2. Mose

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Die Gnade Gottes und unser VersagenMarco Leßmann Das Manna, das Brot aus dem Himmel, ist ein deutlicher Beweis der Fürsorge Gottes für sein irdisches Volk. Doch es ist in 2. Mose 16 sehr auffallend, wie diese beispiellose Gnade Gottes auf das Versagen und den Ungehorsam des Volkes trifft. – Das Volk offenbart seine Unzufriedenheit, indem es sich – gerade aus der Knechtschaft Ägyptens befreit – nach den Fleischtöpfen und dem Brot Ägyptens zurücksehnt. ... 16.10.2017 · Bibelstellen: 2. Mo. 16
Unterschiedlicher BedarfEdward Dennett Diese aus 2. Mose 16 zitierte Stelle ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Vielfalt der Bedeutungen, die der Geist Gottes einer Schriftstelle oft verleiht, wenn sie angewendet wird. In 2. Mose 16 heißt es, nachdem der Herr bezüglich des Manna geboten hatte, dass ein jeder nach seinem Bedarf einen Gomer sammeln solle, usw.: „Und die Kinder Israel taten so und sammelten, der viel und der wenig. Und sie maßen mit dem ... 03.08.2023 · Bibelstellen: 2. Kor. 8,13-15; 2. Mo. 16,17-18
Manna am MorgenChristian Briem Liegt nicht auch ein Hinweis für uns in der Tatsache, dass die Israeliten das Man frühmorgens auflesen mussten, „ehe die Sonne heiß wurde“? Wir können uns mühelos vorstellen, was mit der heiß scheinenden Sonne gemeint ist, vor der das Man zerschmolz. Wenn erst der Alltag mit seinen Problemen und Belastungen begonnen hat, ist es im Allgemeinen zu spät, um sich dafür zu wappnen. – Nun mag es ... 28.02.2022 · Bibelstellen: 2. Mo. 16,21
Das verborgene MannaF. W. Grant „Und Mose sprach: Dies ist das Wort, das der HERR geboten hat: Ein Gomer voll davon sei zur Aufbewahrung für eure Geschlechter, damit sie das Brot sehen, womit ich euch in der Wüste gespeist habe, als ich euch aus dem Land Ägypten herausführte“ (2. Mo 16,32). – Obwohl das Manna in der Wüste nicht einmal für einen Tag reichen konnte, konnte es für das Land Kanaan aufbewahrt werden. Und so werden ... 12.02.2023 · Bibelstellen: 2. Mo. 16,32; Off. 2,17
Der Gomer ist ein Zehntel vom EphaMarco Leßmann „Der Gomer aber ist ein Zehntel vom Epha.“ An dieser Feststellung am Ende von 2. Mose 16 bleibt der Blick unwillkürlich hängen. Und wir haben immer wieder den Eindruck, dass sich der Zweck dieser Aussage nicht in der Umrechnung zwischen Gomer und Epha erschöpft. Es liegt mehr darin. – Ein Gomer war die Tagesration Manna für jeden Israeliten in der Wüste (2. Mo 16,16). Ein Epha sind ca. 40 Liter. Die ... 19.12.2022 · Bibelstellen: 2. Mo. 16,36
Josua – Knecht des Herrn (03)Hans-Joachim Winterhoff ► In 2. Mose 17 kommt Amalek. Es ist ein Feind, der im Allgemeinen nicht das Volk im Ganzen angreift, sondern die Schwachen und den Nachtrab (5. Mo 25,18). Diesen „schwachen Punkt“ sucht sich der Feind bei jedem. Folgende schwache Punkte findet er immer wieder auch bei Gläubigen: – Faulheit (Spr 24,33.34; Spr 22,13; Spr 26,13) – Übermäßige Aktivität bei gleichzeitiger Vernachlässigung von ... 10.05.2014 · Bibelstellen: 2. Mo. 17
Kampf gegen AmalekGerrid Setzer In 2. Mose 17 wird der erste Kampf des Volkes Israel beschrieben. Sie werden in der Wüste von Amalek attackiert, nachdem sie Wasser aus dem geschlagenen Felsen getrunken haben. Der Kampf gegen den Feind wird angeführt von Josua. Auf dem Berg hebt Mose, gestützt von Aaron und Hur, seine Hände zu Gunsten des Volkes. Israel trägt, durch Gott, den Sieg davon, aber Amalek wird nicht ausgerottet. – Der Fels ist ein Bild von ... 02.09.2008 · Bibelstellen: 2. Mo. 17,1-16
Mose schlägt den FelsenGerrid Setzer „Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stab zweimal; da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh“ (4. Mose 20,11). – Dieser Vers berichtet von einem ernsten Versagen Moses, das dazu führte, dass er nicht in das Land Kanaan hineingehen durfte (Vers 12). Mir scheint, dass in diesem Vers ganze drei Fehler Moses gezeigt werden. – 1.) Er schlug den Felsen. – Das war ganz verkehrt. Gott ... 12.02.2006 · Bibelstellen: 2. Mo. 17,6; 4. Mo. 20,11
Mose und der FelsDaniel Melui Im Leben Moses spielte der Fels eine wichtige Rolle. Die Bibel berichtet von drei Begebenheiten, bei denen Mose mit einem Felsen zu tun hatte. Und bei jeder Begebenheit finden wir, dass der Fels der Ursprung bzw. die Grundlage des Segens war, den Gott Mose und dem Volk Israel schenken wollte. Nachfolgend wollen wir uns diese drei Begebenheiten etwas näher ansehen. – Ein Bild von Christus – Der Fels weist in der Schrift auf Christus hin. ... 22.06.2025 · Bibelstellen: 2. Mo. 17,6; 33,21-23; 4. Mo. 20,7-11; 5. Mo. 32,4; Mt. 16,16-18; 1. Kor. 10,4
Josua – Knecht des Herrn (02)Hans-Joachim Winterhoff In Ägypten erlebte Josua die Sklaverei. Er sah die ungerechte Behandlung durch die von Pharao eingesetzten Sklaventreiber. In dieser Zeit wurde sein Charakter geformt, denn Leiden und Kummer sind ein besserer Freund des Charakters als Überfluss. – Nach 1. Chronika 7,27 können wir annehmen, dass Josua der Erstgeborene seines Vaters Nun war. Bei der letzten Plage, die Gott über das Volk der Ägypter brachte, war es ... 07.05.2014 · Bibelstellen: 2. Mo. 17,8-16
War der Rat Jethros gut?Edward Dennett Zwei Dinge müssen sorgfältig unterschieden werden: das Versagen Moses und die Sache, die durch die Ernennung der Richter über das Volk symbolisiert wird. Um das Letztere zu nehmen, so ist es offensichtlich, dass diese Ernennung der Richter über das Volk sinnbildlich die Ordnung in der Regierung darstellt, die der Messias aufstellen wird, wenn er sein Reich empfängt. Wie der Psalmist sagt: „Er wird dein Volk richten ... 27.01.2020 · Bibelstellen: 2. Mo. 18
Gut gemeinte RatschlägeGerrid Setzer Moses Schwiegervater Jethro beobachtet die harte Arbeit seines Schwiegersohnes als Richter des Volkes und kommt zu dem Schluss, dass er zu viel arbeitet. Moses steht seiner Meinung nach vor dem Burnout. So würde man das jedenfalls heute sagen. Also gibt Jethro seinem Schwiegersohn den Rat, Oberste einzusetzen, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Mose geht darauf ein. – Gott verurteilt das nicht. Aber es scheint doch so ... 14.09.2008 · Bibelstellen: 2. Mo. 18,13-27
Auf Adlers Flügeln getragenDirk Mütze „Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe, wie ich euch auf Adlers Flügeln getragen und euch zu mir gebracht habe.“ 2. Mose 19,4 – Das sind die ersten Worte, die Gott zu Mose sagt, als er bei ihm auf dem Berg ist. Das sollte er den Kindern Israel mitteilen. Gott beginnt also damit vorzustellen, was er für sein Volk getan hatte. – Er hatte sie aus Ägypten herausgeführt, und auf welche ... 31.07.2024 · Bibelstellen: 2. Mo. 19,4
Gott lässt dich nicht fallen!Friedemann Werkshage Wenn ein Adler seinen jung geschlüpften Küken das Fliegen beibringen will, tut er das auf eine besondere Art und Weise. Da seine Jungen viel zu ängstlich sind, um den Versuch zum Fliegen zu unternehmen, stößt der Adler sie aus dem Nest. So sind sie gezwungen, ihre ersten Flugversuche zu unternehmen. Wenn alles gut geht, lernen die Jungen so das Fliegen – eine Sache, die für Raubvögel lebenswichtig ist. ... 09.06.2009 · Bibelstellen: 5. Mo. 32,11; 2. Mo. 19,4
Von Gottes Armen getragenAlexander Schneider 2017. Eine große Wasserflut überrollt eine Ortschaft in Indien. Ein Mann trägt seinen Hausrat aus dem Haus, um alles vor der Zerstörung zu retten. Unter anderem seinen „Gott“, ein hinduistisches Gottesbild. – Ein Mann trägt seinen Gott – was für ein Gegensatz zu Christen: Gott trägt uns! Diese wunderbar tröstliche Wahrheit zeigt uns die Bibel an vielen Stellen: – 2. Mo 19,4: ... 16.05.2024 · Bibelstellen: 2. Mo. 19,4; 5. Mo. 1,31; 33,27; Jes. 46,4; Ps. 68,20
Die Gnade, in der wir stehenF. B. Hole Als Gott durch Mose am Sinai das Heilige Gesetz gab, konnte Israel nicht vor Gott stehen. Mose selbst sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern“ (Heb 12,21). Viele Jahrhunderte später erlebte der Apostel Paulus, dass ihn das Gesetz unter das Todesurteil brachte, denn er sagte: „Als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf; ich aber starb“ (Rö 7,9). Dem gegenüber stehen seine Worte über „die ... 25.05.2008 · Bibelstellen: 1. Pet. 2,9; 2. Mo. 19,5-6
Der hebräische KnechtEdward Dennett In diesem Abschnitt sind die verschiedenen „Rechte“ oder Anordnungen enthalten, die Gott gab, um sein Volk in ihren vielfältigen Beziehungen zu leiten. Es wird nicht nötig sein, auf jede Einzelheit einzugehen, obwohl die Bedeutung und das Gewicht jeder Kategorie angedeutet werden soll. Sie geben einen bemerkenswerten Einblick auf die Fürsorge Gottes im Blick auf alles das, was den Wandel und Wege seines Volkes betraf. ... 23.06.2006 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,1-6
Der hebräische KnechtMarco Leßmann Die Vorschriften über den hebräischen Knecht in 2. Mose 21,2–6 und 5. Mose 15,12–18 weisen bedeutende Unterschiede auf. C.H. Mackintosh bemerkt dazu: „In 2. Mose 21 ist der vorbildliche Charakter vorherrschend, in 5. Mose 15 der sittliche.“ {C.H. Mackintosh, Notes on the Pentateuch.} Der Herr Jesus diente seinem Gott in seinem Leben auf der Erde unentwegt. Freiwillig kam Er, nicht um bedient zu werden, sondern ... 13.07.2025 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,2-6; 5. Mo. 15,12-18
Die Gesinnung des Herrn (2)Dirk Mütze Wir wollen uns noch etwas weiter mit der Gesinnung des Herrn Jesus beschäftigen, die er zeigte, als er als Mensch in Niedrigkeit auf diese Erde kam. Wir haben gesehen, dass er wirklich Knecht war, dass er sich nicht nur dem Äußeren nach als Mensch, sondern in seinem ganzen Wesen selbst erniedrigte, als er auf diese Erde kam, und dass er als Mensch auf dieser Erde den niedrigsten Platz einnahm, dass seine ganze Haltung von Demut ... 08.09.2024 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,2-6; Joh. 14,31; Gal. 2,20; Eph. 5,2.25
Der hebräische KnechtDirk Mütze „Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder“ (2. Mo 21,5). – Der hebräische Knecht ist ein Vorbild auf unseren Herrn Jesus. Er kam freiwillig, aus Liebe zu seinem Gott und Vater und zu uns, auf diese Erde. Hier hat er ein vollkommenes Leben zur Ehre Gottes gelebt. Er hätte, ohne zu sterben, in den Himmel zurückkehren können. Er war vollkommen sündlos und hatte einen vollkommenen Gehorsam gezeigt. ... 08.09.2019 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,5
Motive des HerrnDaniel Melui Was trieb den Herrn Jesus dazu, sein Leben zu lassen? Was waren die Beweggründe, die Ihn dazu führten, sein Leben am Kreuz von Golgatha zu geben? Wenn wir die Bibel daraufhin untersuchen, finden wir mindestens drei Motive. – Er tat es aus freiem Antrieb – „Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu ... 07.06.2021 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,5-6; Joh. 10,17-18; 15,13; Phil. 2,8
Was war der innere Antrieb unseres Herrn?Daniel Melui Wenn man die Evangelien liest, fragt man sich unwillkürlich: Was hat den Herrn Jesus dazu bewogen, all die Leiden in seinem Leben auf sich zu nehmen und schließlich das Kreuz von Golgatha zu erdulden? Man möchte wissen, was Ihn dazu angetrieben hat, in den drei Stunden der Finsternis Sündenträger zu werden und das schreckliche Strafgericht Gottes zu tragen. Was ließ Ihn am Kreuz ausharren, bis das ... 20.11.2024 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,5; Hld. 8,6-7; Jes. 50,4-5; Joh. 4,34; 5,36; 6,38; 12,49; Eph. 5,2; Phil. 2,5-8; Heb. 5,8
Magd und TodestrafeEdward Dennett Der nächste Abschnitt enthält Anordnungen, die sich auf eine Magd beziehen, die durch ihren Vater verkauft worden war. – Und wenn jemand seine Tochter zur Magd verkauft, soll sie nicht ausgehen, wie die Knechte ausgehen. Wenn sie ihrem Herrn missfällt, der sie für sich bestimmt hatte, so lasse er sie loskaufen; er soll nicht Macht haben, sie an ein fremdes Volk zu verkaufen, weil er treulos an ihr gehandelt hat. Und wenn er ... 25.06.2006 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,7-17
StraftatenEdward Dennett Im nächsten Abschnitt finden wir Straftaten (mit den entsprechenden Folgen), die an Personen verübt werden. – Und wenn Männer streiten, und einer schlägt den anderen mit einem Stein oder mit der Faust, und er stirbt nicht, sondern wird bettlägerig. - Wenn er aufsteht und draußen an seinem Stab umhergeht, so soll der Schläger schuldlos sein; nur soll er sein Versäumnis erstatten und ihn völlig ... 27.06.2006 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,18-37
Aggressive OchsenStephan Keune In 2. Mose 21 bis 23 werden die zehn Gebote aus 2. Mose 20 weiter ausgeführt. – In 2. Mose 21,28–29 lesen wir: Und wenn ein Ochse einen Mann oder eine Frau stößt, dass sie sterben, so soll der Ochse gewiss gesteinigt und sein Fleisch nicht gegessen werden; aber der Besitzer des Ochsen soll schuldlos sein. Wenn aber der Ochse vorher stößig war, und sein Besitzer ist gewarnt worden, und er hat ihn nicht verwahrt, ... 29.06.2025 · Bibelstellen: 2. Mo. 21,28-29
Böcklein in der Milch der MutterGerrid Setzer In 2. Mose 23,19 steht: „Du sollst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“ Diese interessante Anweisung wird noch zweimal im AT vorgestellt: 2. Mose 34,26; 5. Mose 14,21). Was hat sie zu bedeuten? – Die Rabbis haben das interessant ausgelegt. Sie entnehmen aus dieser Vorschrift, dass Milch- und Fleischspeisen voneinander zu trennen sind. Und so praktizieren das orthodoxe Juden bis auf diesen Tag. Sie nehmen ... 11.08.2008 · Bibelstellen: 2. Mo. 23,19; 34,26; 5. Mo. 14,21
Josua – Knecht des Herrn (04)Hans-Joachim Winterhoff ► In 2. Mose 24 steigt Mose auf den Berg Sinai, zum Schluss mit Josua (2. Mo 24,13), der auch hier einfach nur „Diener“ genannt wird. Sie warten zuerst sechs Tage. Danach tritt Mose in die Wolke und bleibt dort vierzig Tage und Nächte. Es wird uns in diesen vierzig Tagen der Einsamkeit in der Gegenwart Gottes nichts über Josua berichtet. Aber diese Zeit wird nicht ohne Nutzen für ihn gewesen sein, denn es war ... 12.05.2014 · Bibelstellen: 2. Mo. 24; 32; 33; 4. Mo. 11,28
Ein verzehrendes FeuerEdward Dennett Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Hebräer 12,29 („Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer“) eine Anspielung auf 2. Mose 24,17 ist, und es ist offensichtlich, dass die beiden Stellen moralisch zusammen gehören. „Und das Ansehen der Herrlichkeit des Herrn war wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Augen der Kinder Israel.“ Das war die Herrlichkeit des Herrn, wie sie Israel offenbart ... 22.12.2015 · Bibelstellen: 2. Mo. 24,17; Heb. 12,29
Übersicht über die StiftshütteOliver Kemmann Die Beschreibung des Heiligtums Gottes in der Wüste nimmt einen großen Teil des zweiten Buches Mose ein. Das Heiligtum ist ein Abbild und Schatten der himmlischen Dinge (Heb 8,5). Damit man sich das damalige Heiligtum besser vorstellen kann, wurden in dieser Infografik eine Auswahl der Fotos von Paul Kiene zusammengestellt, die im Beröa-Verlag erschienen sind. – Durch Anklicken des Übersichtsfotos werden die Beschriftungen ... 24.05.2025 · Bibelstellen: 2. Mo. 25 Interaktiv
Das Hebopfer für die StiftshütteGerrid Setzer Die Stiftshütte war ein gewaltiges Bauprojekt, für das Tonnen von hochwertigsten Materialien benötigt wurden. Die Israeliten wurden von Mose aufgefordert, die notwendigen Dinge zu bringen. Sie taten es mit einem willigen Herzen in einem derartigen Maß, dass Mose die Spenden stoppen musste (2. Mo 36). – Woher hatte das ehemalige Sklavenvolk solche Reichtümer in der Wüste? Das kam hauptsächlich von den ... 09.06.2024 · Bibelstellen: 2. Mo. 25,3-7
Sieben Wohnungen GottesDaniel Melui Es war von jeher die Absicht Gottes, bei den Menschen zu wohnen. Gott wohnte jedoch nicht bei Adam im Garten Eden, sondern Er besuchte ihn nur (1. Mo 3,8). Auch bei Abraham wohnte Er nicht. Erst als das Volk Israel aus der Knechtschaft Ägyptens herausgeführt worden war und das Rote Meer durchquert hatte – ein treffliches Vorbild der Erlösung –, hören wir zum ersten Mal vom Wohnen Gottes inmitten seines Volkes (2. ... 01.08.2023 · Bibelstellen: 2. Mo. 25,8; 1. Kön. 8,12-13; Esra 7,15; Hes. 43,4-7; Joh. 2,19-21; Eph. 2,21-22; Off. 21,3
Genau lesen (01) – CherubimGerrid Setzer Mit diesem Artikel beginnt eine Serie, in der Gedanken zu Bibelversen aufgegriffen werden, die man immer wieder hört, die aber unpräzise und unschlüssig erscheinen, wenn man näher hinsieht. Es geht nicht um die Widerlegung kräftiger Irrtümer (Petrus als Fels der Kirche etc.), sondern mehr um Feinheiten. Bestimmt lohnt es sich, auch darüber nachzudenken! Heute geht es um die Frage, ob die Cherubim Engel sind, ... 26.01.2006 · Bibelstellen: 2. Mo. 25,18; Hes. 1; 10
Der SchaubrotetischGerrid Setzer Im Heiligtum des Volkes Israel stand ein Tisch, auf dem zwölf Schaubrote vorhanden waren. Die zwölf Brote repräsentieren die zwölf Stämme. Sehen wir uns einige Belehrungen dazu an und versäumen wir es nicht, Anwendung auf das himmlische Volk Gottes heute zu machen. – Die Grundlage des Volkes Gottes – Der Tisch war aus Akazienholz, das mit reinem Gold überzogen wurde.{Der Tisch hat relativ kleine Maße. ... 13.07.2024 · Bibelstellen: 2. Mo. 25,23-30; 3. Mo. 24,5-9
Der vierfarbige CherubimteppichGerrid Setzer Das Zelt der Zusammenkunft war der Wohnort Gottes in Israel. In der bildlichen Bedeutung lassen sich vor allem zwei große Linien erkennen: – Das Zelt der Zusammenkunft weist auf Christus hin, denn in Ihm wohnt die Fülle der Gottheit leibhaftig (Kol 2,9). Er nannte seinen Leib einen Tempel (Joh 2,21). Und von dem Fleisch gewordenen Wort wird bezeugt, dass es unter den Menschen „zeltete“ (Joh 1,14, Fußnote in der ... 09.08.2025 · Bibelstellen: 2. Mo. 26,1-6
Die Teppiche der StiftshütteGerrid Setzer Über die aufgestellten Bretter der Stiftshütte wurden vier Teppiche bzw. Decken gelegt. Die unterste Decke war die vierfarbige Cherubimdecke; darauf wurde die Ziegenhaardecke gelegt, darüber kam die rot gefärbte Widderfelldecke und ganz oben lag eine Decke aus Sehkuhfellen. – Einerseits sprechen diese Teppiche von Christus (dessen Leib ein Tempel war; Joh 2,21) andererseits auch von uns Christen, die wir das Haus Gottes ... 15.06.2024 · Bibelstellen: 2. Mo. 26,1-14
Die Bretter der Stiftshütte und ihre RiegelAchim Zöfelt Das Zelt der Zusammenkunft in der Wüste war der Ort, wo Gott mit Seinem irdischen Volk zusammentreffen wollte. Alles musste Seinen Gedanken entsprechen, und Gott hatte Mose während 40 Tagen und 40 Nächten auf dem Berg das Muster dieser Wohnung gezeigt, damit sie dann auch genauestens nach diesem Muster angefertigt und zusammengefügt würde. Das eigentliche Zelt, das im Alten Testament noch aus dem Heiligtum und dem ... 27.09.2014 · Bibelstellen: 2. Mo. 26,15-30
Die Bretter der StiftshütteSamuel Ridout Wir kommen jetzt zu dem Gerüst der Stiftshütte, den Brettern aus Akazienholz, die mit Gold überzogen waren und in einer Einfassung aus Silber standen. Diese Bretter hatten alle ein Maß - sie waren zehn Ellen lang und eineinhalb Ellen breit. Sie hatten jeweils zwei Zapfen, welche in die Fassung aus Silber passten. Es gab 20 Bretter auf jeder Längsseite der Stiftshütte, deren Länge 30 Ellen betrug. An der ... 19.04.2012 · Bibelstellen: 2. Mo. 26,30-34
Ihm zur Herrlichkeit und zum SchmuckMarco Leßmann Die Priesterkleidung Aarons sollte ihm „zur Herrlichkeit und zum Schmuck“ sein. Und so reden die einzelnen Bestandteile dieser Kleidung von Herrlichkeiten des Herrn Jesus, von dem Aaron nur ein schwaches Vorbild war. Zum Beispiel redet das blaue Oberkleid von seiner himmlischen Herkunft. Das kunstvoll mit goldenen Fäden durchzogene Ephod spricht von der Untrennbarkeit seiner göttlichen und menschlichen Würden. Und der ... 30.03.2016 · Bibelstellen: 2. Mo. 28
Siebenfach befestigtMarco Leßmann In der Beschreibung der Hohenpriesterkleidung Aarons in 2. Mose 28 finden wir sieben Mal das Wort „befestigen“ (Vers 14, 23, 24, 25 (2x), 26, 27). Diese Befestigung galt besonders den Steinen auf der Schulter und dem Brustschild. Sie sollten „sich nicht vom Ephod verrücken“. – Auf den Schultersteinen und auf dem Brustschild waren die Namen der Stämme Israels eingraviert. Wenn Aaron ins Heiligtum ging, sollten ... 25.03.2016 · Bibelstellen: 2. Mo. 28; Heb. 7,25; Joh. 10,28; Röm. 8,35
Die Kleidung des Hohenpriesters - Das EphodGerrid Setzer Die Kleider des Hohenpriesters (Aarons) waren zur Herrlichkeit und zum Schmuck (2. Mose 28,2). Das wird von den Kleidern der Priester (den Söhnen Aarons) auch gesagt (2. Mose 28,40). Aber während den Kleidern der Priester nur zwei, drei Verse gewidmet sind, wird die Kleidung des Hohenpriesters sehr ausführlich beschrieben. Dies deshalb, weil der Hohepriester ein Bild des Herrn Jesus, des wahren Hohenpriesters, ist. – Sechs ... 12.06.2009 · Bibelstellen: 2. Mo. 28,1-14
Die Kleidung des Hohenpriesters - Das BrustschildGerrid Setzer Das zweite Kleidungsstück des Hohenpriesters, das beschrieben wird, ist das Brustschild des Gerichts. Es mag überraschend sein, bei dem Hohepriester etwas von Gericht zu lesen (2. Mose 28,15). Aber Gericht ist hier im Sinn von Urteil und Rechtsprechung gemeint und nicht direkt von Verurteilung. – Wir finden hier wieder dieselben Materialen wie beim Ephod, mit dem dieses Stück auch in enger Verbindung steht (Vers 15). Das ... 19.06.2009 · Bibelstellen: 2. Mo. 28,15-30
Die Kleidung des Hohenpriesters - Das blaue OberkleidGerrid Setzer Das blaue Oberkleid des Hohenpriesters befand sich unter dem vierfarbigen Ephod (dem ganz besonderen Kleidungsstück des Hohenpriesters). Es war ganz in blau (2. Mose 28,31). Blauer Purpur kommt in der Stiftshütte sonst nur in Verbindung mit anderen Farben vor; hier aber ist das Kleidungsstück völlig in Blau. – Das erinnert daran, dass unser Hoherpriester, Jesus Christus, im Himmel für uns seinen Dienst ausführt. ... 01.05.2008 · Bibelstellen: 2. Mo. 28,31-35
Die Kleidung des Hohenpriesters - Der KopfbundGerrid Setzer „Und mache ein Blech von reinem Gold und stich darauf mit Siegelstecherei: Heiligkeit dem HERRN! Und tu es an eine Schnur aus blauem Purpur; und es soll an dem Kopfbund sein, an der Vorderseite des Kopfbundes soll es sein. Und es soll auf der Stirn Aarons sein, und Aaron soll die Ungerechtigkeit der heiligen Dinge tragen, die die Kinder Israel heiligen werden bei allen Gaben ihrer heiligen Dinge; und es soll beständig an seiner Stirn ... 17.12.2006 · Bibelstellen: 2. Mo. 28,36-39
Gaben vor Gott bringenGerrid Setzer „Mache ein Blech von reinem Gold und stich darauf mit Siegelstecherei: Heiligkeit dem HERRN! Und tu es an eine Schnur aus blauem Purpur; und es soll an dem Kopfbund sein, an der Vorderseite des Kopfbundes soll es sein. Und es soll auf der Stirn Aarons sein, und Aaron soll die Ungerechtigkeit der heiligen Dinge tragen, die die Kinder Israel heiligen werden bei allen Gaben ihrer heiligen Dinge; und es soll beständig an seiner Stirn ... 09.04.2021 · Bibelstellen: 2. Mo. 28,36-38
Die zwei AltäreH. Forbes Witherby Das Zelt der Zusammenkunft in der Wüste hatte zwei Altäre – den ehernen Altar zum Opfern und den goldenen Altar zum Räuchern. Wer von außerhalb zu Gott kam, hatte es mit dem ehernen Altar zu tun; wer zu Gott ins Heiligtum kam, mit dem goldenen. Außerhalb des heiligen Ortes brauchte der Mensch ein Opfer; innerhalb Räucherwerk. Der Sünder in seinen Sünden hat das Blut Jesu nötig; der Heilige im ... 08.10.2015 · Bibelstellen: 2. Mo. 29-30
Hoherpriester mit/ohne NachfolgerGerrid Setzer „Und die heiligen Kleider Aarons sollen für seine Söhne sein nach ihm, um sie darin zu salben und sie darin zu weihen. Sieben Tage soll sie anziehen, wer von seinen Söhnen Priester wird an seiner statt, der in das Zelt der Zusammenkunft hineingehen wird, um im Heiligtum zu dienen“ (2. Mose 29,29-30). – Einweihungszeremonie in der Wüste! Aaron und seine Söhne werden für ihren heiligen Priesterdienst ... 06.08.2009 · Bibelstellen: 2. Mo. 29,29-30
Das beständige BrandopferEdward Dennett Bibelstelle: 2. Mo 29,38–46 – Auf die Weihe der Priester folgen die Anweisung für das beständige Brandopfer. Beständig deshalb, weil es Morgen für Morgen und Abend für Abend geopfert werden sollte, durch alle Generationen der Kinder Israel hindurch. Es war in der Tat ein fortwährendes tägliches Opfer. – „Und dies ist es, was du auf dem Altar opfern sollst: zwei einjährige Lämmer an ... 24.02.2021 · Bibelstellen: 2. Mo. 29,38-46
Die neunte StundeMarco Leßmann Die neunte Stunde war bei den Juden die Stunde des Gebets (vgl. Apg 3,1). Es war die Stunde, in der in Jerusalem das Abendopfer gebracht wurde. Der Duft des Brandopfers und Speisopfers verbunden mit dem Räucherwerk stieg jeden Tag um diese Zeit als Wohlgeruch zu Gott auf (vgl. 2. Mo 29,38-41; 30,8), während das Volk offenbar vor dem Heiligtum draußen betete. – Gott hatte seine Freude daran, Gebete zu erhören, die zur ... 09.09.2015 · Bibelstellen: Apg. 3,1; 2. Mo. 29,38-41; 30,8; Esra 9,5; Dan. 9,21; Mt. 27,46; Apg. 10,3