dann tun? Ich sollte mich in der Gegenwart Gottes wegen meiner Untreue richten, meine Sünden bekennen und nach mehr Gnade trachten.

Dann sollen wir auch so wandeln, dass er von uns in diesem wunderbaren Platz, der er uns gegeben hat, sagen könnte: „Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn anders der Geist Gottes in euch wohnt.“ Der Geist Gottes kennzeichnet mein ganzes Dasein vor ihm; das Fleisch ist vor seinen Augen ganz verschwunden, nur Christus bleibt, und wir in ihm.

Wir dürfen dabei aber die andere Seiten nicht vergessen: Christus in mir hier auf dieser Erde. Meine Aufgabe ist es, Christus in jeder möglichen Weise darzustellen. Wir sollen ihn nicht allein darstellen, wenn wir christliche Gemeinschaft haben, sondern überall, zu allen Zeiten und unter allen Umständen. Ist es aber nicht möglich, dass die Gläubigen selbst zwischen uns und Christus kommen? Ich werfe diese Frage als Prüfstein auf, nicht nur für euch, sondern auch für mich. Fühle ich mich glücklicher in der Gemeinschaft mit Gläubigen als allein in der Gegenwart Christi? Einige unter uns würden gewiss sofort erwidern: „Wie? Natürlich sind wir glücklicher in der Gegenwart Christi.“ Doch überlege, bevor du antwortest. Verspürst du dieselbe Freude in einsamer Gemeinschaft mit Christus, wie in der Gemeinschaft mit Gläubigen, sei es bei der Betrachtung der Schrift oder im gewöhnlichen Umgang? Die Frage ist nicht leicht. Durch eigene Erfahrung habe ich gefunden, dass ein oder zwei Stunden in glücklichster Gemeinschaft mit Gläubigen rasch dahingehen. Haben wir je erfahren, dass ein oder zwei Stunden in der Gegenwart Christi rasch „dahingehen.“ Geh der Frage nicht aus dem Weg; denn wir müssen sie erwägen und beantworten. Eins ist sicher, wir haben keine Kraft für dauernde Gemeinschaft, es sei denn, dass wir sagen können: „Glücklicher in der Gegenwart Christi als in der Gegenwart von Gläubigen; glücklicher bei ihm, in ihm wohnend, in Gemeinschaft mit ihm, als selbst mit den vortrefflichsten und gottesfürchtigsten Christen. Weshalb? Der vortrefflichste Christ wird dem Ausdruck seines Wesens nur annähernd ähnlich sein. Kennst du irgendeinen Gläubigen, von dem du sagen kannst, dass er genau wie Christus ist? Gewiss nicht. Wohlan denn, fühlst du dich glücklicher bei den Gläubigen als bei ihm, so ist das ein klarer Beweis, dass du Christus nicht so schätzt, wie du es tun solltest. Daher stelle ich dir die Frage: „Wo fühlst du dich am glücklichsten – bei Gläubigen oder bei Christus?“

Obwohl ich mir wohl bewusst bin, dass ich den Gegenstand nicht so erschöpfend behandelt habe, wie ich es gern gemacht hätte, so glaube ich doch, dass der Herr mich nicht umsonst zu euch sprechen ließ, so lange ihr nur eins im Gedächtnis behaltet, nämlich, dass ihr nichts anderes zu tun habt, als Christus zu leben. Die Wahrheit betreffs besonderer Gegenstände (Versammlung, Wiederkunft des Herrn etc.) hat ihren eigenen Platz. Dem Herrn sei Dank dafür, dass wir sie erkennen durften. Diejenigen unter uns, die erst durch Prüfungen zu der Erkenntnis gelangt sind, freuen sich über diese Wahrheit vielleicht mehr als andere, denen der Weg leichter gemacht worden ist; aber trotz alledem bleibt die Hauptsache: „Das Leben ist für mich Christus.“ Ich vermag die Wahrheit nicht besser auszudrücken. Ich fasse nochmals kurz zusammen, was ich gesagt habe. Sind wir in Christus dort, und ist er in uns hier? Lasst uns also den morgigen Tag mit den Worten beginnen: „Christus in mir.“ Lasst uns früh beim Erwachen zuerst an den Spruch denken: „Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“ Während wir unseren täglichen Berufspflichten nachgehen, die Gott uns auferlegt hat, erinnern wir uns an die Worte: „Nicht mehr lebe ich sondern Christus lebt in mir,“ und wenn wir dann in den Kreis unserer Familie zurückkehren, von unseren Kindern umgeben sind, so lasst uns fortfahren, an denselben Spruch zu denken: „Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“ Dann wird die wunderbare Kraft des Geistes Gottes ungehindert in uns und durch uns wirken können, sodass selbst die Unbekehrten bekennen müssen, dass wir etwas besitzen, das ihnen fremd ist. Wir haben nicht die Hälfte der Kraft, die wir haben sollten. Der Grund unserer Schwachheit besteht darin, dass das Bild Christi in unserem Leben so unklar ist. Was hat er getan? Er hat den Vater vollkommen dargestellt. Unsere Aufgabe besteht darin ihn darzustellen – ihn allein.

Halte den Gegenstand im Auge – nur Christus, weil du in ihm bist, wo er ist.

Edward Dennett